Die GSMA begrüßt die Unterstützung mehrerer Länder für Frequenzen im 700-MHz-Teilband für mobiles Breitband auf der WRC-15

29/10/2015 - 16:39 von Business Wire
Die GSMA begrüßt die Unterstützung mehrerer Länder für Frequenzen im 700-MHz-Teilband für mobiles Breitband auf der WRC-15

John Giusti, Chief Regulatory Officer der GSMA, kommentierte die Einreichung von Vorschlägen mehrerer Länder für eine Nutzung von Frequenzen für den Mobilfunk bei der Internationalen Fernmeldeunion (International Telecommunication Union, ITU) im Vorfeld der Weltfunkkonferenz (World Radiocommunication Conference, WRC-15) in Genf im nächsten Monat wie folgt:

„Die GSMA begrüßt es, dass die sechs regionalen ITU-Gruppen nun zunehmend die Notwendigkeit erkennen, auf der bevorstehenden WRC-15 ein zusätzliches Frequenzspektrum für mobiles Breitband festzulegen. Wir zollen den Ländern Beifall, die mit gemeinsamen Vorschlägen ihre nationale Unterstützung für ein zusätzliches Frequenzspektrum für Mobilfunkdienste im Vorfeld der Veranstaltung im November in Genf, bei der jeder Staat eine Stimme hat, bekunden.

Die GSMA begrüßt insbesondere, dass zahlreiche Regierungen einer Flexibilität des UHF-Bands (700-MHz-Teilband) große Bedeutung beimessen, das bislang dem Fernsehrundfunk gewidmet war und immer bedeutender für die sich rasch entwickelnde Nachfrage nach mobilem Breitband für Bürger und Unternehmen in der ganzen Welt wird. Die Art und Weise, wie Videoinhalte konsumiert werden, verändert sich und mobiles Breitband spielt eine immer bedeutendere Rolle dabei, Videoinhalte zu den gewünschten Zeiten und an den gewünschten Orten für die Verbraucher bereitzustellen. Die Effizienz von neuen digitalen Rundfunktechnologien bedeutet, dass ein Teil des Fernsehfrequenzspektrums freigegeben werden kann, um wichtiges und bezahlbares mobiles Breitband bereitzustellen, während gleichzeitig der Zugang zu den verbleibenden Rundfunkdiensten nicht beeinträchtigt wird.

Wir sehen, dass von zahlreichen Ländern der Regionen 2 und 3, und zwar den Bahamas, Barbados, Belize, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Neuseeland, Papua-Neuguinea und den Vereinigten Staaten, positive Impulse für das UHF-Frequenzband ausgehen. Dies hat dazu geführt, dass mehrere Länder Vorschläge bei der ITU eingereicht haben, die eine mögliche künftige Nutzung eines Teils oder des gesamten Bands für mobiles Breitband unterstützen. In Europa hat Finnland als einzelnes Land einen Vorschlag für das UHF-Band eingereicht, während Ägypten federführend bei einem Mehrländervorschlag im Nahen Osten ist, der von Jordanien, dem Libanon und Marokko unterstützt wird.

Durch vorausschauende Planung werden Länder, die auf der WRC-15 Frequenzzuweisungen für den Mobilfunk festlegen, die erforderliche Flexibilität haben, um den künftigen Bedarf ihrer Bürger an mobilen Datendiensten zu erfüllen. Je mehr Länder ein Band unterstützen, desto besser stehen die Chancen für eine weltweite Harmonisierung, um deutliche Skaleneffekte zu ermöglichen, Störungen an den Ländergrenzen zu senken und Kostenvorteile für die Verbraucher zu schaffen.“

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

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Source(s) : GSMA