Die Supersymmetrie kennt 3 Gravitonen - Meine Professorin Schaile will dafür den Nobelpreis

05/05/2013 - 05:04 von Gelbe Rose | Report spam
Als Graviton bezeichnet man das hypothetische Eichboson einer Quantentheorie der Gravitation. Dieser Annahme zufolge ist es der Tràger der Gravitationskraft.

Der Name Graviton wurde in Anlehnung an das Photon der elektromagnetischen Wechselwirkung gewàhlt. Auch einige der Eigenschaften des Gravitons (Ausbreitungsgeschwindigkeit, Masselosigkeit) entsprechen denen eines Photons. Sein Spin wird aufgrund von Überlegungen aus der Quantenfeldtheorie zu S=2 postuliert. In der Quantenelektrodynamik (QED) wirken Bosonen mit geradzahligem Spin zwischen gleichen Ladungen immer anziehend, wàhrend Bosonen, die ungeradzahligen Spin tragen, bei gleicher Ladung abstoßend wirken. In der Elektrodynamik wirkt das Photon mit Spin 1 zwischen zwei Elektronen, die beide jeweils eine Ladung von -e tragen, abstoßend. In Analogie dazu geht man im Fall der Gravitation davon aus, dass es nur Teilchen gleicher Ladung gibt (in Übereinstimmung mit der Erfahrung, dass die Gravitation immer anziehend wirkt) und postuliert deshalb das Graviton als Spin-2-Teilchen. In supersymmetrischen Modellen der Quantengravitation erhàlt das gewöhnliche Graviton massive bosonische Partner mit Spin 0 (Graviskalar) und Spin 1 (Gravivektor oder Graviphoton). Abhàngig von ihren Massen, und damit ihren Reichweiten, könnten diese neuen Teilchen eine Änderung des normalen 1/r²-Kraftgesetzes der Gravitation zur Folge haben. Fermionische Partner sind in diesen Modellen mit Spin 1 1/2 das Gravitino (Superpartner des Gravitons) und mit Spin 1/2 das Goldstino (dessen Superpartner ist mit Spin 0 das Sgoldstino).
 

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#1 AGUIRRE
05/05/2013 - 10:09 | Warnen spam
On Sunday, May 5, 2013 5:04:52 AM UTC+2, Gelbe Rose wrote:
Als Graviton bezeichnet man das hypothetische Eichboson einer Quantentheorie der Gravitation. Dieser Annahme zufolge ist es der Tràger der Gravitationskraft.



Der Name Graviton wurde in Anlehnung an das Photon der elektromagnetischen Wechselwirkung gewàhlt. Auch einige der Eigenschaften des Gravitons (Ausbreitungsgeschwindigkeit, Masselosigkeit) entsprechen denen eines Photons. Sein Spin wird aufgrund von Überlegungen aus der Quantenfeldtheorie zu S=2 postuliert. In der Quantenelektrodynamik (QED) wirken Bosonen mit geradzahligem Spin zwischen gleichen Ladungen immer anziehend, wàhrend Bosonen, die ungeradzahligen Spin tragen, bei gleicher Ladung abstoßend wirken. In der Elektrodynamik wirkt das Photon mit Spin 1 zwischen zwei Elektronen, die beide jeweils eine Ladung von -e tragen, abstoßend. In Analogie dazu geht man im Fall der Gravitation davon aus, dass es nur Teilchen gleicher Ladung gibt (in Übereinstimmung mit der Erfahrung, dass die Gravitation immer anziehend wirkt) und postuliert deshalb das Graviton als Spin-2-Teilchen. In supersymmetrischen Modellen der Quantengravitation erhàlt das gewöhnliche Graviton massive bosonische Partner mit Spin 0 (Graviskalar) und Spin 1 (Gravivektor oder Graviphoton). Abhàngig von ihren Massen, und damit ihren Reichweiten, könnten diese neuen Teilchen eine Änderung des normalen 1/r²-Kraftgesetzes der Gravitation zur Folge haben. Fermionische Partner sind in diesen Modellen mit Spin 1 1/2 das Gravitino (Superpartner des Gravitons) und mit Spin 1/2 das Goldstino (dessen Superpartner ist mit Spin 0 das Sgoldstino).



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