Drucker: Jobs tröpfeln durch die Leitung

03/05/2013 - 10:02 von usenet | Report spam
Hallo,

mein s/w-Laser Lexmark E360dn [1] ist eigentlich ganz fix, wenn es um
einen großen Druckauftrag geht.

Sind es jedoch viele 1-2seitige Auftràge, dann schlàft man ein. Zwischen
jedem Druck eine Pause von Sekunden. Von meinem alten Drucker (HP 41xx)
war ich gewohnt, dass kleine Auftràge fast genauso schnell gedruckt
werden wie zusammenhàngende große, wenn sie als PCL vorliegen und alle
ins RAM des Druckers passen. Beim neuen ist davon trotz 288 MB RAM
nichts zu merken.

Auf der Suche nach der Ursache finde ich im Log nur:

E [21/Apr/2013:14:04:49 +0200] [Job 234] Drucker konnte nicht gefunden
werden.
E [21/Apr/2013:14:06:29 +0200] [Job 234] Drucker konnte nicht gefunden
werden.
E [21/Apr/2013:14:08:09 +0200] [Job 234] Drucker konnte nicht gefunden
werden.
E [21/Apr/2013:14:09:49 +0200] [Job 234] Drucker konnte nicht gefunden
werden.

hundertfach über die letzten Wochen und Monate - der Ausdruck ist aber
letztlich immer erfolgreich. Wenn ich in der CUPS-Weboberflàche mir
anzeigen lasse, wàhrend er druckt, so sehe ich eine Meldung »Drucker
unterstützt IPP/2.0 nicht, erneuter Versuch mit IPP/1.1.« vorbeihuschen.

Client ist OS X 10.8.3, fast immer stammen die Dokumente aus Pages.
Angebunden ist der Drucker über die OS-mitgelieferten Treiber. In der
CUPS-Weboberflàche sehe ich, dass die automatische Einbindung ihn als
<dnssd://Lexmark%20E360dn._ipp._tcp.local.> anspricht.

Was tun, um die Wartepausen zu verkürzen?
- Kann ich die Druckeransprache auf IPP/1.1 festnageln?
- Gibt es noch andere Möglichkeiten?

[1] angebunden über 100 MBit Ethernet, hat 288 MB RAM

Grüße
Götz
http://www.knubbelmac.de/
 

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#1 Thomas Kaiser
03/05/2013 - 10:11 | Warnen spam
Goetz Hoffart schrieb in <news:1l2age7.1x4yn517y91gqN%
E [21/Apr/2013:14:04:49 +0200] [Job 234] Drucker konnte nicht gefunden
werden.



Du weißt, wie Du Dir das CUPS-Log geschwàtziger stellst? So daß auch
ganz viele "D" auftauchen? Hint:

cupsd.conf LogLevel verbose

Angebunden ist der Drucker über die OS-mitgelieferten Treiber. In der
CUPS-Weboberflàche sehe ich, dass die automatische Einbindung ihn als
<dnssd://Lexmark%20E360dn._ipp._tcp.local.> anspricht.



Was sagt ein (Dauer-)Ping auf Lexmark%20E360dn._ipp._tcp.local? Und was
sagt "lpstat -t" (da steht ggf. mehr als im Webinterface bzgl. device
bzw. "Geràt").

Was tun, um die Wartepausen zu verkürzen?



Rausfinden, warum's langsam ist (ping auf die Adresse, Debug-Modus
einschalten)

- Kann ich die Druckeransprache auf IPP/1.1 festnageln?
- Gibt es noch andere Möglichkeiten?



Den Devide-URI mal àndern auf bspw.

socket://$ip-adresse:9100

Wenn die Kiste HPJetDirect unterstützt, dann wird der Druckjob simpel
ohne jegliches Aushandlungsgedöns mit den Druckdaten beschickt.

Gruss,

Thomas

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