Digital Audio mit Mocrocontroller

03/08/2012 - 19:22 von Holger | Report spam
Hi,

mir geht durch den Sinn, ein digitales Mikrofon zu bauen, das einen
AD-Wandler enthàlt, der auch einigermaßen Auflösung hat. Mir ging durch
den Sinn, den Wandler in einem AVR zu nehmen, der ist allerdings nur mit
10 Bit dabei. Wenn ich mir ein Ding von Crystal anschließen will,
brauche ich für ein Stereosample eine Tiefe von 64 Bit, blöderweise,
denn das L/R-Signal braucht für einen Pegelwechsel grundsàtzlich 32
Bit-Takte, wobei nur die ersten 18 bis 24 (je nach Auflösung) dann
gültige Werte haben. Gibt es Hinweise auf die Audiotauglichkeit des
internen AVR-Wandlers, oder ist das wieder nur eine faule
Kompromißlösung? Und hat jemand eine Ahnung, wie man dem Ding einen
DA-Wandler verpaßt? Die Schieberegister vom UART sind ja leider alle nur
8 Bit tief...

Viele Grüße, Holger

PS: Lösung könnte sein, einen DSP56002 zu nehmen und über den AVR
steuern. Aber die Glue Logic hàlt sich dabei nicht wirklich in Grenzen.

Holger
 

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#1 Heiko Nocon
03/08/2012 - 20:39 | Warnen spam
Holger wrote:

Gibt es Hinweise auf die Audiotauglichkeit des
internen AVR-Wandlers



Das kann man leicht ausrechnen. Auflösung, Samplerate und
Linearitàtsfehler sind ja schließlich dokumentiert.

Du brauchst dann bloß nach festlegen, welche Grenzfrequenz und welches
SNR du haben willst.

Dann rechnest du das aus und guckst ob's reicht. Die nötigen Formeln
sind sogar bei Wikipedia problemlos nachzuschlagen.

Und hat jemand eine Ahnung, wie man dem Ding einen
DA-Wandler verpaßt? Die Schieberegister vom UART sind ja leider alle nur
8 Bit tief



Er kann SPI mit 10MBit/s. Das ist genug, um sogar fünf digitale
Audiokanàle in CD-Qualitàt aus einem externen Speicher zu lesen und an
einen DA-Wandler auszugeben. Ach ja: die großen AVRs haben sogar zwei
dieser schnellen SPI-Schnittstellen...

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