Diskussion: Chef? Puppet? Die nächste "Tutorial-Seuche"?

09/09/2015 - 08:40 von Bjoern Meier | Report spam

Hi,

ich bin auf etwas fà¼r mich ziemlich Seltsames gestoàŸen. Ich habe mir das
Buch "Mastering Openstack" besorgt. Ich kann das Buch aus mehreren Grà¼nden
nicht empfehlen. Hauptgrund ist: mir ging es wirklich um das Verstà¤ndnis
fà¼r Deployment / Installation. Der Autor verwendet im Buch jedoch die sog.
Cookbooks (quasi Scripte zur Installation, die man sich herunterlà¤dt) und
fertig. Ich verstehe warum der Autor diesen Schritt ging. Ich finde ihn
nicht gut.

Dann stellten sich mir plötzlich die Nackenhaare auf. Bei all diesen
Tutorien à¼ber Apache2, Squid3, Postfix, sonstige betreuungswà¼rdige
Software. Dort wird wenig bis gar kein Wissen vermittelt.

Das was ich hier zur Diskussion stelle ist meine Befà¼rchtung, dass der
nà¤chste Schritt nach den "HowTo"s jetzt "One-click-shot"s kommen, indem man
sich einfach das Cookbook herunterlà¤dft und fertig. Fà¼r mich ist die
Vorstellung gruselig.

Mir ist zwar bewusst, dass man dafà¼r immer noch einen Chef-Server braucht,
aber auch der kommt ja schon in einem "rundum sorglos" Installationspaket.

Die Diskussion, die ich starten möchte ist: ich bin nicht der Meinung, dass
man mit wartungsreicher Software - welche zu dem riesigen Einfluss auf
fremde Systeme hat - ein "easy peasy"-Gefà¼hl vermitteln sollte, sondern
eher ein verantwortungsvolles Bewusstsein schaffen sollte.

Eure Meinung interessiert sich mich.

GruàŸ,
Björn


<div dir="ltr">Hi,<div><br></div><div>ich bin auf etwas fà¼r mich ziemlich Seltsames gestoàŸen. Ich habe mir das Buch &quot;Mastering Openstack&quot; besorgt. Ich kann das Buch aus mehreren Grà¼nden nicht empfehlen. Hauptgrund ist: mir ging es wirklich um das Verstà¤ndnis fà¼r Deployment / Installation. Der Autor verwendet im Buch jedoch die sog. Cookbooks (quasi Scripte zur Installation, die man sich herunterlà¤dt) und fertig. Ich verstehe warum der Autor diesen Schritt ging. Ich finde ihn nicht gut.</div><div><br></div><div>Dann stellten sich mir plötzlich die Nackenhaare auf. Bei all diesen Tutorien à¼ber Apache2, Squid3, Postfix, sonstige betreuungswà¼rdige Software. Dort wird wenig bis gar kein Wissen vermittelt. </div><div><br></div><div>Das was ich hier zur Diskussion stelle ist meine Befà¼rchtung, dass der nà¤chste Schritt nach den &quot;HowTo&quot;s jetzt &quot;One-click-shot&quot;s kommen, indem man sich einfach das Cookbook herunterlà¤dft und fertig. Fà¼r mich ist die Vorstellung gruselig.</div><div><br></div><div>Mir ist zwar bewusst, dass man dafà¼r immer noch einen Chef-Server braucht, aber auch der kommt ja schon in einem &quot;rundum sorglos&quot; Installationspaket.</div><div><br></div><div>Die Diskussion, die ich starten möchte ist: ich bin nicht der Meinung, dass man mit wartungsreicher Software - welche zu dem riesigen Einfluss auf fremde Systeme hat - ein &quot;easy peasy&quot;-Gefà¼hl vermitteln sollte, sondern eher ein verantwortungsvolles Bewusstsein schaffen sollte.</div><div><br></div><div>Eure Meinung interessiert sich mich.</div><div><br></div><div>GruàŸ,</div><div>Björn</div></div>

 

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#1 Jochen Spieker
09/09/2015 - 21:50 | Warnen spam

Bjoern Meier:

Das was ich hier zur Diskussion stelle ist meine Befürchtung, dass der
nàchste Schritt nach den "HowTo"s jetzt "One-click-shot"s kommen, indem man
sich einfach das Cookbook herunterlàdft und fertig. Für mich ist die
Vorstellung gruselig.



Keine Sorge, das làuft heute anders. Man làdt sich ganze Docker
Container von irgendwo runter. :->

Die Diskussion, die ich starten möchte ist: ich bin nicht der Meinung, dass
man mit wartungsreicher Software - welche zu dem riesigen Einfluss auf
fremde Systeme hat - ein "easy peasy"-Gefühl vermitteln sollte, sondern
eher ein verantwortungsvolles Bewusstsein schaffen sollte.



Generell bin ich Deiner Meinung, aber ich verdiene mit sowas auch (zum
Teil) mein Geld und habe ein entsprechendes Eigeninteresse. Ich verstehe
grundsàtzlich auch das Bedürfnis, dass sich Leute auch selbst was
hinstellen wollen, ohne RfCs oder sowas lesen zu müssen.

Die beste Lösung werden oft einkaufbare Dienste sein, da hat man dann
aber ein größeres Problem mit der Abhàngigkeit und dem Vertrauen.

J.
My drug of choice is self-pity.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODAT...2.html>



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