eigener interner WHOIS-Server

26/06/2011 - 03:38 von Sven Hartge | Report spam
Hi!

Ich habe $hier im Netz Daten zur IPs, Netzen, "Besitzern", etc., die ich
gerne für bestimmte Personen zugànglich machen will (für Fragen wie z.B.
"wem 'gehört' der Rechner mit der IP 10.32.5.18" oder "wo steht der
Rechner mit der MAC 02:01:02:be:ef:4a", usw. ).

Die Idee kam auf, diese Daten via WHOIS zur Verfügung zu stellen, weil
"warum nicht?".
Nur: Was für eine Software nimmt man da so? WHOIS-Clients gibt es ja an
jeder Ecke und jeder zweite Informatik-Student hat scheinbar einen
eigenen Client geschrieben.

Eine Suche im Paketmanagment von Debian bringt gwhois, aber dies agiert
wohl eher als Proxy zu den WHOIS-Servern der großen Registries im
Internet und liefert keine eigenen Datenen aus.

Dann gibt es da jwhoisserver <http://sourceforge.net/projects/jwhoisserver/>,
der sogar noch gepflegt zu werden scheint, aber der ist in Java
geschrieben und da bin ich erst einmal skeptisch.

Und aus offensichtlichen Gründen ist eine Suche nach "WHOIS Server" in den
üblichen Suchmaschinen problematisch.

Hints und Pointer werden daher gerne genommen.

Grüße,
Sven.

Sigmentation fault. Core dumped.
 

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#1 Bernd Hohmann
26/06/2011 - 13:40 | Warnen spam
On 26.06.2011 03:38, Sven Hartge wrote:

Die Idee kam auf, diese Daten via WHOIS zur Verfügung zu stellen, weil
"warum nicht?".
Nur: Was für eine Software nimmt man da so? WHOIS-Clients gibt es ja an
jeder Ecke und jeder zweite Informatik-Student hat scheinbar einen
eigenen Client geschrieben.



Das Protokoll von WHOIS ist mehr als simpel:

(TCP) -> Text rein <cr><lf>
(in der Datenbank suchen)
(TCP) <- Text raus<cr>lf>
(TCP) <- Text raus<cr>lf>
(TCP) <- Text raus<cr>lf>
(TCP) <- Text raus<cr>lf>
(TCP) <- Text raus<cr>lf>

Dazu brauchts also kein Informatikstudium und jeder Registrar hat sich
da was eigenes gebastelt weil es ja eigentlich nur ein 5 Zeiler als
Frontend für die Datenbank ist.

Siehe RFC3912 http://tools.ietf.org/html/rfc3912 eines der kürzesten
Protokollbeschreibungen die ich kenne.

Der Client dazu ist ist àhnlich primitiv, die Kompliziertheit liegt
darin dass einige WHOIS-Server zwar für eine gesamte TLD zustàndig sind,
für die Details aber auf einen anderen WHOIS verweisen. Da diese
Verweise nicht standardisiert sind, muss man halt Textfischen begehen
oder gar HTTP als Protokoll bemühen.

Im einfachsten Fall legst Du Textdateien der Sorte 192.168.1.1 oder
01:02:03:04:05:06:07 mit den Infos an, ein kleines Shellscript nimmt auf
Port 43 die Anfrage an und liefert entweder die Datei oder eine
Fehlermeldung aus.

Bernd

Wenn Frauen nicht wissen was sie machen sollen, ziehen sie sich aus ...
Und wenn Mànner nicht wissen, was sie machen sollen, dann schauen sie
sich Frauen an, die nicht wussten, was sie machen sollen ...

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