Die Qualität der Office-Onlinehilfe ist einfach nur lausig

10/08/2009 - 11:18 von Stefan Falk | Report spam
Guten Tag allerseits,

schon seit einigen Office-Versionen sehen wir den Trend zu einer stetig
verschlechterten Onlinehilfe in Office:

1. Das geht mittlerweile ja so weit, dass in vielen Dialogfeldern auf Druck
auf F1 hin entweder *gar nichts* passiert, oder man nur auf der
Haupt-Inhaltsverzeichnis-Seite der Hilfe landet, nicht aber Hilfe zum gerade
geöffneten Dialogfeld bekommt.

2. Auch auf Fehlermeldungen hin erfàhrt man mit F1 absolut nichts mehr über
Gründe, warum eine solche Meldung auftreten und was man dagegen tun könnte.
Das war zu den ersten Word- und Excel-Versionen noch ganz anders, und damals
war es auch erklàrtes Ziel, die Onlinehilfe so auszustatten.

3. An unzàhligen Stellen, an denen es ein bestimmtes Feld in einem Dialog
gibt (z. B. eines der Art "xyz aktivieren") sagt einem die Onlinehilfe, wenn
man sich denn endlich von der Startseite oder über die ebenfalls schlechte
Suchfunktion darin zur Hilfe zu dem Dialog durchgehangelt hat, nichts
darüber, was das Feld tut, sondern nur unsàgliche Banalitàten wie "Feld 'xyz
aktivieren': Aktiviert xyz." Das ist völlig nutzlos (muss ich nicht erklàren,
oder?).

Muss das wirklich so sein? Mit jeder Office-Version wird die Hilfe nutzloser
und peinlicher. Ich möchte

- F1 egal wo drücken können und endlich wieder kontextbezogene Hilfe sehen,

- die mir dann auch wirklich weiterhilft und nicht nur Beschriftungen des
Dialogfelds wiederholt.

Es ist Microsoft imho unwürdig, die ehemals selbst errichteten Standards zur
früher mal hervorragenden Onlinehilfe immer mehr bis zur nahezu nutzlosen
Alibifunktion verkommen zu lassen und möchte anregen, zu diesen Standards
zurück zu kehren.

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Falk
copyteam GmbH
Gold Certified Partner
 

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#1 Peter Koerber
10/08/2009 - 21:22 | Warnen spam
Stefan,
Muss das wirklich so sein? Mit jeder Office-Version wird die Hilfe
nutzloser
und peinlicher. Ich möchte



Hast Du möglicherweise auch gemerkt, dass jede Version billiger war als die
Vorversion? Vergleiche mal den Preis der allerersten Officeversion (im
Beipack mit einigen Büchern) mit dem heutigen Strasssen-Preis der
meistgekauften Version (keine Bücher dabei). Der heutige Strassenpreis für
eine Vollversion ist übrigens niedriger als seinerzeit ein Upgrade auf die
nàchste Version gekostet hat. Die Differenz betràgt mehrere hundert Euros.
Für unter 50 Euros bekommst Du bei Deinem Buchhàndler einen Office-Wàlzer,
in welchem mehr Hilfe drin steht, als in jeder Onlinehilfe. Und das Buch
funktioniert auch dann, wenn ich offline bin.
Peter

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