Dumme Frage zu IP-Adressenvergabe

01/01/2010 - 16:54 von Jon J Panury | Report spam
Ich bin schon lànger dabei und kenne mich schon etwas aus. Aber von
"Netzwerk", das nicht *Heim*netzwerk ist, habe ich, wie ich jetzt
feststelle, praktisch null Ahnung...

Es geht um einen Computer, der unterwegs ist, und der per
Mobilfunk-Stick im Internet ist.

Ist so ein Computer überhaupt grundsàtzlich netzwerkmàßig erreichbar?
Also zB für VNC oder sowas?

Ich dachte immer, wenn ein Computer "im Internet" ist, hat er auch
eine IP-Adresse. Die bezieht er von - ja, wo her eigentlich? Irgend
ein DNS oder was?

Oder ist das gar nicht so? Stehe ich da irgendwie aufm Schlauch? (Man
ist ja manchmal viel dàmlicher als man immer annimmt! ;-))

JJ
 

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#1 Bernd
02/01/2010 - 00:05 | Warnen spam

Ich bin schon lànger dabei und kenne mich schon etwas aus. Aber von
"Netzwerk", das nicht *Heim*netzwerk ist, habe ich, wie ich jetzt
feststelle, praktisch null Ahnung...

Es geht um einen Computer, der unterwegs ist, und der per
Mobilfunk-Stick im Internet ist.

Ist so ein Computer überhaupt grundsàtzlich netzwerkmàßig erreichbar?
Also zB für VNC oder sowas?

Ich dachte immer, wenn ein Computer "im Internet" ist, hat er auch
eine IP-Adresse. Die bezieht er von - ja, wo her eigentlich? Irgend
ein DNS oder was?

Oder ist das gar nicht so? Stehe ich da irgendwie aufm Schlauch? (Man
ist ja manchmal viel dàmlicher als man immer annimmt! ;-))

JJ



Grundsàtzlich lautet die Antwort JA.
Allerdings kann man grob 2 Fàlle unterscheiden:

1. Der Computer hàngt direkt am Internet über ein Modem (klassisches
Modem an der Telefonsteckdose oder mittels Handy als Modem über das
Mobilfunknetz).
Dann bekommt er die IP-Adresse direkt vom angewàhlten Internet Provider.
Bei jeder Einwahl neu.
Über diese IP-Adresse ist der Computer dann auch erreichbar.

2. Der Computer hàngt an einem Router, der seinerseits an einem Modem
hàngt, das die Verbindung zum Internet aufbaut. Üblicherweise über DSL.
In diesem Fall bekommt der Router die IP-Adresse vom Internet Provider.
Der am Router hàngende Computer bekommt dann üblicherweise seine
IP-Adresse übr das sog. DHCP-Protokoll vom Router.
Der Haken dabei ist, dass der Computer unter dieser Adresse nicht über
das Internet erreichbar ist. Was ja auch von Vorteil sein kann, da man
dann automatisch den Schutz der Firewall des Routers geniesst.
Um den Computer dennoch von aussen zu erreichen, muss man zu Tricks
greifen. Stichwort Port Forwarding. Konkret làuft das auf
Router-Konfiguration hinaus.

Bernd

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