" Die invariante Masse des Photon-Photon-Systems " .... Wer möchte dazu ein Referat schreiben ?

17/03/2015 - 11:48 von The Cyclon | Report spam
Am Elektron-Positron-Speicherring LEP am CERN wurde mit dem OPAL-Detektor
für den Prozeß (e+e- --> e+e-Hadronen) der differentielle Wirkungsquerschnitt
dWQee/dWgg gemessen.
Hierbei ist Wgg die invariante Masse des Photon-Photon-Systems.
Dies geschieht durch Entfalten der unvollstàndig rekonstruierten
invarianten Masse Wrek des hadronischen Endzustandes
zu der invarianten Masse Wgg des Photon-Photon-Systems.
Aus dem differentiellen Wirkungsquerschnitt dWQee/dWgg làßt sich
durch Division mit der
theoretisch berechenbaren differentiellen Luminositàatsfunktion dLgg/dWgg
unter Berücksichtigung zusàtzlicher Formfaktoren
der Wirkungsquerschnitt WQgg
für den Prozeß (Photon Photon --> Hadronen) als Funktion
der invarianten Masse Wgg des Photon-Photon-Systems bestimmen.
Die differentiellen Luminositàtsfunktion dLgg/dWgg
beschreibt die Abstrahlung der Photonen von den
Strahlelektronen und -positronen und die Formfaktoren ermöglichen
die Extrapolation von den quasi-reellen Photonen mit kleinem
negativem Quadrat des Viererimpulsübertrags, Q^2, zu reellen Photonen
mit Q^2=0.

Dies wurde für die drei Elektron-Positron-Schwerpunktsenergien
von 161 GeV, 172 GeV und
183 GeV im Wgg-Bereich 10 GeV < Wgg < 110 GeV durchgeführt.

Es zeigt sich der erwartete Anstieg des totalen hadronischen Photon-Photon-Wirkungsquerschnitts WQgg
mit zunehmendem invarianter Masse Wgg des Photon-Photon-Systems
bei großen Werten von Wgg, welcher zuvor bei Experimenten, die nicht am LEP Elektron-Positron-Speicherring
arbeiten, noch nicht beobachtet werden konnte.
 

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#1 The Cyclon
17/03/2015 - 11:52 | Warnen spam
Kleiner Hinweis :

R. Feynman untersuchte oft die Photon-Photon-Streuung, ohne sie je richtig verstanden zu haben.

Es ist aber auch möglich daß es sie gar nicht gibt.

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