Die Mörder des IS nehmen Mohammed eben wörtlich

26/06/2015 - 21:52 von Horst Nietowski | Report spam
"Immer, wenn im Namen des Islam Grausamkeiten begangen werden, hören
wir, dass die Terroristen lediglich eine friedliche Religion
pervertieren. Dabei berufen sie sich auf das Vorbild Mohammed.

[...]

Eine Weile lang hat das funktioniert. Aber die Enthauptungen, die wir
gerade in Syrien und im Irak erleben, machen es immer schwerer, einige
unangenehme Ahnungen über diese große abrahamitische Religion namens
Islam zu unterdrücken. Diese schockierenden Enthauptungen markieren
einen Wendepunkt in der Wahrnehmung dieser eindrucksvollen Tradition.
Ja, eindrucksvoll – aber auch verwirrend.

Die Enthauptungen zwingen uns, die zentrale Figur des Islam zu bewerten,
den Propheten Mohammed, denn die Mörder erklàren, sie handelten in
Mohammeds Sinne. Sie wollen auch uns alle enthaupten, wenn wir uns ihnen
nicht beugen. Was für ein Plan! Hàtte sich der Prophet Mohammed gegen
diesen Plan gestellt – oder hàtte er ihn womöglich begrüßt?"

Hier komplett:
http://www.welt.de/debatte/kommenta...tlich.html

Aber da schreiben bestimmt auch nur Nazis.

Zitat:

"Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass die meisten Muslime auf der
Welt friedlich sind, wàhrend eine winzige Minderheit von einigen Tausend
jungen Leuten nach Syrien reist, um sich einzureihen in die Kampftruppe
eines wütenden und besessenen religiösen Kultes, der versucht, durch
einen heiligen Krieg namens Dschihad der Welt den Lebensstil Arabiens im
siebten Jahrhundert aufzuzwingen.

Und die weltweit 1,3 Milliarden Muslime bleiben zu Hause. Sie verharren
verwirrt, zweifelnd, schweigend – sie gehen nicht auf die Straße, um
gegen die islamischen Mörder des IS zu protestieren. Sie bleiben zu
Hause, weil sie wissen, dass diese Mörder die Regeln des Propheten
wörtlich nehmen – und sie selbst nicht. Die Anwendung des reinen Islam
kann zum Massenmord führen – mit diesem inakzeptablen Gedanken kann die
Mehrheit der Muslime nicht leben.

Könnte es sein, dass die perfekte Religion, die sie bis in die kleinsten
Äderchen ihres Körpers in sich aufgenommen haben, so viel Grausamkeit
hervorbringen kann? Nein, sagen sie, diese Mörder können keine Muslime
sein. Und anstatt ihre Religion kritisch zu analysieren und anzupassen,
machen viele von ihnen die Juden für den IS verantwortlich – Tausende
von Online-Nachrichten behaupten, der IS sei ein zionistisches Komplott."
 

Lesen sie die antworten

#1 Detlef Wirsing
26/06/2015 - 23:41 | Warnen spam
Horst Nietowski schrieb:

"Immer, wenn im Namen des Islam Grausamkeiten begangen werden, hören
wir, dass die Terroristen lediglich eine friedliche Religion
pervertieren. Dabei berufen sie sich auf das Vorbild Mohammed.


[...]

Soweit ich es als Agnostiker, der sich mit Religion nur am Rande
beschàftigt, beurteilen kann, handelt es sich um eine teilweise
buchstabengetreue Auslegung des Koran. In der Beziehung tut sich das
nicht viel zur Bibel, die immerhin zu den Kreuzzügen geführt hat, die
weit größere Auswirkungen hatten, als der jetzige Terrorismus im
vermeintlichen Namen des Islam.

Fanatiker gab es immer. Das Problem sehe ich im Fanatismus, nicht in
der Religion, egal, welche Konfession es sich handelt.

Für diese Diskussion wàre eine andere Gruppe sinnvoller.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

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