Die Psychologie eines Portraits

10/12/2015 - 19:39 von Heino Tiedemann | Report spam
Moin :)

ich habe kürzlich einen Beitrag über Portraits gelesen.
Interessante Meinung:

Mit meinen Worten: Portrait Fotografie ist ein Psychospiel: Vertrauen
steht dabei über Posing-Anweisungen.

Eine Idee war dort:

Ideal ist, wenn man sich ein wenig kennt, aber nicht in und auswendig.

- Man setzt sich dem Model gegenüber
- Sorgt für replizierbare Ausleuchtung (aka Blitz)
- Der Hintergrund sollte neutral ein, wenig aufregend

Man nimmt die Kamera nicht ans Auge sondern positioniert sie auf ein
Stativ - in etwa neben dem eigenen Kopf.

Dann führt man eine Unterhaltung mit dem Model. Und wenn man das
Gefühl hat, 'es' posiert gerade _nicht_ sondern ist ganz bei sich -
losgelöst vom Alltag und von allem Anderen – dann löst man fern aus.

Meinungen bitte!

Mein erste Gedanke galt dem Fokus: Wie jetzt fern auslosen ohne durch
zu gucken! Das Risiko massenhaft falsch fokussierter Bilder ist ja
sehr groß...

Heino
 

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#1 Johannes Leckebusch
10/12/2015 - 19:49 | Warnen spam
Am 10.12.2015 um 19:39 schrieb Heino Tiedemann:
Moin :)

ich habe kürzlich einen Beitrag über Portraits gelesen.
Interessante Meinung:

Mit meinen Worten: Portrait Fotografie ist ein Psychospiel: Vertrauen
steht dabei über Posing-Anweisungen.

Eine Idee war dort:

Ideal ist, wenn man sich ein wenig kennt, aber nicht in und auswendig.

- Man setzt sich dem Model gegenüber
- Sorgt für replizierbare Ausleuchtung (aka Blitz)
- Der Hintergrund sollte neutral ein, wenig aufregend

Man nimmt die Kamera nicht ans Auge sondern positioniert sie auf ein
Stativ - in etwa neben dem eigenen Kopf.

Dann führt man eine Unterhaltung mit dem Model. Und wenn man das
Gefühl hat, 'es' posiert gerade _nicht_ sondern ist ganz bei sich -
losgelöst vom Alltag und von allem Anderen – dann löst man fern aus.



Das ist eine sehr gute Technik.

Meinungen bitte!

Mein erste Gedanke galt dem Fokus: Wie jetzt fern auslosen ohne durch
zu gucken! Das Risiko massenhaft falsch fokussierter Bilder ist ja
sehr groß...



Wenn die Kamera auf dem Stativ steht und das Model nicht, stellt man
halt die Entfernung passend ein und fotografiert einigermaßen
abgeblendet mit großer Schàrfentiefe vor dem neutralen Hintergrund, und
man wàhlt einen großzügigen Ausschnitt, kann man ja spàter passend
beschneiden.


Johannes Leckebusch - AR3

Spaziergànger, Schreiber, Fotokünstler

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