Ein Client soll über einen Terminwunsch informiert werden - nur wie?

23/05/2008 - 21:39 von Andy Dorwald | Report spam
Hallo NG,

in unserer Anwendung sollen Sachbearbeiter für andere Mitarbeiter Termine
erstellen.

Sobald ein Termin erstellt wurde, soll der Client des Mitarbeiters diesen
Terminvorschlag in seiner ToDo-Liste sehen.

Das ganze làuft über eine Jet-Datenbank. Nun aber die Frage:

Wie kann man es am besten realisieren, dass der Client des Mitarbeiters
möglichst zeitnah diesen Terminvorschlag erhàlt bzw. sieht?

Ich glaube es wàre nicht sinnvoll, wenn dieser alle 10 Sekunden die
Datenbank abfragt, ob dort ein neue Termin vorliegt. Das ganze passiert
maximal 3 x am Tag!

Ein Lösungsansatz wàre eine Bound-Connection - auf der ich immer mal wieder
ein Requery ausführe - ist zwar auch ein DB-Zugriff, aber wohl besser, als
immer wieder eine Abfrage loszujagen. Oder???

Oder gibt es noch eine Möglichkeit?

VG
Andy
 

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#1 Ingo Moch
24/05/2008 - 14:48 | Warnen spam
Hallo Andy,

"Andy Dorwald" schrieb:

in unserer Anwendung sollen Sachbearbeiter für
andere Mitarbeiter Termine erstellen.

Sobald ein Termin erstellt wurde, soll der
Client des Mitarbeiters diesen Terminvorschlag
in seiner ToDo-Liste sehen.



ist dem Schbaerbeiter (bzw. dem Dialog dessen) der
Client des Mitarbeiters bekannt?

Das ganze làuft über eine Jet-Datenbank.

Wie kann man es am besten realisieren, dass der
Client des Mitarbeiters möglichst zeitnah diesen
Terminvorschlag erhàlt bzw. sieht?



was haellst Du davon den Client separat zu
"informieren" (die Windows-API funktioniert genauso)

Beispiel:

- per Winsock

- auf einer RAM-Disk eine Datei anlegen und
der Client des Mitarbeiters fragt die Existenz
dieser Datei regelmaessig freigeben. (Wobei
ich nicht weiss ob es RAM-Disk-Laufwerke auch
im Netzwerk veroeffentlicht werden koennen.

- per strukturierter Mail, die das Mailprogramm
des Clients verarbeiten kann und Mitarbeiter-
Info + DB-Eintrag vornimmt.

- Oder gleich die ganze Terminverwaltung Outlook
oder einem aehnlichen Programm ueberlassen.
Wozu das Rad neu erfinden?

Evtl. auch ueberlegen, ob es sinnvoll ist, dass der
Sachbearbeiter-Client nur die Info an den
Mitarbeiter-Client weiterreicht und letzerer die
Daten in der Datenbank speichert.

Ich glaube es wàre nicht sinnvoll, wenn dieser
alle 10 Sekunden die Datenbank abfragt, ob dort
ein neue Termin vorliegt. Das ganze passiert
maximal 3 x am Tag!



Oft werden Dinge technisch zeitkritisch
eingeschaetzt weil sie operativ zeitkritisch sind.
Dabei sind die Zeitfenster beider in der Regel
sehr unterschiedlich, so dass es fuer einen
operativ zeitkritischen Prozess reicht z. B. alle
10 _Minuten_ abzugleichen. Ich habe schon angeblich
zeitkritische Prozesse von einer Minute Schritt
fuer Schritt (damit es nicht auffaellt) auf 45
Minuten hochgesetzt. Das war vor zwei Jahren. Bis
heute hat sich noch keiner beschwert, dass da
etwas operativ nicht geklappt hat.

Hier wuerde ich also erstmal die Notwendigkeit
einer zeitkritischen Behandlung in Frage stellen
und beleuchten, wann wer welche Informationen
benoetigt. Es bringt ja nicht viel, wenn ein
Mitarbeiter seine Informationen "online"
erhaellt, damit er weiss wieviel Kaffee er noch
bei Einhaltung seiner Tagesaufgaben trinken kann.
;-)

Bei drei Mal pro Tag wuerde ich auch mal ins Auge
fassen, dies manuell per Mail-Verkehr zu loesen.
Oder ist das die bisherige Loesung?

HTH
Ingo

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