Die GSMA kündigt Konnektivitätsprojekt für das ländliche Tansania an

26/07/2016 - 07:56 von Business Wire

Die GSMA kündigt Konnektivitätsprojekt für das ländliche Tansania anGSMA, Airtel, Millicom und Vodacom arbeiten gemeinsam an der Erweiterung der Netzabdeckung von mobilem Breitband.

Die GSMA gab heute im Rahmen der Mobile 360 - Africa die Einführung der ersten Initiative zur aktiven gemeinsam Nutzung von Infrastruktur in Ostafrika zwischen den Mobilfunkbetreibern Airtel, Millicom und Vodacom bekannt. Die Mobilfunkbetreiber haben sich verpflichtet landesweit sechs 3G-Pilotstandorte zu starten, um die nachhaltige Bereitstellung von mobilen Breitbanddiensten an 13 Millionen unterversorgte Menschen in den ländlichen Gebieten von Tansania zu testen.

„Diese Kooperation zwischen den tansanischen Mobilfunkbetreibern zeigt, dass die Branche sich dafür einsetzt, Menschen zu verbinden, die bisher nicht an der Kommunikation teilhaben konnten - besonders jene Millionen, die in ländlichen Gebieten leben - und ihnen Zugriff auf wichtige Internetdienste zu ermöglichen“, sagte Mats Granryd, Generaldirektor der GSMA. „Digitale Integration ist für Betreiber und Regierung gleichermaßen zu einer strategischen Priorität geworden. Aufbauend auf den 17 Millionen Einwohnern, die derzeit auf das Internet zugreifen, konzentriert sich diese Initiative auf die verbleibenden 13 Millionen Einwohner in Tansania, die noch nicht mit dem Internet verbunden sind.“

Der Mobilfunkmarkt in Tansania ist erheblich gewachsen: Ende 2015 gab es über 17 Millionen einzelne Mobilfunkteilnehmer, die landesweit für 34 Millionen Verbindungen verantwortlich waren. Während das mobile Wachstum in Tansania beträchtlich war, bleibt jedoch für weite Teile der Gesellschaft die digitale Welt immer noch verschlossen. Die tansanische Bevölkerung von 49 Millionen Menschen ist weit gestreut, wobei 69 Prozent in ländlichen Regionen leben. Da die Bevölkerungsdichte in den ländlichen Bezirken erheblich variiert, sind die Betreiber bisher in der Lage gewesen, ihre 2G-Netze auf bis zu 85 Prozent der Bevölkerung anzuwenden, während sich die Bereitstellung des 3G-Netzes meist auf städtische Gebiete beschränkt, d. h. nur 35 Prozent der Bevölkerung haben Abdeckung und Zugriff auf das mobile Internet.

Die Vereinbarung ist das Ergebnis einer einjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Connected-Society-Programm der GSMA, den drei lokalen Betreibern und der Regierung von Tansania. Die Pilotstandorte sind zur Auslieferung mobiler Breitbandnetze in Form einer replizierbaren Methodik strukturiert, die unverbundenen Menschen den entscheidenden Zugang vermittelt. Die GSMA geht davon aus, in den nächsten drei Jahren ähnliche Projekte in anderen Märkten zu starten.

Granryd abschließend: „Um Menschen zu verbinden, die bisher nicht an der Kommunikation teilhaben konnten, müssen Regierungen mit großen ländlichen Gemeinschaften die Beschleunigung der nationalen Breitbandversorgung fördern, indem sie sich vom Niederfrequenzspektrum lösen und einen Anreiz für kommerzielle Vereinbarungen zur gemeinsamen Nutzung bieten, um so die Einführung in ländlichen Gebieten zu vereinfachen. Daneben sollten sie ein begünstigendes Steuerumfeld schaffen, damit das mobile Internet selbst an den schwierigsten Orten bereitgestellt werden kann.“

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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