Drucken in PDF aus Emacs

22/01/2008 - 20:37 von Chris | Report spam
Moin,
ich versuche gerade aus emacs in ein PDF-Datei zu drucken.
Ich habe aber leider keine Ahnung, wie ich das anstellen soll...
Der Befehl "ps-print-buffer-with-faces" schickt mir meine Datei schoen
formatiert zum Drucker. Mit allen highlightings etc..
Genau SO haette ich es jetzt gerne in ein pdf umgeleitet.
Es gibt ja auch noch ps-spool-buffer-with-faces - wo die Datei dann landet ist
mir allerdings nicht ganz klar:-/
Danke fuer jeden Tipp!
Chris
 

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#1 Thomas Kaiser
22/01/2008 - 20:54 | Warnen spam
Chris schrieb in <news:fn5gli$kt3$
ich versuche gerade aus emacs in ein PDF-Datei zu drucken.
Ich habe aber leider keine Ahnung, wie ich das anstellen soll...
Der Befehl "ps-print-buffer-with-faces" schickt mir meine Datei schoen
formatiert zum Drucker. Mit allen highlightings etc..
Genau SO haette ich es jetzt gerne in ein pdf umgeleitet.



Wenn der Emacs von sich aus nur PS erzeugt, dann wirst Du das PS noch
nach PDF wandeln müssen. Geht am Mac per GhostScript (schon immer),
Distiller (teuer, unter MacOS X direkt ab Acrobat 6) oder per
PSNormalizer Framework (ab 10.3 eingebaut).

D.h. entweder Du tütest die $irgendwie entstehende PostScript-Datei in
einen der obigen Mechanismen ein oder Du benutzt eine Erweiterung des
Spoolsystems (CUPS seit MacOS X 10.2), die das automatisch macht.

Ich hab vor 'zig Jahren mal ein Multifunktions-CUPS-Backend geschrieben,
das eben sowas beherrscht (sowohl "einfach so" in Datei drucken als auch
diverse Postprocessing-Mechanismen ansteuern).

Die Urform liegt hier:

<http://users.phg-online.de/tk/CUPS/...o-disk>

(siehe Hinweis auf die Doku) und das Ganze liegt inzwischen deutlich
weiterentwickelt dort:

<http://kaiser-edv.de/en/projects/vi...inter/>

Allerdings ist die Doku noch im Aufbau bzw. schlichtweg nicht wirklich
vorhanden :-\

Wenn man das Prinzip dahinter allerdings verstanden hat, dann kann man
sich damit simpel beliebige Hotfolder (die dann per GhostScript,
Distiller oder PSNormalizer Framework agieren) als Drucker im
Spoolsystem definieren, in die dann direkt gedruckt werden kann. Das
Backup kümmert sich dann auch um so Details, daß gleichnamige Druckjobs
nicht überschrieben werden, kritische Zeichen in Dateinamen glatt
gebügelt werden, etc.

_Ich_ würde auf Basis des "unstable pkg" von letzterem Link und der Doku
von ersterem Link mal starten und gucken, wie weit man kommt. BTW: Einen
primitiven Installer für die primitivste aller Varianten des Backends
findet man bei werkflow.ch -- IMO seit Jahren obsolet)

Gruss,

Thomas

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