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Die Polynomidentität - das unbekannte Wesen

01/07/2011 - 23:39 von Rainer Rosenthal | Report spam
Diesen Thread starte ich mit Dank an Markus Sigg, dem ich
den Hinweis auf ein mathematisches Kolloquium an der Uni
Konstanz verdanke.

Prof. Bruce Reznick von der University of Illinois at Urbana-
Champaign hat einen Vortrag mit dem Titel

"The Secret Lives of Polynomial Identities"

gehalten, in dem unter anderem diese Gleichung von Vieta
(um 1590) besprochen wurde:

x^3 + y^3 = (x*(x^3+2*y^3)/(x^3-y^3))^3
+ (y*(y^3+2*x^3)/(y^3-x^3))^3

Sein Leitgedanke war: solche Identitàten sind faszinierend
erst einmal schon deswegen, weil es sie gibt. Sie brauchen
uns nicht, sie sind einfach da. Und sie geben Anlass zum
Staunen und wie ein plötzlich auftauchender unbekannter
Himmelskörper werfen sie Fragen nach ihrem Woher und Wohin
auf.

Gerade diese Identitàt, lange Zeit vor Erfindung der
cartesischen Koordinaten entdeckt,schien es dem Vortragenden
besonders angetan zu haben, und er bewunderte den Ideen-
Reichtum des Entdeckers Vieta und stellte heraus, wie modern
sie waren und welche heutigen Gedanken und Methoden mit
denen von Vieta verwandt sind. Ich gestehe freimütig, dass
ich nur Bahnhof verstanden habe, aber die unten angegebenen
Vortrags-Folien könnten dem Kenner sagen, was er gemeint hat.

Mit großer Freude habe ich nàmlich gesehen, dass der ganze
schöne Vortrag mit allen seinen Folien hier nachlesbar ist:
http://tinyurl.com/SecretLivesOfPolynomIdentities

Ich hatte versprochen, für dies Thema einen eigenen Thread
aufzumachen, und ich weiß, dass Jutta bereits darauf
wartet, um etwas zu fragen bzw. anzumerken.

Gruß,
Rainer
 

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#1 Vogel
02/07/2011 - 08:32 | Warnen spam
Rainer Rosenthal wrote in
news::

Diesen Thread starte ich mit Dank an Markus Sigg, dem ich den Hinweis
auf ein mathematisches Kolloquium an der Uni Konstanz verdanke.

Prof. Bruce Reznick von der University of Illinois at Urbana-
Champaign hat einen Vortrag mit dem Titel

"The Secret Lives of Polynomial Identities"

gehalten, in dem unter anderem diese Gleichung von Vieta (um 1590)
besprochen wurde:

x^3 + y^3 = (x*(x^3+2*y^3)/(x^3-y^3))^3 + (y*(y^3+2*x^3)/(y^3-x^3))^3

Sein Leitgedanke war: solche Identitàten sind faszinierend erst einmal
schon deswegen, weil es sie gibt.



Quatsch! Faszinierend ist etwas nur dann, wenn es den Menschen gibt der
davon fasziniert ist.

Sie brauchen uns nicht, sie sind einfach da.



Wie alles in diesem Universum, dass da ist.

Und sie geben Anlass zum
Staunen und wie ein plötzlich auftauchender unbekannter Himmelskörper
werfen sie Fragen nach ihrem Woher und Wohin auf.



Ach was sind wir doch esotherisch kontemplativ eingestellt.



Sinnentleerte Allgemeinplàtze.


Ich hatte versprochen, für dies Thema einen eigenen Thread
aufzumachen, und ich weiß, dass Jutta bereits darauf wartet, um etwas
zu fragen bzw. anzumerken.



Meinst du?

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