Design einer Stromversorgung

17/12/2011 - 12:02 von Frank Scheffski | Report spam
Hallo allerseits,


ich bin gerdae dabei, einen Distribution Amplifier und eine
Stromversorgung für ein GPS-Frequenznormal zu entwerfen und würde euch
mal um Unterstützung bitten.
Kern des Ganzen ist ein fertiges GPS-Modul namens Thunderbolt. Gemàß:
http://www.leapsecond.com/pages/tbolt/power.htm
braucht es max.

+12V 550mA
+ 5V 300mA
-12V 5mA

Hier ist der Verbrauch eines externen Controllers samt Display, auf
dem die Statusmeldungen des Moduls in gefàlliger Form angezeigt
werden:
http://www.dg4has.de/html/gps_anzeige.html
schon enthalten.

Die Qualitàt der Betriebsspannungen ist wichtig für die Qualitàt des
Ausgangssignals:
http://www.leapsecond.com/pages/tbolt/noise.htm

Der Distribution Amplifier bekommt 6 Ausgànge à 10mW, verfrühstückt
also min. 120mW bei Vollast.
Geplant ist der Einsatz dieses OPs:
http://www.national.com/ds/LM/LMH6714.pdf
in der Beschaltung lt. Fig. 5 auf Seite 10.
In dieser Applikation ist es letztlich egal, ob man die Schaltkreise
symmetrisch oder asymmetrisch versorgt. Allerdings wird die benötigte
negative Spannung "stark" belastet, wàhrend man die -12V für den
Thunderbolt (für dessen RS-232) mit einer simplen Ladungspumpe
erzeugen könnte. Mit etwas Glück reicht sogar der MAX232 vom
Controllerboard als Spender aus.
Da das Geràt theoretisch permanent laufen soll, wàre ein hoher
Wirkungsgrad natürlich nett. Das Display samt Controller kann über
eine Taste deaktiviert werden. Betriebsanzeige über eine LED im
Satelliten ;-)
http://img40.imageshack.us/img40/9056/fpd.pdf

Wie sollte ich am besten vorgehen?
Platzmàßig wird ein externes Schaltnetzteil benötigt. Im Gehàuse gibt
es dann eine Platine mit dem Verstàrker und aufgelöteten BNC-Buchsen,
sowie huckepack die Spannungsversorgung für das Gesamtgeràt.

MfG

Frank
 

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#1 Joerg
17/12/2011 - 20:20 | Warnen spam
Frank Scheffski wrote:
Hallo allerseits,


ich bin gerdae dabei, einen Distribution Amplifier und eine
Stromversorgung für ein GPS-Frequenznormal zu entwerfen und würde euch
mal um Unterstützung bitten.
Kern des Ganzen ist ein fertiges GPS-Modul namens Thunderbolt. Gemàß:
http://www.leapsecond.com/pages/tbolt/power.htm
braucht es max.

+12V 550mA
+ 5V 300mA
-12V 5mA

Hier ist der Verbrauch eines externen Controllers samt Display, auf
dem die Statusmeldungen des Moduls in gefàlliger Form angezeigt
werden:
http://www.dg4has.de/html/gps_anzeige.html
schon enthalten.

Die Qualitàt der Betriebsspannungen ist wichtig für die Qualitàt des
Ausgangssignals:
http://www.leapsecond.com/pages/tbolt/noise.htm




Urgs. Da haben sie wohl die Abblockung innen drin vergeigt.


Der Distribution Amplifier bekommt 6 Ausgànge à 10mW, verfrühstückt
also min. 120mW bei Vollast.
Geplant ist der Einsatz dieses OPs:
http://www.national.com/ds/LM/LMH6714.pdf
in der Beschaltung lt. Fig. 5 auf Seite 10.
In dieser Applikation ist es letztlich egal, ob man die Schaltkreise
symmetrisch oder asymmetrisch versorgt. Allerdings wird die benötigte
negative Spannung "stark" belastet, wàhrend man die -12V für den
Thunderbolt (für dessen RS-232) mit einer simplen Ladungspumpe
erzeugen könnte. Mit etwas Glück reicht sogar der MAX232 vom
Controllerboard als Spender aus.




Oder im +12V Schaltregler eine Doppelspule nehmen, die sind inzwischen
handelsueblich. Gleichrichten, und schon hast Du rund -11.5V. Oder auch
fast genau -12V wenn Du einen gesteuerten FET spendierst. Fuer letzteres
muesste der Schaltregler aber externe FETs haben.


Da das Geràt theoretisch permanent laufen soll, wàre ein hoher
Wirkungsgrad natürlich nett. Das Display samt Controller kann über
eine Taste deaktiviert werden. Betriebsanzeige über eine LED im
Satelliten ;-)
http://img40.imageshack.us/img40/9056/fpd.pdf

Wie sollte ich am besten vorgehen?
Platzmàßig wird ein externes Schaltnetzteil benötigt. Im Gehàuse gibt
es dann eine Platine mit dem Verstàrker und aufgelöteten BNC-Buchsen,
sowie huckepack die Spannungsversorgung für das Gesamtgeràt.




Entweder Trafo, gleichrichten, und zwei Sync Buck Regler. Alternativ
eine Schaltregler-Wandwarze nehmen die 15VDC oder mehr liefert und
danach zwei Sync Buck. Dann huebsch abdrosseln, das haben die Leapsecond
Jungs vermutlich verschwitzt. Ferritperlen, Keramik-C in SMT, alles
huebsch auf kupferkaschiert montiert.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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