Die ganzen Weihnachtsfeiertage geforscht, aber der Strom bleibt aus

24/07/2011 - 14:34 von Hase Cäsar | Report spam
Man muß im Leben auch mal mit großen Enttàuschungen fertigwerden.

Ein paar Jahre zuvor pràsentierte der Italiener Volta stolz dem
damaligen Oberindianer von Europa seine " Batterie ", aber Napoleon
ließ dafür KEINEN EINZIGEN LOUIDORE springen !

Bereits 1822 merkte Faraday in seinem Notizbuch an: „Convert magnetism
into electricity“ („Magnetismus in Elektrizitàt umwandeln“). In dem im
September 1820 begonnenen Labortagebuch notierte er am 28. Dezember
1824 erstmalig ein Experiment, mit dem er versuchte, mit Hilfe von
Magnetismus Elektrizitàt zu erzeugen. Der erwartete elektrische Strom
blieb jedoch aus.

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I = v Kreuz B . Leute, wir MÜSSEN DAS RÄTSEL DER INDUKTION LÖSEN,
sonst müssen wir alle verhungern !!!!

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Am 28. und 29. November 1825 sowie am 22. April 1826 führte F.
weitere Versuche durch, ohne jedoch das gewünschte Ergebnis zu
erzielen.

Nach einer durch die aufwàndigen Glasuntersuchungen bedingten
fünfjàhrigen Pause wandte sich Faraday am 29. August 1831 erstmals
wieder elektromagnetischen Experimenten zu. Er hatte von seinem
Assistenten Anderson einen Weicheisenring mit einem Innendurchmesser
von sechs Zoll (etwa 15 Zentimeter) anfertigen lassen. Auf der einen
Seite des Ringes brachte er drei Wicklungen aus Kupferdraht an, die
durch Bindfaden und Kattun voneinander isoliert waren. Auf der anderen
Seite des Ringes befanden sich zwei solcher Wicklungen. Er verlàngerte
auf der einen Seite die beiden Enden einer der Wicklungen mit einem
langen Kupferdraht, der zu einer etwa drei Fuß (etwa ein Meter)
entfernten Magnetnadel führte. Eine der Wicklungen auf der anderen
Seite verband er mit den Polen einer Batterie. Jedes Mal, wenn er den
Stromkreis schloss, bewegte sich die Magnetnadel aus ihrer Ruhelage.
Beim Öffnen des Stromkreises bewegte sich die Nadel erneut, nur
diesmal in die entgegengesetzte Richtung. Faraday hatte die
elektromagnetische Induktion entdeckt und dabei ein Prinzip angewandt,
das den spàter entwickelten Transformatoren zugrunde liegt. Seine
Experimente, die bis zum 4. November andauerten, unterbrach er für
einen dreiwöchigen Ferienaufenthalt mit seiner Frau in Hastings und
eine vierzehntàgige Untersuchung für die Royal Mint. Wàhrend seiner an
nur elf Tagen[39] durchgeführten Experimente fand er heraus, dass ein
zylindrischer Stabmagnet, der durch eine Drahtwendel bewegt wurde,
eine elektrische Spannung in dieser induzierte. Nach diesem
Grundprinzip arbeiten elektrische Generatoren.
 

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#1 Armin Wolf
24/07/2011 - 14:50 | Warnen spam
"Hase Càsar" schrieb bei sich selber ab

Kennst Du die Cancel- Funktion im Usenet?

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