Druckkopf....

09/12/2008 - 01:25 von Michael Perlitschke | Report spam
Hallo,

nun hat es mich auch nach schon 4 Jahren resp. Druckkopf erwischt. Der
Druckkopf in meinem ollen ( aber guten ) Canon IP1500 ( 49 Euro Drucker )
zickt etwas herum, wenn es drum geht die drei Farben der Patrone durch das
interne Tintensystem im Drucker fliessen zu lassen, was dann zu einem
anfangs guten aber dann wenn mehr Tinte benoetigt wird streifigen Ausdruck
der Farben BALU, ROT und GELB fuehrt. Da die Duesen nach wie vor alle frei
und OK sind und der Druckkopf eigentlich noch super funktioniert wenn ich
die Tinte als Anlauf-Hilfe auf die Tintenaufnahme ( dort wo sonst der Filz
der Patrone liegt ) mit der Spitze auftrage, scheint der sich intern im
laufe der Jahre heftig dichgesetzt zu haben.

Habe mir um das mit dem dichgesotteten Druckkopf "Gegenzupruefen" einen
Reserve-Druckkopf ( der kostet sogar mehr als der Drucker einst gekostet
hat ) gekauft und der funktioniert natuerlich wunderbar ( hatte schon den
Drucker als Quelle in verdacht ). Dennoch habe ich durch spuehlen unter dem
Wasserhahn und aktiv im Drucker mittels Isopropanol ( habe in die drei
Kammern eine fast leer Farbpratrone Isopropanol gefuellt und im Drucker
resp. den Druckkopf gespuehlt ) einen Rettungsversuch unternommen, leider
mit nur durchwachsenem Ergebnis. Eine neue refillte Patrone wird anfangs
sauber durch den Kopf georgelt, aber nach ein paar Wochen beginnt das Spiel
mit der bockigen Tinte wieder von vorn...

Nun die alles entscheidende Frage ( auch wenn mir bekannt ist, das ein
Druckkopf ein Verschleissteil ist ): Wie bekommt man intern den
Tintentransport bei einem Druckkopf frei. Irgendwie habe ich dieses
superfeinmaschige Metall-Netz welches mit dem Tintenpatronen-Filz in
Beruehrung kommt schwer in Verdacht und schaetze mal, das sich dieses
dichtgesetzt hat. Rubbeln und Waschen scheint hier nichts geholfen...

Gibt es einen Geheimtipp oder Hardcore-Bastler-Variante um dieses Problem
mit den Schwebstoffen die dieses Sieb ( so es das wirklich ist ) im laufe
der Jahre scheinbar zugesetzt haben irgendwie zu loesen ? Langsam gehen mir
die Ideen aus, wobei es nicht eilt, da der neue Kopf nun wohl wieder 4 Jahre
funktionieren wird. Dennoch haette ich den alten Kopf gerne als Not-Reserve
ab 2012 oder 2013 ( so Gott will ), denn nochmal einen neuen Kopf werde ich
mir NICHT anschaffen.

Was ich hier habe ist ein Ultraschallbad. Evt. hilft es ja den Kopf in eine
Reinigungs-Loesung ( nur welche ? ) zu legen und mal 30 Min. mit Ultraschall
zu bearbeiten damit die Schwebstoffe aus diesem Metallsieben ( auf dem dann
die Filzgetraenkte Patone liegt ) verschwinden oder losgeruettelt werden

Nur was fuer eine Reinigungs-Loesung sollte das Ultraschallbad haben.
Kochend heisses destilliertes Wasser mit einem guten schuss Spuelmittel ? Im
Internet lese ich was von Reiniger-Patronen, was um himmels willen befindet
sich in diesen Abzocker-Reinigungs-Patronen als Reiniger ?

Gute Tipps sind herzlich willkommen

Uebrigens: Die scharze Patrone ist nicht betroffen, wobei dieses Metall-Sieb
im Druckkopg aber auch die 6fache Flaeche die der farbigen besitzt...

Gruss,
Micha

P.S. Oder sollte ich mich dran gewoehnen alle paar Jahre einen neuen Drucker
zu kaufen, nur weil sich nach vielleicht 100 refillten Farbpatronen der Kopf
terminiert. Denn die Standzeiten der Druckkoepfe bieten scheinbar
mehr( Canon ist ja dafuer bekannt, Langlaeufer zu bauen die fast ewig
halten )
 

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#1 Ulrich G. Kliegis
10/12/2008 - 11:05 | Warnen spam
On Tue, 9 Dec 2008 01:25:43 +0100, "Michael Perlitschke"
wrote in kiel.computer:

Gibt es einen Geheimtipp oder Hardcore-Bastler-Variante um dieses Problem
mit den Schwebstoffen die dieses Sieb ( so es das wirklich ist ) im laufe
der Jahre scheinbar zugesetzt haben irgendwie zu loesen ?



Du weißt ja selbst, daß der Bastelaufwand hier ein mehrfaches eines
neuen Druckers kosten kann, aber die technische Neugier und der
Wunsch, dem Prinzip ein Schnippchen zu schlagen...

Also, nicht ausprobiert, aber in anderem, vergleichbaren Zusammenhang
mal in Erwàgung gezogen: Die Ultraschall-Reinigungsgeràte, wie sie
alle Jahre wieder von AldilidlquellermannundCoKG auf den Markt
geworfen werden...

Den ganzen Napf mit Isopropylalkohol zu füllen, dürfte unsinnig sein.
Aber du könntest dafür sorgen, daß der Druckkopf gut damit gefüllt
ist, tust den dann in einen Plastikbeutel, den Du vorher darauf
getestet hast, ob er sich nicht auflöst, und hàngst das ganze in ein
solches, mit Wasser gefülltes Geràt. Der Ultraschall gelangt über das
Wasser, den Büdel, den Isoprop an den Druckkopf, das Gehàuse dürfte
insgesamt genug Schallenergie aufnehmen, daß sich ggf. festsitzende
Verkrustungen lösen.

Aber: Es kann natürlich auch sein, daß sich irgendein konstruktives
Detail, das für diese Belastung nicht geeignet ist, löst. Das ist dann
Pech.

Nur mal so als Idee.

Gruß,
U.

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