Drehpendel-Daempfung

15/09/2011 - 11:11 von benni | Report spam
Hey,
ich bin neu hier im Usenet und hoffe meine Headers etc. sind alle in
Ordnung. Ich habe ein Problem und hoffe, dass jemand von euch mir
eventuell helfen kann. Ich bin Physikstudent und bin gerade im
physikalischen Anfàngerpraktikum (Mechanik und Wàrme).
Dort haben wir ein Drehpendel mit einer Wirbelstrombremse gebremst und
festgestellt, dass die Kreisfrequenz mit steigender Dàmpfung größer wird
nach der Beziehung
w_f^2= w_0^2- delta^2
, wobei w_f die Kreisfrequenz, w_0 die Eigenfrequenz und delta die
Dàmpfung ist, sollte die Kreisfrequenz bei steigender Dàmpfung
_theoretisch_ immer kleiner werden.
w_0 bleibt konstant, folglich ist die Steigung (m) der Funktion
w_f^2(delta^2)
m=(-1), der Achsenabschnitt w_0^2.
Der Achsenabschnitt ist soweit in Ordnung und stimmt mit Messergebnissen
anderer Gruppen überein.
Trotz wiederholter Mehrfachmessung (!) bleibt die Steigung bei uns aber
positiv. Durch Geradenanpassung erhielt ich in der Auswertung m=(-7)!!

Wir können uns darauf überhaupt keinen Reim machen. Es könnte ja durchaus
ein Messfehler sein, nur uns fàllt partout keiner ein. Wie könnte man
einen Messfehler einbauen der so groß ist, dass er die Beziehung einfach
mal so eben umdreht? Die erfassten Messfehler und Toleranzen sind dazu
alle viel zu klein. Und wir haben uns ziemlich genau an die
Messvorschrift gehalten. Was kann man denn da so groß falsch machen?

Ich hoffe auf eine baldige Antwort
benni


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kreisfrequenz-daempfung-beziehung.html>
 

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#1 Lars Kecke
15/09/2011 - 11:51 | Warnen spam
benni wrote:

Ich bin Physikstudent und bin gerade im
physikalischen Anfàngerpraktikum (Mechanik und Wàrme).
Dort haben wir ein Drehpendel mit einer Wirbelstrombremse gebremst und
festgestellt, dass die Kreisfrequenz mit steigender Dàmpfung größer wird
nach der Beziehung
w_f^2= w_0^2- delta^2
, wobei w_f die Kreisfrequenz, w_0 die Eigenfrequenz und delta die
Dàmpfung ist, sollte die Kreisfrequenz bei steigender Dàmpfung
_theoretisch_ immer kleiner werden.



So sollte es sein. Schließlich schwingt bei extremer Dàmpfung gar nix
mehr; die Periodendauer geht gegen unendlich und die Frequenz
omega=2pi/T geht gegen Null.

w_0 bleibt konstant, folglich ist die Steigung (m) der Funktion
w_f^2(delta^2)
m=(-1), der Achsenabschnitt w_0^2.
Der Achsenabschnitt ist soweit in Ordnung und stimmt mit Messergebnissen
anderer Gruppen überein.
Trotz wiederholter Mehrfachmessung (!) bleibt die Steigung bei uns aber
positiv. Durch Geradenanpassung erhielt ich in der Auswertung m=(-7)!!

Wir können uns darauf überhaupt keinen Reim machen. Es könnte ja durchaus
ein Messfehler sein, nur uns fàllt partout keiner ein.



Sicher, dass ihr die Frequenz und nicht die Periodendauer aufgetragen
habt? IdR. sind es Fehler die so blöd sind, dass man sich nicht
vorstellen kann, sie gemacht zu haben, die einem die Auswertung versauen.

Lars

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