Eigenverbrauch aktuelle Zähler, speziell EasyMeter Q3D

12/06/2016 - 08:11 von Ralph Aichinger | Report spam
Durch eine Änderung der Wohnverhàltnisse muß bei mir ein Zàhler
abgebaut werden, und werden zwei bisher getrennt gezàhlte Installationen
auf eine zusammengehàngt. D.h. neben meinem Zàhler würde Platz frei
für einen elektronisch auslesbaren, der Verbràuche in annàhernd
Echtzeit liefert. Natürlich nur eine Spielerei, aber immerhin eine
interessante.

Frage: Wie ich mich damit das letzte mal beschàftigt habe, haben
Zàhler relativ hohe Eigenverbràuche gehabt (ich hab so 20-30W
im Hinterkopf gehabt), aber wenn ich z.B. eines der billigsen
Modelle bei Conrad ansehe, dann ist das eher eine Größenordnung
drunter:

https://www.conrad.at/de/wechselstr...25465.html

Interpretiere ich das richtig:

Eigen-Verbrauch
≤ 0,005 W bei 5A / ≤ 1,1 W bei 60A im Strompfad
≤ 0,6 W / 2,5 VA im Spannungspfad

daß ich da mit ca. 2-3 Watt in der Praxis zu rechnen habe, oder muß
ich da irgendwas miteinander multiplizieren, oder gibts da andere
"Datenblatttricks" die man nicht gleich durchschaut? 3W wàre für mich
akzeptabel, da ist man in der Größenordnung der Raspberry Pis und anderer
Hauselektronik-Spielereien, die bei mir auch vorhanden sind.

Spricht sonst irgendwas gegen dieses Billigteil, das anscheinend
auch von manchen EVUs verwendet wird, wenn man genug Platz hat ihn
montieren zu lassen, und die Kosten dafür überschaubar sein dürften
weil die Leitungen an dieser Stelle sowieso vom konzessionierten
Elektriker umgeklemmt werden müssen?

Oder habt ihr ein anderes Modell, das ihr empfehlen würdet?

Bevor Vorschlàge zur Umgehung dieser Lösung kommen: Direktes Ablesen
des derzeitigen Zàhlers ist sicher im Prinzip machbar, aber auch einiges
an Aufwand (Ferraris-Zàhler mit Scheibe, z.B. optische Ablesung mit
OCR), und da bei uns nach und nach auf Smart Meter getauscht wird möchte
ich nichts drin investieren. Und bei den Smart Metern rechne ich mit
weniger als keiner Kooperation des EVUs beim Auslesen. Die wollen
daß der Kunde das Smart Meter bezahlt, aber ihm den Nutzen dann noch
mal extra verkaufen, und dann nicht in Echtzeit, sondern nur 15min-
Werte, und nicht die Phasen einzeln etc.

/ralph
 

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#1 Marc Haber
12/06/2016 - 08:52 | Warnen spam
Ralph Aichinger wrote:
Bevor Vorschlàge zur Umgehung dieser Lösung kommen: Direktes Ablesen
des derzeitigen Zàhlers ist sicher im Prinzip machbar, aber auch einiges
an Aufwand (Ferraris-Zàhler mit Scheibe, z.B. optische Ablesung mit
OCR), und da bei uns nach und nach auf Smart Meter getauscht wird möchte
ich nichts drin investieren. Und bei den Smart Metern rechne ich mit
weniger als keiner Kooperation des EVUs beim Auslesen. Die wollen
daß der Kunde das Smart Meter bezahlt, aber ihm den Nutzen dann noch
mal extra verkaufen, und dann nicht in Echtzeit, sondern nur 15min-
Werte, und nicht die Phasen einzeln etc.



In Deutschland wird für Neuinstallationen der elektronische
Haushaltszàhler, EHZ, verwendet. Der wird auf ein genormtes Zàhlerfeld
aufgesteckt. Solche Zàhler sind auch auf dem freien Markt erhàltlich
(z.B. von Hager,
http://www.hager.de/zaehlerplatzsys...l/151.htm,
deren Produkte wiederum von einem tschechischen OEM gefertigt werden).

Bei diesem Zàhlertyp werden auf der optischen seriellen Schnittstelle
alle fünf Sekunden alle Zàhlwerksstànde, der aktuelle Verbrauch etc
nach einem spezifizierten Protokoll ausgegeben; der Tastkopf mit
USB-Anschluß kostet knapp unter 30 Euro.

Grüße
Marc
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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