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Die Rätsel der Dunklen Materie

30/07/2011 - 08:20 von Vogel | Report spam




Man fragt sich nur, welchem naiven unwissenden Gehirn so ein Unfug
entsprungen ist.




Was ist dunkle Materie?




Nun, laut Beschreibung in der Fachliteratur ist es eine Materie die nur
gravitativ mit der 'normalen' Materie wechselwirkt. Es konnten bisher
keine sonstigen Wechselwirkungen festgestellt werden. Es wird daher
angenommen, dass diese Materie nichtbarionisch ist. Es ist also nicht
lediglich normale Materie die keine Strahlung abgibt, sondern irgendetwas
exotisches, noch unbekanntes.




Da die DM nur sehr schwach oder gar nicht mit gewöhnlicher Materie
wechselwirken soll, da man sie sich mittels Wechselwirkung mit normaler
Materie nicht beobachten làsst, könnte sie aus schwach wechselwirkenden
Teilchen oder aus inerten Neutrinos bestehen welche gar nicht mit Materie
wechselwirken. Das aber widerspricht den Inhomogenitàten welche die DM
gemàss Urknallmodell bereits in frühen Pasen des Universums aufweisen
sollte.




Allerdings gibt es auch eine Möglichkeit, dass dunkle Materie aus ganz
normaler aber nichtbarionischer Materie besteht. So eine Annahme habe ich
aber bisher nirgends gefunden. Es gibt auch bei der normalen Materie
Elementarteilchen die kaum oder gar nicht wechselwirken und nicht
verklumpen. Ob diese aber theoretisch notwendig sind ist offen.




Bei den Berechnungen zur Bewegung in Spiralgalaxien stellt sich heraus,
daß es theoretisch in den meisten Galaxien und Galaxienhaufen etwa 5-10
mal mehr Masse geben müsste, als insgesamt in Sternen und Gas durch
Beobachtung festgestellt wurde.




Diese enorme Diskrepanz zwischen Theorie und Beobachtung làsst sich aber
leicht wegwischen wenn man Dunkle Materie *annimmt*.




(auch für jeden Elfenbeintürmling aus Hanover darf man den Unterschied
als enorm bezeichnen)




Die 'Dunkle Materie' entstammt also einzig und allein aus
Schlussfolgerungen, die man aus dem Vergleich der Beobachtungen mit der
Theorie gemacht hat. Ja sie soll lt. Theorie sogar in solchen riesigen
Unmengen vorhanden sein, dass sie die gravitativ dominante Komponente des
Universums sein soll.




Ja das Problem ist noch viel schlimmer. Geht man von einer Urknalltheorie
aus, dann können Sterne und Galaxien gar nicht so früh im Universum
existiert haben wie man das beobachtet. Man weiss aus Beobachtungen, dass
das Universum ~100.000 Jahre nach dem Urknall nur àußerst geringe
Inhomogenitàtet von ~0,005% in der Verteilung der Materie zeigte.




Ebenfalls aus Beobachtungen und dazu theoretischen Überlegungen kommt man
zum Schluss, dass diese Inhomogenitàten nur sehr langsam im Laufe der
Zeit wachsen, bis heute um etwa den Faktor 1000. Das hiesse dass die
Inhomogenitàt in der Verteilung der Atome heute etwa 5% betragen sollte.




Dies jedoch widerspricht der heutigen Beoabachtung um den Faktor 10^6.
Die Verdichtungen und Inhomogenitàten sind 10^6 mal grösser als aus der
Urknalltheorie zu erwarten, wenn man nur die uns bekannte Materie
zugrunde legt. Insofern wàre die Urknalltheorie aus diesem Grunde falsch,
aber nicht nur aus diesem.




Dieser enorme Unterschied zwischen Theorie und Beobachtung làsst sich
leicht wegwischen, wenn man Dunkle Materie *annimmt*. WENN, zu diesem
frühen Zeitpunkt die Fluktuationen in der angenommenen dunklen Materie
viel höher gewesen wàren als jene in der normalen Materie, ja dann liese
sich der beobachtete enorme Unterschied zwischen Theorie und Beobachtung
leicht erklàren. In diesen Verdichtungszentren der Dunklen Materie hàtten
sich die Wasserstoff- und Helium-Atome erheblich schneller ansammeln
können, als dies in einem Universum ohne dunkle Materie möglich wàre.




Aber das führt wiederum zu neuen Widersprüchen und zu neuen Anforderungen
an das Verhalten dieser seltsamen Art von Materie, der Dunkler Materie.
Wenn Dunkle Materie nur gravitativ wirkt und wie aus dem Urknallmodel
erforderlich, hohe Inhomogenitàten bereits in frühen Phasen des
Universums aufweisen müsste, Inhomogenitàten welche sich fortschreitend
verstàrken müssen, dann müsste sie aber verklumpen wie ganz normale
Materie und wie ganz normale Materie, Sterne, Galaxien und schwarze
Löcher ausbilden, das aber bereist viel früher in der Geschichte des
Universums als die normale Materie. Jetzt kommt das Problem, soetwas
làsst sich aber nicht beobachten.




Kein Problem, jetzt erfinden manche Einwohner der Elfenbeintürme eine
neue Eigenschaft der Dunklen Materie. Diese kann nicht verklumpen, aus
welchen Gründen auch immer. Das führt allerdings zu neuen Problemen.
Wenn Dunkle Materie nicht verklumpen kann, dann kann sie auch nicht an
der kosmischen Kontraktion in oszillierenden Kosmologiemodellen
teilenehmen. Der Urknall wàre so, ein einmaliges Ereignis in der
Geschichte des Universums, genau 13 Milld. Jahre bevor der Herrgott auf
die glorreiche Idee kam den Menschen zu erfinden und ihn in die Mitte des
Universums zu setzen, damit dieses sich um seinen Arsch dreht. Die naive
Einfalt so manchen Elfenbeitürmlings ist nicht mehr zu überbieten.




Gemàss dem Konzept der Dunklen Materie ist also in der heutigen
Wissenschaft unbekannt, aus was 80-90% der Materie des Universums
bestehen sollen. Für so manchen Elfenbeintürmling aus Hanover sind 80-90%
Anteil, geradezu eine Bagatelle.




Die Dunkle Materie ist da sehr flexibel, sie hat immer genau die zur
jeweiligen Theorie passenden Eigenschaften, selbst dann wenn diese
Eigenschaften letztendlich insgesamt widersprüchlich sind.




Wir merken uns also, wenn die beobachtete Realitàt nicht mit der Theorie
übereinstimmt, ist die Realitàt falsch und muss korrigiert werden. Am
besten mit etwas das man nicht nachweise muss, da man es nicht nachweisen
kann. So ein Totschlagargument ist unschlagbar.




Aber all diese Gehirnverenkungen wàren nicht notwendig unter richtigen
Anwendung des bekannten Wissens. Die kosmologische Rotverschiebung làsst
sich auch ohne Urknall erklàren und Rotationskurven von Galaxien ohne
Dunkle Materie.


 

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#1 Kurt Bindl
30/07/2011 - 15:26 | Warnen spam
Vogel schrieb:
Man fragt sich nur, welchem naiven unwissenden Gehirn so ein Unfug
entsprungen ist.

Was ist dunkle Materie?


Aber all diese Gehirnverenkungen wàren nicht notwendig unter richtigen
Anwendung des bekannten Wissens. Die kosmologische Rotverschiebung làsst
sich auch ohne Urknall erklàren und Rotationskurven von Galaxien ohne
Dunkle Materie.





Am einfachsten mit DM und der richtigen Graviation.

DM ist Materie die noch nicht verklumpt ist (BT).
Gravitation ist Eigenbeschleunigung von Materie, des BT


Gruss Kurt


BT: Basisteilchen, Grundbausteine der Materie

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