Dunkle Energie vs Die Grosse Leere

04/08/2009 - 21:26 von Arne Luft | Report spam
Aus der kosmologischen Rotverschiebung einer entfernten Supernova làßt
sich die Zeit abschàtzen, die das Licht brauchte bis hierher.

Aus der Helligkeit làßt sich bei bestimmten Supernovae die Entfernung
berechnen.

Da weit entfernte Supernovae leuchtschwàcher waren, als aus der
Rotverschiebung zu erwarten war, wurde postuliert, das sich das
Universum beschleunigt ausdehnt und nicht mit konstanter
Geschwindigkeit.

Um das physikalisch umzusetzen, wurde die Dunkle Energie eingeführt,
welche die bremsende Gravitation überkompensiert. Niemand weiß, um was
es sich dabei handeln könnte.

Im Allgemeinen gilt, je größer eine Konstante sein muß, um ein Gesetz
an die Realitàt anzupassen, um so falscher ist die angewandte Regel.

Die Dunkle Energie würde 70% der aktiven Kràfte ausmachen.

Um die Dunkle Energie zu umgehen, haben nun einige vorgeschlagen, die
Gleichförmigkeit des Universums, welche keinen Punkt eine bevorzugte
Stelle einràumt, aufzugeben und riesige Inhomogenitàten in der
Masseverteilung postuliert.

Mit diesen Inhomogenitàten könnte der Raum an unterschiedlichen
Stellen mit unterschiedlicher Geschwindigleit expandieren, je nachdem
wieviel Masse gravitativ dem entgegenwirkt.

Also ein Gebiet großer Leere expandiert demnach schneller als eines
mit dichter Packung.

Um die Beobachtungen mit dieser Theorie in Einklang zu bringen, müßten
wir in einem Raumsegment mit wenig Masse leben, also in einem
vergleichsweise leeren Raum.

Kann da was dran sein? Gibt es eine Möglichkeit, sowas zu überprüfen
und -überhaupt- wie erklàrt die Stringtheorie die beschleunigte
Expansion?
 

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#1 Rainer Kresken
04/08/2009 - 21:33 | Warnen spam
Arne Luft wrote:

Kann da was dran sein? Gibt es eine Möglichkeit, sowas zu überprüfen



yep.

http://www.esa.int/SPECIALS/Planck/index.html

Rainer

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