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Die Zukunft des Linux Desktops?

26/12/2011 - 01:16 von Bernd Hohmann | Report spam
Ich hab jetzt nacheinander das aktuelle Ubuntu, Mint 12 sowie
Debian-Testing auf dem Laptop installiert und bin mit nichts davon
glücklich geworden.

An allen "neuen" Desktops irritiert mich die manische Orientierung nach
irgendwelchen "Aufgaben" (oder "Tasks"), die sich nach Meinung der
Entwickler ausschliesslich im Internet abspielen.

Ich habe jedem Desktop zwei ganz billige Aufgabe gestellt:

1) Download der aktuellen Version von VirtualBox, Installation des
genannten Programms, zufügen des Starters zum Deskop/Favoriten

2) Erzeugen eines eigenen Ordners "Projekte" an beliebiger Stelle und
ggf. verlinkung (wenn nicht automatisch passiert) in Desktop/Favoriten

Vermutlich bin ich zu alt und zu eingerostet: beide Aufgaben zusammen zu
erfüllen ist mir bei keinem der oben genannten Desktops "intuitiv" gelungen.

Kontextmenues scheinen ausser Mode zu kommen, jede aktuelle Distro
konzentriert sich auf Eintastenbedienung der Sorte "Android" oder
"Windows 8".

Ich hatte mal Ubuntu-Unity auf meinem Desktop installiert - das Menue
des Gnome-Terminals oben auf dem linken 30" Monitor zu sehen wàrend das
Terminal rechts unten auf dem rechten 30" Monitor agierte war noch mit
Humor zu nehmen. Danach wurde es - spàtestens, als Eclipse startete -
nur noch gruselig.

Ist das die Zukunft oder stelle ich mich einfach nur zu dàmlich an?

Bernd
 

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#1 Andreas Kohlbach
26/12/2011 - 02:27 | Warnen spam
Bernd Hohmann wrote on 25. December 2011:

Ich hab jetzt nacheinander das aktuelle Ubuntu, Mint 12 sowie
Debian-Testing auf dem Laptop installiert und bin mit nichts davon
glücklich geworden.



Eventuell, weil du Windows als Maßstab nimmst?

An allen "neuen" Desktops irritiert mich die manische Orientierung
nach irgendwelchen "Aufgaben" (oder "Tasks"), die sich nach Meinung
der Entwickler ausschliesslich im Internet abspielen.



?

Ich habe jedem Desktop zwei ganz billige Aufgabe gestellt:

1) Download der aktuellen Version von VirtualBox, Installation des
genannten Programms, zufügen des Starters zum Deskop/Favoriten



Man làdt unter Linux nichts runter. Okay, kann man machen, aber IMO
sollte man das, gerade als Anfànger, dem Paketmanager überlassen.

2) Erzeugen eines eigenen Ordners "Projekte" an beliebiger Stelle und
ggf. verlinkung (wenn nicht automatisch passiert) in Desktop/Favoriten

Vermutlich bin ich zu alt und zu eingerostet: beide Aufgaben zusammen
zu erfüllen ist mir bei keinem der oben genannten Desktops "intuitiv"
gelungen.



Vielleicht weil du Windows oder Mac als Maßstab nimmst?

Kontextmenues scheinen ausser Mode zu kommen, jede aktuelle Distro
konzentriert sich auf Eintastenbedienung der Sorte "Android" oder
"Windows 8".



Ich habe hier (gnome3) Kontextmenüs.

Anyway, man kann oft noch alte Versionen des Desktop (KDE, Gnome, oder
was auch immer) verwenden, die noch eher an Windows erinnern.

Ich hatte mal Ubuntu-Unity auf meinem Desktop installiert - das Menue
des Gnome-Terminals oben auf dem linken 30" Monitor zu sehen wàrend
das Terminal rechts unten auf dem rechten 30" Monitor agierte war noch
mit Humor zu nehmen. Danach wurde es - spàtestens, als Eclipse
startete -
nur noch gruselig.



Zwei Monitore? 30"? Wow! Hier ist vielleicht noch Feintuning angesagt.

Ist das die Zukunft oder stelle ich mich einfach nur zu dàmlich an?



Aber ich habe ebenfalls das Gefühl, dass die Gnome-Entwickler die Zukunft
schon jetzt vorweg greifen wollen, obwohl die Nutzer noch nicht so weit
sind.

Ich finde es auf jeden Fall spannend.
Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.

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