[draw 3.1.] Zusammenspiel von Raster, Fangpunkten, Schrittweiten ?

01/07/2009 - 11:25 von Pit Zyclade | Report spam
Hallo,
Ich verstehe draw nicht, obwohl ich zu dem topic die Hilfe und im Wiki
nachgelesen habe. (Meine Vektorgrafikerfahrung sammelte ich mit x-fig
und kam damit bestens zurecht).

Mein Ausgangspunkt: Ich habe die Extension von Schmidi "freie
Schaltzeichen" geladen und bin seinen Empfehlungen für die Optionen gefolgt:
Fangraster ja
Raster sichtbar ja
Auflösung horizontal und vertikal 0,25cm, Unterteilung 1 Punkte
synchronisiert
Fangen an Fanglinien, an Seitenràndern, an Objektpunkten
làngere Kantenlànge ja
Punktreduktion: 15 Grad (was das sein mag?)

Frage 1: Warum Auflösung in cm, aber Unterteilung dann in Punkten?
Leidet da nicht die Übersichtlichkeit? Wer soll denn das berechnen
können (1cm = 72 Punkte) ?
Frage 2: Was bedeutet "làngere Kantenlànge" ? Verlàngert sich eine Linie
bis zum nàchsten Fangpunkt? Bei der Erstanlage oder auch willkührlich
spàter beim Verschieben außerhalb des Fangrasters?

Nun meine kuriosen Beobachtungen:
Ich positioniere einen sogenannten Punkt (ist ein dicker Kuller) genau
auf einem Schnittpunkt des Rasters (so vermeine ich, kontrollieren kann
man es ja nicht).
Verschiebe ich selbigen nun nur mit der Tastatur, so erreiche ich erst
nach 5 Schritten (!) wieder ungefàhr einen Schnittpunkt. In der Regel
bin ich dann 2 Hauptrasterlinien weiter.
Das gleiche Spiel kann ich vollziehen, sollte ich das Objekt beim ersten
Laden auf einen Zwischenpunkt positioniert haben, auch dann sind es
wieder 5 Schritte bis zum übernàchsten Zwischenpunkt.

Frage 3: Warum springt das Objekt nicht automatisch zum nàchsten
Schnittpunkt?
Frage 4: Warum 5 Schritte?
Frage 5: Was sind denn die dünneren, genau mittig zwischen den dickeren
Schnittpunkten gelegenen Rasterpunkte? Sind diese doch gleichwertig?
Frage 6: Verschiebe ich das Objekt mit der Maus, so landet es nicht
genau auf einem Schnittpunkt!
(Ja ich habe gelesen, daß man mit gedrückter Strg-Taste auch außerhalb
des Rasters positioniern darf und kann, aber das will ich ja gar nicht,
wozu auch in meinem Fall eines Schaltplans)
Warum fàngt sich das Objekt nicht genau auf dem Schnittpunkt=Fangpunkt?
Frage 7: Ist ein Rasterpunkt eventuell kein Fangpunkt?


Gruß

Pit Zyclade
 

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#1 Regina Henschel
01/07/2009 - 14:10 | Warnen spam
Hallo Pit,

Pit Zyclade schrieb:
Hallo,
Ich verstehe draw nicht, obwohl ich zu dem topic die Hilfe und im Wiki
nachgelesen habe. (Meine Vektorgrafikerfahrung sammelte ich mit x-fig
und kam damit bestens zurecht).

Mein Ausgangspunkt: Ich habe die Extension von Schmidi "freie
Schaltzeichen" geladen und bin seinen Empfehlungen für die Optionen
gefolgt:
Fangraster ja
Raster sichtbar ja
Auflösung horizontal und vertikal 0,25cm, Unterteilung 1 Punkte
synchronisiert



"synchronisiert" bezieht sich nur auf den Dialog selbst und hat sonst
keine Auswirkungen.

Fangen an Fanglinien, an Seitenràndern, an Objektpunkten
làngere Kantenlànge ja



All diese Dinge stelle ich immer bei Bedarf an und aus. Dazu habe ich
mir die Symbolleiste "Optionen" links angedockt.

Punktreduktion: 15 Grad (was das sein mag?)



Der Wert wird im Punktbearbeitungsmodus benutzt und bezieht sich auf die
rechte Schaltflàche der Symbolleiste "Punkte bearbeiten". Es gibt an, ab
welchem Winkel ein Punkt als "liegt eigentlich mit anderen Punkten auf
einer Gerade und kann wegfallen" angesehen wird. Guck mal in der Hilfe
unter "Punkte reduzieren".


Frage 1: Warum Auflösung in cm, aber Unterteilung dann in Punkten
Leidet da nicht die Übersichtlichkeit? Wer soll denn das berechnen
können (1cm = 72 Punkte) ?



Falsche Interpretation. "Punkte" meint hier keine Maßeinheit, sondern
tatsàchlich einen geometrischen Punkt. Wenn du ein Raster von 0,25cm
hast mit einem Punkt, bedeutet dies, dass in der Mitte zwischen zwei
Rasterpunkten ein weiterer Punkt auf der Rasterlinie sitzt an dem etwas
gefangen werden kann. Ich benutze übrigends Raster 0,5cm mit 4 Punkten,
das ergibt einen Fang alle 1mm.

Frage 2: Was bedeutet "làngere Kantenlànge" ? Verlàngert sich eine Linie
bis zum nàchsten Fangpunkt?



Nein. Du erhàltst ausführliche Informationen zu den einzelnen
Dialogpunkten, wenn du eine Option auswàhlst und dann Strg-F1 drückst.
Die Option "Làngere Kantenlànge" bezieht sich darauf auf welcher Weise
beim Erzeugen eines Quadrates (bzw. eines Kreises) aus dem
Rechteckwerkzeug (bzw. dem Ellipsenwerkzeug) durch drücken der
Umschalttaste die Größe des Quadrates (des Kreise) ermittelt wird: Eben
aus der làngeren Kante oder falls nicht markiert aus der kürzeren Kante.

Bei der Erstanlage oder auch willkührlich
spàter beim Verschieben außerhalb des Fangrasters?



Die Option bezieht sich nur auf das Erzeugen. Macht ja auch bei
Verschieben keinen Sinn. Und beim spàteren Veràndern hat die
Umschalttaste eine andere Funktion.


Nun meine kuriosen Beobachtungen:
Ich positioniere einen sogenannten Punkt (ist ein dicker Kuller) genau
auf einem Schnittpunkt des Rasters (so vermeine ich, kontrollieren kann
man es ja nicht).



Warum nicht. Dazu ist der Menüpunkt Position&Größe da. Du markierst als
Bezugspunkt für die Position (gilt nur für das gerade aktuelle
Einstellen) die Mitte und tràgst dann die Koordinaten der Rasterlinien ein.

Mit der Maus wird es mit dem Positionieren auf einen Gitterpunkt
schwierig, weil sich das Fangen immer auf den àußeren
Objektumschließungsrahmen bezieht. Deshalb arbeite ich mit
1mm-Unterteilung. Da werden dann auch 2mm breite Objekte richtig gefangen.

Verschiebe ich selbigen nun nur mit der Tastatur, so erreiche ich erst
nach 5 Schritten (!) wieder ungefàhr einen Schnittpunkt. In der Regel
bin ich dann 2 Hauptrasterlinien weiter.



Das Verschieben mit den Pfeiltasten bezieht sich nicht auf das Raster
sondern auf den Bildschirm. Etwa 1cm auf dem Monitor bei einfacher
Pfeiltaste und 1 Pixel bei der Kombination Alt-Pfeil. Das ist unabhàngig
vom Zoom und erlaubt so bei großem Zoom ein sehr feines Positionieren.

Das gleiche Spiel kann ich vollziehen, sollte ich das Objekt beim ersten
Laden auf einen Zwischenpunkt positioniert haben, auch dann sind es
wieder 5 Schritte bis zum übernàchsten Zwischenpunkt.

Frage 3: Warum springt das Objekt nicht automatisch zum nàchsten
Schnittpunkt?



Weil im Cursortastenmodus die Fangoptionen vorübergehend deaktiviert sind.

Frage 4: Warum 5 Schritte?



Das hàngt vom Zoom ab, wie viel mal 1cm-Monitor ein gemeinsames
Vielfaches deines Rasters ist.

Frage 5: Was sind denn die dünneren, genau mittig zwischen den dickeren
Schnittpunkten gelegenen Rasterpunkte? Sind diese doch gleichwertig?



Das sind die Punkte, deren Anzahl du mit "Punkte" festgelegt hast, s.o.
Der Unterschied ist nur, dass die Punkte, die sich innerhalb des
Rasterquadrats befinden nicht angezeigt werden, sondern nur die auf den
Rasterlinien.

Frage 6: Verschiebe ich das Objekt mit der Maus, so landet es nicht
genau auf einem Schnittpunkt!
(Ja ich habe gelesen, daß man mit gedrückter Strg-Taste auch außerhalb
des Rasters positioniern darf und kann, aber das will ich ja gar nicht,
wozu auch in meinem Fall eines Schaltplans)
Warum fàngt sich das Objekt nicht genau auf dem Schnittpunkt=Fangpunkt?



Schnittpunkt<>Fangpunkt. Um am Rasterschnittpunkt zu fangen, muss die
Option "Fangen am Raster" aktiviert sein. Ein Fangpunkt ist eine
spezielle Markierung, die du unter Einfügen > Fangpunkt/..linie setzen
kannst. Dann muss zum Fangen die Option "An Fangenlinien fangen"
aktiviert sein. Ich habe für mich festgestellt, dass der Fangradius von
5 Pixel für mich zu wenig ist. Ich habe 20 Pixel eingestellt. Dann merkt
man ein deutliches Hinspringen des Objektes an die betreffende Position,
wenn man in der Nàhe ist.

Frage 7: Ist ein Rasterpunkt eventuell kein Fangpunkt?



s.o.

Hast du dir auch das Draw-Handbuch (http://de.openoffice.org/doc/) schon
angeschaut? Besonders die Kapitel 8,9,10 könnten dich ineressieren.

mfG
Regina

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