Drucker für Karton und Weiterverarbitung

28/03/2009 - 12:42 von Andreas Bruns | Report spam
Hallo NG!

Ich suche eine Möglichkeit, Papiere zu bedrucken, die dann zu
Verpackungen weiterverarbeitet werden. Also auf Kartonagen
kaschiert werden.

Natürlich alles individuelle Klein(st)auflagen in 4C bis DIN A3.

Als Papiere kommen unbeschichtete, offenporige Papiere
(gestrichen bzw. ungestrichen) zum Einsatz. Grammaturen so
etwa 120 bis 200 g/qm.

Die Drucke sollen nach Möglichkeit Wischfest, Abriebfest und
Feuchtigkeitsbestàndig (Wasserfestigkeit ist nicht nötig) sein.

Die Drucke werden ggf. genutet, gerillt und gefalzt, die
Farbe darf nicht aufbrechen oder abplatzen.

Ideal wàre natürlich Offset- oder Siebdruck, nur in solchen
Auflagen nicht zu bezahlen ...

Tintenstrahldruck ergibt auf solch ungestrichenen und
unbehandelten Papieren kein gutes Druckbild, außerdem
ist Tinte empfindlich gegen Feuchtigkeit.

Beim Laserdruck befürchte ich, dass der aufgebrachte Toner
bei der Weiterverarbeitung brechen könnte. Meiner Erfahrung
nach ist dies jedenfalls beim Falzen die Gefahr (àltere Drucker
von HP und olivetti).

Wie sieht es mit den Wachs-Druckern von Xerox (ehemals
Tektronix) aus? Gibt es da überhaupt noch A3-Modelle? Wie
sieht es da mit dem Abrieb aus?

Thermo-Sublimations-Drucker benötigen auch Spezialpapiere
und Sublimation mittels Tinte ist umstàndlich und benötigt
auch eine behandelte Oberflàche.

Wer hat weitere Ideen oder Tipps?

Gruß Andreas.
 

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#1 Norbert Hahn
28/03/2009 - 18:48 | Warnen spam
Andreas Bruns wrote:

Hallo NG!

Ich suche eine Möglichkeit, Papiere zu bedrucken, die dann zu
Verpackungen weiterverarbeitet werden. Also auf Kartonagen
kaschiert werden.

Natürlich alles individuelle Klein(st)auflagen in 4C bis DIN A3.



Laserdrucker.

Als Papiere kommen unbeschichtete, offenporige Papiere
(gestrichen bzw. ungestrichen) zum Einsatz. Grammaturen so
etwa 120 bis 200 g/qm.



Ist da kein Problem.

Die Drucke sollen nach Möglichkeit Wischfest, Abriebfest und
Feuchtigkeitsbestàndig (Wasserfestigkeit ist nicht nötig) sein.

Die Drucke werden ggf. genutet, gerillt und gefalzt, die
Farbe darf nicht aufbrechen oder abplatzen.



Ich habe auf der Drupa einen OKI 9650 mit speziellem Finisher
gesehen, der die Karton gleich passend gefaltet hat. Durch
eine Modifikation des Einzugs konnte man Karton bis 500 g/m²
durchlaufen lassen. Der Finisher wurde von einer kanadischen
Firma gebaut, die in Europa Hàndler suchte. Daher habe ich
nicht nach dem Preis gefragt.

Beim Laserdruck befürchte ich, dass der aufgebrachte Toner
bei der Weiterverarbeitung brechen könnte.



Polymertoner, der seit einigen Jahren bei allen Farblaser-
druckern Standard ist, bricht nicht.

Wie sieht es mit den Wachs-Druckern von Xerox (ehemals
Tektronix) aus? Gibt es da überhaupt noch A3-Modelle? Wie
sieht es da mit dem Abrieb aus?



Das Wachs sitzt nur außen drauf, ist weder richtig abrieb-
fest und ich nehme an, es könnte auch brechen.

Die wichtigste Frage ist, ob Du das auch bezahlen magst,
denn ein Farblaser für A3 hat keine so große Stückzahl wie
ein Soho-Drucker, obwohl der OKI 9650 schon lange gebaut
wird.

Norbert

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