Edward Witten Interview zur S.String-Theorie part2

25/09/2010 - 19:44 von Aguirre | Report spam
Wie überwindet sie diese Schwieigkeit?

"Ein Problem, das den Physikern das ganze 20. Jahrhundert
hindurrch Kopfzerbrechen bereitet hat, ist folgendes.
Wenn man sich ein Teilchen wie das Elektron punktförmig
vorstellt und sein elektrisches oder sein Gravitationsfeld
korrekt berechnet, findet man, das diese Felder eine
unendlich große Energie enthalten. Die Versuche zur
Lösung dieses Problems haben eine lange Tradition.
Schon die Theoretiker der klassischen Feldtheorie
quàlten sich damit herum, und nicht anders erging es
den modernen Theoretikern bei der Berechnung des
elektrischen Feldes in der Quantenmechanik, Im Fall der
Quantenelektrodynamik besteht der Ausweg darin, daß
die Unschàrferelation das Elektron "verschmiert" und uns
dadurch erlaubt, seinem elektrischen Fed einen sinnvollen
Wert zu geben.
Wenn wir versuchen, einen vernünftigen Wert für das
Gravitationsfeld des Elektrons zu berechnen, stellen wir fest,
daß die Sache nicht funktioniert, solange wir- wie die meisten
Physiker dieses Jahrhunderts- das Elektron als punkt-
förmiges Teilchen annehmen. Die String-Theorie betrachtet
das Elektron nun aber nicht mehr als punktförmig, sondern als
eine klein vibrierende "Saite". Diese zusàtzlichen Dimensionen des
Strings erlaubt es uns, seinem Gravitationsfeld einen vernünftigen
Wert zu geben. Ich habe das Elektron als Beispiel gewàhlt, weil
die unendliche Energie des Elektrons ein klassisches Problem dieser
Art ist; ahnliche Schwierigkeiten gibt es jedoch auch für alle anderen
Elementarteilchen. Die String-Theorie löst dieses Problem für
alle Teilchen und Wechselwirkungen."

BUFF das sitzt!

Sowas vorgetragen in einer Deutschen Behörde die über Forschungs-
gelder entscheidet wàre schon besser, aber..besser doch
nicht
 

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#1 Fritz Borgstedt
27/09/2010 - 18:26 | Warnen spam
Aguirre schreibt:
BUFF das sitzt!




Jupp, seit dreißig Jahren nix Neues.

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