Dynamische Bestimmung des Elastizitätsmoduls: aktue=?ISO-8859-1?Q?lle_Forschung??=

28/12/2007 - 23:00 von Alexander Erlich | Report spam
Hallo,

ich studiere Physik im ersten Semester. An unserer Universitàt Bremen
gibt es einen Versuch im Praktikum, in dem die Elastizitàtsmodule von
Stàben von verschiedenem Material bestimmt werden. Dabei werden quasi
zwei Verfahren gegenübergestellt.

Beim statischen Verfahren wird der Stab jeweils in einer Vorrichtung
eingeklemmt und am anderen Ende mit Gewichten beschwert, so dass er
durchbiegt. Die Durchbiegung wird mit einem Laser, der am Stab
befestigt ist, an einem Schirm messbar gemacht.
Das dynamische Verfahren funktioniert so, dass die Stàbe jeweils auf
ein Piezoelement gestellt werden, und dann mit einem Holzklotz
angeschlagen werden. Das Piezoelement ist mit einem Cassy-Interface
verbunden und kann die Druckschwankungen sofort am PC als
Spannungskurven anzeigen lassen. So wird quasi "dokumentiert", wie der
Holzklotz-Impuls im Stab hin und her làuft. So wird das
Elastizitàtsmodul dann bestimmt und mit den Werten der statischen
Messung verglichen.

Es ist bei uns im Rahmen des Moduls "Pràsentationstechniken" Aufgabe,
eine dreiseitige Publikation über einen Praktikumsversuch zu
schreiben, und ich schreibe über den oben beschriebenen. Die Theorie
konnte ich mir aus Büchern recht gut anlesen, aber mir fehlt trotzdem
die Orientierung; vor allem weiß ich nicht, welche Bedeutung die
Verfahren haben. Ich frage mich, ob diese Verfahren in der Praxis
gàngig sind, um Elastizitàtsmodule zu bestimmen. Gibt es ein
üblicheres Verfahren? Die Spannungskurven des dynamische Verfahren
sind ja recht schwierig zu deuten (z.B. Überlagerung von Transversal-
und Longitudinalwellen), wo könnte das Verfahren nàher beschrieben
werden? Warum heißen die Verfahren überhaupt "dynamisch" und
"statisch"? Gibt es vielleicht sogar aktuelle Forschung, die sich um
das Elastizitàtsmodul dreht, und vielleicht sogar mit diesen Verfahren
(vor allem mit dem dynamischen) zusammenhàngt?

Gruß
Alexander
 

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#1 Ralf Kusmierz
29/12/2007 - 03:04 | Warnen spam
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begin quoting, Alexander Erlich schrieb:

Es ist bei uns im Rahmen des Moduls "Pràsentationstechniken" Aufgabe,
eine dreiseitige Publikation über einen Praktikumsversuch zu
schreiben, und ich schreibe über den oben beschriebenen. Die Theorie
konnte ich mir aus Büchern recht gut anlesen, aber mir fehlt trotzdem
die Orientierung;



*Seufz*

vor allem weiß ich nicht, welche Bedeutung die
Verfahren haben. Ich frage mich, ob diese Verfahren in der Praxis
gàngig sind, um Elastizitàtsmodule zu bestimmen. Gibt es ein
üblicheres Verfahren? Die Spannungskurven des dynamische Verfahren
sind ja recht schwierig zu deuten (z.B. Überlagerung von Transversal-
und Longitudinalwellen), wo könnte das Verfahren nàher beschrieben
werden? Warum heißen die Verfahren überhaupt "dynamisch" und
"statisch"? Gibt es vielleicht sogar aktuelle Forschung, die sich um
das Elastizitàtsmodul dreht, und vielleicht sogar mit diesen Verfahren
(vor allem mit dem dynamischen) zusammenhàngt?



Mal abgesehen davon, daß man solche Fragen eigentlich dem
Versuchsbetreuer stellt: Die Technomathematiker, die sich mit
Phasenumwandlungen in Festkörper auf Eisenmatrixbasis befassen, sowie
die entsprechenden Praktiker an der MPA könnten Dir dazu reichlich was
erzàhlen. Aber bevor Du die mit E-Mails oder Anrufen quàlst, steckst
Du Deine Nase bitte erst einmal ins Internet und die SuUB, die sind
dafür nàmlich da. Das Stichwort, das Du suchst, heißt übrigens
"elastische Relaxation".

(Es ist einfach ekelhaft.)


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

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