Drahtwiderstand in Schaltnetzteil?

09/11/2009 - 22:21 von Bernhard Waack | Report spam
Moin.
Ich muss ein Schaltnetzteil reparieren, in dem Widerstànde von 2 Watt
und mehr verbaut sind. Von Haus aus sehe ich ich in solchen Netzteilen
grundsàtzlich nur Schichtwiderstaànde verbaut. Der gemeine Chinese hat
natürlich auch Werte verbaut, die sogar außerhalb der E96-Reihe liegen,
so dass ich mich Frage, mit welcher Form der der
Beschaffungskriminalitàt ich an solche Teile komme.

Nun meine Frage: Spricht etwas dagegen, Drahtwiderstànde in
Schaltnetzteilen einzusetzen (diese Dinger, die in Keramikröhren
zementiert sind). Man liest zwar überall, dass diese "höhere"
Induktivitàten aufweisen - Aber nirgends steht, in welcher Größenordnung
sich diese bewegt und bei welchen Frequenzen das eine Rolle zu spielen
beginnt. Auch die Datenblàtter der Hersteller schweigen sich aus.

In meinem konkreten Fall geht es um 680 Ohm in 5 Watt, den ich in
kompatiblen Abmaßen im Augenblick nur als Drahtwiderstand finde.

Hat jemand einen fundierten Rat?

Grüße
B.
 

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#1 MaWin
09/11/2009 - 22:40 | Warnen spam
"Bernhard Waack" schrieb im Newsbeitrag
news:hda150$kt0$

Nun meine Frage: Spricht etwas dagegen, Drahtwiderstànde in Schaltnetzteilen
einzusetzen



Eigentlich ja.

In meinem konkreten Fall geht es um 680 Ohm in 5 Watt



Wird eh bloss für die Mindestlast sein, da kannst du jeden
nehmen, der ein bischen mehr aushàlt.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

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