DPSK Signale empfangen/Demodulieren

05/07/2008 - 23:10 von Martin Reinck | Report spam
Hallo d.s.e,

Ein Feld auf dem ich bisher nichts gemacht habe holt mich ein.

Und zwar muss ich Daten von einem Sender (11kHz DPSK) empfangen. Nun
habe ich mir einen auf 11kHz resonaten LC Schwinkreis gewickelt und auf
dem Oszi bekomme ich die Signale schon ganz gut zu sehen. Spàter möchte
ich das Signal mit einem JFET auskoppeln und "irgendwie" verstàrken
(vermutlich einfach mal mit einem 2. FET oder NPN). Nur wie kann ich die
beiden Zustànde 1 und 0 sauber dekodieren? Offenbar ist das Signal in
Gruppen zu je acht Perioden aufgeteilt, bei einer "1" bekomme ich einen
Phasensprung. Mein 1. Gedanke war die Nulldurchgànge mit einem uC
entsprechend abzutasten und dann auszuwerten (Bei einer "1" fehlt dann
einer). Bei 11kHz geht das noch ganz gut, jedoch wenn ich den Sender zu
nahe an meinen Ferrittstab halte so tritt der Phasensprung erst deutlich
ober/bzw. Unterhalb der Nulllinie auf (Quasi ein Überschwingen). Auf dem
Oszi sieht man zwar immer noch gut wo die Stelle ist, jedoch müsste ich
dafür die ganze Waveform samplen und auswerten. Ihr seht ich bin nicht
auf dem richtigen Weg.

Bei NXP habe ich zufàllig einen Ansatz mit dem NE564 gefunden, jedoch
sind diese PLLs fast alle zu schnell und werden wohl nicht sauber auf
11kHz einloggen.

Wie würdet Ihr das machen, HF (ok, 11kHz ist nun wirklich easy) ist
leider nicht mein Gebiet

Gruss,
M.
 

Lesen sie die antworten

#1 Joerg
05/07/2008 - 23:22 | Warnen spam
Martin Reinck wrote:
Hallo d.s.e,

Ein Feld auf dem ich bisher nichts gemacht habe holt mich ein.

Und zwar muss ich Daten von einem Sender (11kHz DPSK) empfangen. Nun
habe ich mir einen auf 11kHz resonaten LC Schwinkreis gewickelt und auf
dem Oszi bekomme ich die Signale schon ganz gut zu sehen. Spàter möchte
ich das Signal mit einem JFET auskoppeln und "irgendwie" verstàrken
(vermutlich einfach mal mit einem 2. FET oder NPN). Nur wie kann ich die
beiden Zustànde 1 und 0 sauber dekodieren? Offenbar ist das Signal in
Gruppen zu je acht Perioden aufgeteilt, bei einer "1" bekomme ich einen
Phasensprung. Mein 1. Gedanke war die Nulldurchgànge mit einem uC
entsprechend abzutasten und dann auszuwerten (Bei einer "1" fehlt dann
einer). Bei 11kHz geht das noch ganz gut, jedoch wenn ich den Sender zu
nahe an meinen Ferrittstab halte so tritt der Phasensprung erst deutlich
ober/bzw. Unterhalb der Nulllinie auf (Quasi ein Überschwingen). Auf dem
Oszi sieht man zwar immer noch gut wo die Stelle ist, jedoch müsste ich
dafür die ganze Waveform samplen und auswerten. Ihr seht ich bin nicht
auf dem richtigen Weg.

Bei NXP habe ich zufàllig einen Ansatz mit dem NE564 gefunden, jedoch
sind diese PLLs fast alle zu schnell und werden wohl nicht sauber auf
11kHz einloggen.

Wie würdet Ihr das machen, HF (ok, 11kHz ist nun wirklich easy) ist
leider nicht mein Gebiet




Ganz auf die Schnelle (muss weg): Zero crossing geht, bringt aber nicht
den Stoerabstand wie echte Phasenkorrelation. Bei der detektiert man nur
den Unterschied, d.h. ob die Phase gegeuueber dem vorherigen Bit gedreht
ist oder nicht. Aehnlich wie der Phasendetektor einer PLL, wobei in
Deinem Fall vermutlich ein Tiefpassfilter bzw. Integrator ueber acht
Perioden sinnvoll ist (Matched Filter). Dein Schwingkreis muesste dann
aber auch rund 1kHz Bandbreite haben.

Was den extremen Nahbereich angeht, hilft eine AGC.

Eventuell kannst Du als Detektor den Phasendetektor eines billigen PLL
Chip nehmen. Ob der 4046 dafuer geht, muesste man untersuchen. Billig
waere er jedenfalls.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Ähnliche fragen