Die ber

02/06/2012 - 22:02 von Cary Crank | Report spam
Eine selten angewandte Methode zur Beschreibung von Doppelbindungen
ist das τ-Modell. s- und p-Orbitale werden zuerst gemischt (beide C-
Atome sind sp³-hybridisiert) und aus den beiden Hybridorbitalen die
Doppelbindung zusammengesetzt. Die τ-Bindungen entstehen durch
Überlappung von jeweils zwei Hybridorbitalen, es bilden sich zwei
spiegelbildliche Molekülorbitale („Bananen-Bindungen“). Es zeigt sich,
dass das τ-Modell Bindungswinkel und -làngen passend wiedergibt.

Die Unterscheidung ist nur in der VB-Theorie sinnvoll. Bei einer LCAO-
Methode gehen die beiden Modelle ineinander über, da in beiden Fàllen
in der Summe die gleiche Elektronendichte erhalten wird. Diese ist das
einzig relevante.

Konjugierte π-Bindung

Delokalisiertes Molekülorbital bei 1,3-Butadien

Delokalisation tritt dann auf, wenn ein Molekül mehrere
Doppelbindungen enthàlt, die konjugiert sind. Das heißt, dass zwischen
ihnen immer genau eine Einfachbindung ist. Dazu müssen alle pz-
Orbitale zueinander parallel und in direkter Nachbarschaft stehen.
Dann können alle pz-Orbitale zu einem einzigen Molekülorbital
kombiniert werden, was quantenmechanisch bewiesen werden kann.
 

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#1 Cary Crank
03/06/2012 - 14:54 | Warnen spam
On 2 Jun., 22:02, Cary Crank wrote:
Eine selten angewandte Methode zur Beschreibung von Doppelbindungen
ist das τ-Modell. s- und p-Orbitale werden zuerst gemischt (beide C-
Atome sind sp³-hybridisiert) und aus den beiden Hybridorbitalen die
Doppelbindung zusammengesetzt. Die τ-Bindungen entstehen durch
Überlappung von jeweils zwei Hybridorbitalen, es bilden sich zwei
spiegelbildliche Molekülorbitale („Bananen-Bindungen“). Es zeigt sich,
dass das τ-Modell Bindungswinkel und -làngen passend wiedergibt.

Die Unterscheidung ist nur in der VB-Theorie sinnvoll. Bei einer LCAO-
Methode gehen die beiden Modelle ineinander über, da in beiden Fàllen
in der Summe die gleiche Elektronendichte erhalten wird. Diese ist das
einzig relevante.

Konjugierte π-Bindung

Delokalisiertes Molekülorbital bei 1,3-Butadien

Delokalisation tritt dann auf, wenn ein Molekül mehrere
Doppelbindungen enthàlt, die konjugiert sind. Das heißt, dass zwischen
ihnen immer genau eine Einfachbindung ist. Dazu müssen alle pz-
Orbitale zueinander parallel und in direkter Nachbarschaft stehen.
Dann können alle pz-Orbitale zu einem einzigen Molekülorbital
kombiniert werden, was quantenmechanisch bewiesen werden kann.



Interesse : NULL

Da freu ich mich.

Ich bin froh, den Lehrerberuf gewàhlt zu haben.

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