Die Gedanken sind frei vom Dogma der Lichtgeschwindigkeitschranke ?

29/03/2009 - 05:49 von timetube | Report spam
Hallo,

ich darf Ihnen heute die frohe Botschaft übermitteln, nein übermitteln
ist ja nun nicht mehr richtig, also ich darf Sie daran erinnern dass
es keine Grenzen in der Geschwindigkeit der Informationsübertragung
gibt, dass wir auch damit einem Irrtum erlegen sind.

Ich habe mich nie, wie Sie meine Damen und Herren, mit dieser
willkürlichen - wenngleich auch durch gigantische, mathematische
Konstruktionen gestützt Theorie der maximalen Informationsübertragung
mit Lichtgeschwindigkeit.

Natürlich ist es nur all zu verstàndlich, dass wir immer wieder
versuchen die schier unbegreifliche Tatsache unserer Existenz und
unser vermeidliches Wissen darum in eine von uns beherrschbare oder
doch wenigstens erklàrbare Formel bringen wollen. Auch das man sich
dafür besonders diejenigen auswàhlt, die am ehesten bereit sind sich
solchen einfachen mathematischen Konstruktionen unterwerfen, ist eine
nur zu verstàndliche Nachbildung des evolutionàren Prinzips, das wir
erkannt haben wollen - wenn es um das Leben, dessen Entwicklung hier
auf Erden geht.

Und dennoch stimmt es nicht und das zu beweisen bin ich hier mitten in
der Höhle der Glàubigen angetreten.

Ein stichhaltiger Beweis dafür dass es keinerlei Zeit braucht zwischen
dem was wir eine Ursache und dem was wir dessen Wirkung nennen ist der
Gedanke selbst. Zum Beispiel dieser, der mich zu dieser Mail hier
veranlasste. Machen Sie sich bitte bewusst, dass ich schon jetzt weiß,
jetzt wo ich diesen Text schreibe und Sie diesen noch nicht lesen
können, ich ihn ja noch nicht gepolstert habe, ihren Gedanken kenne,
den sie für die Wirkung der Ursache dieses Textes halten.

Sie sehen, dass der Gedanke, die Idee, keinerlei zeitliche Abfolge
bedarf. Dass die Wirkung des Gedankens durchaus dessen Ursache sein
kann und unser geliebtes Prinzip der Kausalitàt völlig auf den Kopf zu
stellen vermag.

Ist es nicht vielmehr so, dass Wirkung, Ursache, Zukunft und
Vergangenheit all das seinen und das Denkbare gleichzeitig und immer
wehren existiert, das Zeit nichts anderes ist wie die Reihenfolge in
der Du durch das alles seiende schreitest in deiner Existenz?

Ich bin mir nicht sicher lieber Leser ob sie das ein zigste derartig
„sortierende“ Ding bist und ich nur ein Teil, einer existierende
Variante in Deinem Kausalitàtpfad bin oder ob alle Entitàten, also wir
alle, in einem gigantischem Kollektiv die Reihenfolge, in der das
Seiende wahrgenommen wird bestimmen. Das könnte erklàren, warum
dieser merkwürdige Ursaches Wirkungszwang so dogmatisch aufrecht
erhalten wird. Natürlich kann auch dieses Kollektiv wieder nur eins
sein, so eine Art multiple gespaltenes Ding, nennen wir es doch ruhig
Gott.

Wenn dem so ist, dann musste diese kleine Denkanregung bei Ihnen nun
genau die Ursache generieren, dessen Ursache dieser Text hier ist.

Oder wie kann es anders angehen, dass der Gedanke, die Idee, ohne jede
Zeit und überall gleichzeitig ist wenn er erst ist. Oder wie hier nun
geschehen die Wirkung Ihrer Gedanken darüber vor dessen Ursache, also
vor dem Jetzt, aufgetreten ist.

mfg j.
 

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#1 juergen
29/03/2009 - 06:20 | Warnen spam
Da ist mir doch einer zu früh entfleucht und google ist zu blöde ein
CANCEL zuverlàssig verfügbar zu machen.

Hallo,

ich darf Ihnen heute die frohe Botschaft übermitteln, nein übermitteln
ist ja nun nicht mehr richtig, also ich darf Sie daran erinnern, dass
es keine Grenzen in der Geschwindigkeit der Informationsübertragung
gibt, dass wir auch damit einem Irrtum erlegen sind.

Ich habe mich nie, wie Sie meine Damen und Herren, mit dieser
willkürlichen - wenngleich auch durch gigantische, mathematische
Konstruktionen gestützt Theorie der maximalen Informationsübertragung
mit Lichtgeschwindigkeit abfinden können.

Natürlich ist es nur all zu verstàndlich, dass wir immer wieder
versuchen die schier unbegreifliche Tatsache unserer Existenz und
unseres vermeidlichen Wissens darum, in eine von uns beherrschbare
oder doch wenigstens erklàrbare Formel bringen wollen. Auch, dass man
sich dafür besonders derjenigen bedient, die sich am ehesten bereit
zeigen sich solchen einfachen, mathematischen Konstruktionen zu
unterwerfen, ist eine nur zu verstàndliche Nachbildung des
evolutionàren Prinzips, so wie wir es erkannt haben wollen - wenn es
um das Leben, dessen Entwicklung hier auf Erden geht.

Und dennoch stimmt es nicht und das zu beweisen bin ich hier mitten in
der Höhle der Glàubigen angetreten.

Ein stichhaltiger Beweis dafür, dass es keinerlei Zeit braucht
zwischen dem was wir eine Ursache und dem was wir dessen Wirkung
nennen, ist der Gedanke selbst.

Zum Beispiel dieser hier, der mich zu dieser Mail hier veranlasste.
Machen Sie sich bitte bewusst, dass ich schon jetzt weiß, jetzt wo ich
diesen Text schreibe und Sie diesen noch nicht lesen konnten, ich ihn
ja noch nicht gepolstert habe, ihren Gedanken kenne, den sie für die
Wirkung der Ursache dieses Textes halten werden.

Sie sehen, dass der Gedanke, die Idee, keinerlei zeitliche Abfolge
bedarf. Dass die Wirkung des Gedankens durchaus dessen Ursache sein
kann und unser geliebtes Prinzip der Kausalitàt völlig auf den Kopf zu
stellen vermag.

Ist es nicht vielmehr so, dass Wirkung, Ursache, Zukunft und
Vergangenheit all das Seienen und das Denkbare gleichzeitig und immer
wehren existiert? Das Zeit nichts anderes ist wie die Reihenfolge ist
in der Du durch das alles Seiende schreitest in deiner Existenz?

Ich bin mir nicht sicher lieber Leser ob sie das einzige derartig
„sortierende“ Ding sind und ich nur ein Teil, eine existierende
Variante in Deinem Kausalitàtpfad bin oder ob alle Entitàten, also wir
alle, in einem gigantischem Kollektiv die Reihenfolge, in der das
Seiende wahrgenommen wird, bestimmen und damit manifestieren. Das
könnte jedenfalls erklàren, warum dieser merkwürdige Ursache /
Wirkungszwang so dogmatisch aufrecht erhalten wird vom Individuum.
Natürlich kann auch dieses Kollektiv wieder nur eins sein, so eine Art
multiple gespaltenes Ding, nennen wir es doch ruhig einfach einmal
Gott.

Wenn dem so ist, dann musste diese kleine Denkanregung bei Ihnen nun
genau die Ursache generieren, dessen Wirkung dieser Text hier ist.

Oder wie kann es anders angehen, dass der Gedanke, die Idee, ohne jede
Zeit und überall gleichzeitig ist, wenn er erst einmal ist. Oder wie
hier nun geschehen die Wirkung (dieser Text) Ihrer Gedanken darüber
vor dessen Veröffentlichung, also vor dem Jetzt, aufgetreten ist.
mfg
j.

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