Deutsche Qualitaet

22/03/2014 - 14:54 von Olaf Kaluza | Report spam
Ihr habt euch doch bestimmt schonmal gefragt wie ich so aussehe? :-)

Nun natuerlich so wie eines der Photomodelle dort:

http://www.christopeit-sport.com/to.../index.php

Grund dafuer ist das ich auch ein Ergometer von dieser Firma habe!
Schliesslich, Zitatat Homepage: "Qualitaet seit ueber 37 Jahren"

Allerdings ist mein Ergometer erst 3-4Jahre alt. Das hat dieses
Qualitaetsprodukt aber nicht daran gehindert zu explodieren.

http://www.criseis.ruhr.de/bilder/elko.jpg

Daraufhin habe ich mal die ueberlegene deutsche Qualitaet naeher
untersucht.

1. Es gibt ein externe Steckernetzteil. Das besteht aus einem Trafo
230V ->26V AC 2.5A

2. Diese Spannung wird im Geraet gleichgerichtet,
Brueckengleichrichter und danach ein Elko 1000uF/35V von KSD.

3. Die 30-40V aus dem Elko werden direkt fuer die Wirbelstrombremse
verwendet und um 12V mit einem LM7812 zu erzeugen.
BTW: Ueberlegene deutsche Technik mit LM358, 2SB834 und TIP3055 im
Leistungsteil.

4. Die 12V gehen in das Bedienteil wo sie direkt an einen 1000uF/16V
und einem 7805 kommen um danach Microcontroller und Display zu versorgen.

Ich habe bisher weder was von Einschalter noch Sicherung erzaehlt? Nun
sowas braucht die Qualitaet mit 37Jahren Erfahrung nicht.

Nach ein paar Jahren war der Eingangselko komplett leer und hat den
7812 mit Wechselspannung versorgt. Dieser hat dann beschlossen zu
sterben und das Bedienteil mit seiner Wechselspannung beglueckt.

Daraufin ist dort der Elko explodiert und hat die Spannung kurzgeschlossen.

Bevor es danach zum Brand kam ist dann ein Bein des 7812 abgeschmolzen:

http://www.criseis.ruhr.de/bilder/LM7812.jpg


Das ist vermutlich das Sicherungsbein das diese Firma mit 37Jahren
Erfahrung entwickelt hat.

Ich hab erstmal alle Elkos durch Qualitaetware ersetzt,
interessanterweise war dafuer genug Platz auf der Platine, meine Elkos
sind bei gleichen Daten naemlich dicker und eine Sicherung
eingebaut. (und natuerlich die toten Halbleiter ausgetauscht)

Solltet jemand ebenfalls das Glueck haben so eine Qualitaet zu
besitzen, ich schlage vor vor der Explosion taetig zu
werden. Vielleicht gibt bei euch das Sicherungsbein erst auf wenn die
Bude schon brennt!



Wuerde ich so einen hingerotzten Scheiss in meiner Firma entwickeln,
ich glaube ich waere danach arbeitslos

Olaf
 

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#1 Joerg
22/03/2014 - 15:24 | Warnen spam
Olaf Kaluza wrote:
Ihr habt euch doch bestimmt schonmal gefragt wie ich so aussehe? :-)

Nun natuerlich so wie eines der Photomodelle dort:

http://www.christopeit-sport.com/to.../index.php




Oh, hast Du Dich einer ... <ahem> ... Operation unterzogen? :-)


Grund dafuer ist das ich auch ein Ergometer von dieser Firma habe!
Schliesslich, Zitatat Homepage: "Qualitaet seit ueber 37 Jahren"

Allerdings ist mein Ergometer erst 3-4Jahre alt. Das hat dieses
Qualitaetsprodukt aber nicht daran gehindert zu explodieren.

http://www.criseis.ruhr.de/bilder/elko.jpg

Daraufhin habe ich mal die ueberlegene deutsche Qualitaet naeher
untersucht.

1. Es gibt ein externe Steckernetzteil. Das besteht aus einem Trafo
230V ->26V AC 2.5A




Vermutlich chinesischer Provenienz. Ist heutzutage beinahe normal.


2. Diese Spannung wird im Geraet gleichgerichtet,
Brueckengleichrichter und danach ein Elko 1000uF/35V von KSD.




KSD?


3. Die 30-40V aus dem Elko werden direkt fuer die Wirbelstrombremse
verwendet und um 12V mit einem LM7812 zu erzeugen.
BTW: Ueberlegene deutsche Technik mit LM358, 2SB834 und TIP3055 im
Leistungsteil.




40V in einen LM7812? Da gehoert schon einige Schicksalsergebenheit zu.
Die 12V Versionen haben meist 35V abs max. Hoert sich schwer nach
Burggraben an.


4. Die 12V gehen in das Bedienteil wo sie direkt an einen 1000uF/16V
und einem 7805 kommen um danach Microcontroller und Display zu versorgen.

Ich habe bisher weder was von Einschalter noch Sicherung erzaehlt? Nun
sowas braucht die Qualitaet mit 37Jahren Erfahrung nicht.




Das hat unseres auch nicht, aber es gibt einen elektronischen
Abschalter. Ich hoffe, dass Dein Heimtrainer den wenigstens auch hat.


Nach ein paar Jahren war der Eingangselko komplett leer und hat den
7812 mit Wechselspannung versorgt. Dieser hat dann beschlossen zu
sterben und das Bedienteil mit seiner Wechselspannung beglueckt.

Daraufin ist dort der Elko explodiert und hat die Spannung kurzgeschlossen.

Bevor es danach zum Brand kam ist dann ein Bein des 7812 abgeschmolzen:

http://www.criseis.ruhr.de/bilder/LM7812.jpg


Das ist vermutlich das Sicherungsbein das diese Firma mit 37Jahren
Erfahrung entwickelt hat.

Ich hab erstmal alle Elkos durch Qualitaetware ersetzt,
interessanterweise war dafuer genug Platz auf der Platine, meine Elkos
sind bei gleichen Daten naemlich dicker und eine Sicherung
eingebaut. (und natuerlich die toten Halbleiter ausgetauscht)

Solltet jemand ebenfalls das Glueck haben so eine Qualitaet zu
besitzen, ich schlage vor vor der Explosion taetig zu
werden. Vielleicht gibt bei euch das Sicherungsbein erst auf wenn die
Bude schon brennt!




Sieh Dir auch die Sache mit den 30-40V in den LM7812 an. Da sollte man
was dran tun.



Wuerde ich so einen hingerotzten Scheiss in meiner Firma entwickeln,
ich glaube ich waere danach arbeitslos




Es ist manchmal erstaunlich, mit was Firmen ueber Jahrzehnte
durchkommen. Der Knueller (auch deutsche Wertarbeit) aus meiner
Vergangenheit war ein recht teurer Strip Chart Recorder. Hersteller mit
viel schoenen Hochglanzprospekten und die Mechanik war auch richtig gut.
Der Reset erfolgte ueber ein Relais, welches die 5V Schiene schlicht
kurzschloss. Es stand aber nichts im Datenblatt, dass man die speziell
absichern muesse und unser Schaltregler regelte erst bei 100A ab ...
zisch .. *POFF* ... und danach war so einiges auf der Platine schlicht
verdampft.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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