Distri für erfahrenen, faulen Hund

31/03/2008 - 10:10 von Bastian Larsen | Report spam
Hallo,

ich nutze nun seit ca. zehn Jahren mit Begeisterung Linux. Bin aber doch
eher der klassische Anwender. Ich habe mit SuSe-linux begonnen und bin dann
spàter zu Gentoo gewechselt. Mir ist der Administrationsaufwand bei Gentoo
(sehr gute Distri!) etwas zu hoch. Ich möchte nicht erst durch so manche
Konfigurationsdatei jetten müssen, um zum Beispiel einen Cardreader oder
Drucker zum Laufen zu bewegen. Wàre hier mal wieder bereit etwas anderes zu
probieren.

Ich möchte nicht unbedingt, dass mir das System alles abnimmt, ich möchte
kein Windows-Linux. Aber ich denke mal in jedem Linux hat man die
Möglichkeit des Eingriffs. Die Distribution sollte dem Linux-Standard
folgen. Vor ein paar Taen habe ich meiner Mutter Ubuntu installiert und war
recht angetan. Allerdings habe ich all die Jahre KDE genutzt und habe
Anwendungen wie Kontact, Digikam oder Amarok ins Herz geschlossen.

Kubuntu hatte ich vor zwei Jahren mal ausprobiert und es kam mir etwas
unausgereift vor. Sieht das mittlerweile noch so aus, oder sind die auf dem
Stand der Gnome-Version? Meine mich zu erinnern, dass sich die Entwickler
vor einiger Zeit bei Ubuntu über die mangelnde Unterstützung beschwert
haben.

Suse ist seit dem Deal mit Novell (es riecht nach Microsoft) nicht mehr ganz
so mein Fall. Lasse mich hier aber auch evtl. überzeugen, es ist
mittlerweile ja auch an die Community übergebenwenn auch unter dem
Novell-Mantel.

Debian wàre noch eine Idee, allerdings habe ich hier so etwas das Gefühl,
dass ich mir ein zweites Gentoo ins Haus hole und ich mir etwas mehr
Benutzerfreundlichkeit im alltàglichen Umgang wünsche. PC-Linux hörte sich
auch noch nett an. Naja...aber eigentlich lautet die Frage: Für meinen
Zweck Suse, Kubuntu oder Debian...*ràusper* oder PC-Linux :)

Dank Euch!

Bastian
Nicht Sieg sollte Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn.
(Joseph Joubert)
 

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#1 Holger Marzen
31/03/2008 - 10:54 | Warnen spam
* On Mon, 31 Mar 2008 10:10:56 +0200, Bastian Larsen wrote:

Kubuntu hatte ich vor zwei Jahren mal ausprobiert und es kam mir etwas
unausgereift vor. Sieht das mittlerweile noch so aus, oder sind die auf dem
Stand der Gnome-Version? Meine mich zu erinnern, dass sich die Entwickler
vor einiger Zeit bei Ubuntu über die mangelnde Unterstützung beschwert
haben.



Soweit ich weiß, kannst du auch bei ubuntu ein kde nachinstallieren.
Aber zu dem Zeitpunkt, als das aktuelle Ubuntu herauskam, war KDE4 noch
nicht wirklich produktionstauglich.

Debian wàre noch eine Idee, allerdings habe ich hier so etwas das Gefühl,
dass ich mir ein zweites Gentoo ins Haus hole und ich mir etwas mehr
Benutzerfreundlichkeit im alltàglichen Umgang wünsche.



Da wird nicht tàglich kompiliert. Manchen ist Debian ein wenig zu
àltlich, weil die Software "gut abgehangen" ist. Ich mag das, bei sehr
aktueller, Nonstandard-Hardware (heute haben Notebooks ja kaum noch
Standardchips drin wie die alten Dells) wirst du aber mit Debian Stable
u.U. nicht weiterkommen, dann geht meist Ubuntu oder Kubuntu.

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