DFSR über WAN Verbindung

18/11/2010 - 14:46 von Thomas Wildgruber | Report spam
Hi Group,

ich muss eine Fileserver (W2K8R2) Synchronisation ausarbeiten und in einem
Forum hat jemand das DFS-R ins Rennen gebracht. Das Problem ist, dass die
Synchronisation über eine (10MBit Standleitung) erfolgen muss. Die zu
erwartende Datenmenge, welche tàglich übertragen werden muss betràgt ca. 10
- 15 GB, als Zeitfenster muss 23:00 und 07:00 reichen.

Ich habe schon rsync getestet aber das grösste Problem dabei ist, dass wenn
sich nur ein Verzeichnisname àndert, *alle* sich darunter befindlichen
Daten erneut übertragen werden, egal ob sie so schon bereits auf dem Ziel
vorhanden sind oder nicht. Da kann der kleinste User Fehler das komplette
Ding gegen die Wand fahren.

Frage: Verhàlt sich das DFS-R genau so ungeschickt oder setzen da andere
Mechanismen an, die das Filesystem betreffen und im oben genannten Beispiel
dann nur das Verzeichnis umbenennen?

Des Weiteren ist geplant am entfernten Standort nur einen weiteren W2K8R2
Server aufzustellen, welcher nicht Mitglied der Domàne des Quell-Servers
ist - nur ein Standalone Server.

Frage: Geht das dann überhaupt bzw. muss der Ziel-Server zwingend in der
gleichen Domàne sein, wie der Quell-Server?

Hat DFS-R gegenüber herkömmlichen Copy-Tools wie rsync, robocopy oder xcopy
weitere Vor- oder sogar Nachteile?

Thx & Bye Tom
"Manches Gewissen ist nur rein, weil es nie benutzt wurde" (Robert Lembke)
 

Lesen sie die antworten

#1 Alexander Nietzschmann
18/11/2010 - 19:11 | Warnen spam
Hi,

Thomas Wildgruber schrieb:

Hat DFS-R gegenüber herkömmlichen Copy-Tools wie rsync, robocopy oder xcopy
weitere Vor- oder sogar Nachteile?



von DFS-R hab ich zugegebenermaßen noch nie was gehört, aber da Du es
schon selber ins Spiel bringst - warum nimmst Du nicht robocopy? Zum
Spiegeln eines Datenbestandes als "Einbahnstraße" ist das perfekt.

Gruß, Alex

Ähnliche fragen