Drehstuhlexperiment, eine besondere Variante

18/12/2014 - 11:43 von Manfred Ullrich | Report spam
Das Experiment ist doch wohl den meisten bekannt: Da sitzt eine Person auf einem Drehstuhl und bekommt dann ein drehendes Rad (an der Achse haltend) gereicht. Wenn die Person dann die Achse kippt, dreht der Drehstuhl.
Variante: Das Rad sei eine dünne Scheibe, die dünne Achse stehe anfangs senkrecht, statt der Person kippt eine sehr leichte Vorrichtung die Achse, Vorrichtung und Drehstuhl haben - verglichen mit dem Rad - vernachlàssigbar geringe Masse.
Die Scheibe drehe anfangs mit 100/Minute. Wie schnell dreht der Drehstuhl, nachdem die Achse waagerecht gekippt ist?

Manfred Ullrich (;-))
 

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#1 Carla Schneider
18/12/2014 - 12:04 | Warnen spam
Manfred Ullrich wrote:

Das Experiment ist doch wohl den meisten bekannt: Da sitzt eine Person auf einem Drehstuhl und bekommt dann ein drehendes Rad (an der Achse haltend) gereicht. Wenn die Person dann die Achse kippt, dreht der Drehstuhl.
Variante: Das Rad sei eine dünne Scheibe, die dünne Achse stehe anfangs senkrecht, statt der Person kippt eine sehr leichte Vorrichtung die Achse, Vorrichtung und Drehstuhl haben - verglichen mit dem Rad - vernachlàssigbar geringe Masse.
Die Scheibe drehe anfangs mit 100/Minute. Wie schnell dreht der Drehstuhl, nachdem die
Achse waagerecht gekippt ist?


Gar nicht, weil er dann umgekippt ist, denn mit vernachlaessigbarer Masse hindert ihn
nichts daran.

Wenn der Drehstuhl ueber ein Lager fest am Boden befestigt ist kann er nicht mehr umkippen
und dreht sich dann mit einer Geschwindigkeit die durch die Traegheitsmomente des Rades
gegeben ist.(Um die Achse / Senkrecht zur Achse).
Interessanter ist die Frage wie schnell er sich dreht wenn die Achse vorher waagrecht
war und dann senkrecht.

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