Ein Marienkäfer rutscht einen Fußball herunter

12/12/2010 - 14:30 von ECCO ULTRA TERRAIN 1.1 | Report spam
Die Schwerkraft ist m*g in z-Richtung.

Abstand des Fußballs von der Spitze zun Boden ( Durchmesser ) sei a.

Der Rutschweg auf dem Ball ist natürlich ein Kreis : der Parameter
dafür kann die Zeit t sein, oder die Höhe z.

a) Welche Dgl könnte den Weg des Kàfers beschreiben ?

Zwangskraft Z(z) ist a/2 + . àhhh Mist . ich muß da die
Krümmung des Balles als Einheitsvektor hinschreiben . und von
m*g abziehen


b) Nach welcher Zeit löst sich der Kàfer vom Ball ab ?


*****
Tja Freunde ... jetzt rauscht alles in meinem Kopf die
Atmung setzt aus

Ich moechte wissen ob die Neuroleptika Schaden in Struktur des Gehirns
verursachen. Woher kommt die Schlaefrigkeit und die Muedigkeit, von
den Medikamenten oder von der Krankheit? Kann es sein dass mein
Cholesterol durch NL schlechter wird? Ich habe Analyse gemacht und
mein Cholesterol liegt bei 445 mg/dL, wo normal in meinem Alter unter
200 mg/dL ist.

Vielen Dank fuer die Antwort,
wunde
Wolf
registriert #2 | Gesendet: 14 Nov 2007 16:16 | Edited by: Wolf
Antwort Zitat
Hallo Wunde,
alslo erst mal das Gute, seit ich Neuroleptika nehme ist mein
Colesterinspiegel wieder unter 200. Ich hatte seltwamerweise vorher
immer erhöten Spiegel, wogegen ich Tabletten nahm. Allerdings leide
ich auch oft unter Apetitmangel.
Das Neuroleptika die Struktur im Gehirn angreifen kann, dafür sind
glaube ich noch keine Fàlle bekannt. Was jedoch deutlich veràndert
wird, sind die Neurochemischen Prozesse. Und was da bei jedem
einzelnen rauskommt, weiß man vorher nicht. Von Spàtdiskinesien bis
Parkinson ist alles möglich. Aber ob man dafür empfànglich ist, kann
heute keiner sagen.

Ach so was mir noch einfàllt: Ich bekam mal eine Zeit Neuroleptika und
zur Blutfettsenkung irgend ein anderes Medikament. Das führte
kurzzeitig dazu, dass ich einen gamma-Wert wie ein schwerer
Alkoholiker hatte. Das ist nach dem Absetzten aber gleich wieder weg
gegangen.

Gruß vom Wolf
Heidi
registriert #3 | Gesendet: 14 Nov 2007 19:03
Antwort Zitat
Woher kommt die Schlaefrigkeit und die Muedigkeit, von den
Medikamenten oder von der Krankheit?

Von den Medikamenten. Jetzt im Winter auch von der Dunkelheit, ich
jedenfalls schlafe im Winter mehr als im Sommer.

Heidi
Wolf
registriert #4 | Gesendet: 14 Nov 2007 21:32
Antwort Zitat
Klar Heidi, dass kommt nicht von der Erkrankung. Sondern von den
Medikamenten. Denn ohne sie kann ich nur 2 Stunden am Tag schlafen.
Auch nicht schlimm, wenn inzwischen jemand für das nötige Kleingeld
sorgt. Bloß ich finde keinen, der meine Familie sponern will, außer
Herrn Harz. Und auf den will ich verzichten.
Gruß vom Wolf
oknos
registriert #5 | Gesendet: 14 Nov 2007 22:06 | Edited by: oknos
Antwort Zitat
Hi,

Um die Frage zu beantworten, ob Neuroleptika die Struktur des Gehirns
beeinflussen oder - je nach Bewertung - auch schàdigen, muss man doch
erst einmal fragen, was denn mit dieser Struktur überhaupt gemeint
ist.

Neuroleptika blockieren je nach Wirkstoff bestimmte Rezeptoren in
unterschiedlicher Weise und in unterschiedlicher Stàrke. Dadurch
verhalten sich die Nervenzellen anders, die Reizübermittlung wird
gehemmt, und das hat auch Auswirkungen auf deren Wachstum und die
Verknüpfungsstellen mit anderen Nervenzellen und damit auch auf die
Verschaltung des Gehirns insgesamt, je nach Neuroleptikum aber
unterschiedlich. Die Reizübermittlung selber ist ja Teil des
"Wahrnehmens, Denkens und Fühlens" und die Neuroleptika wirken daher
auf das Wahrnehmen, das Denken und Fühlen der damit behandelten
Person, können aber auch auf nicht bewusste Körperfunktionen, die
durch Reizübermittlung gesteuert werden, wirken. Da die Neuroleptika
aber so logischerweise auch auf die Verschaltung des Gehirns insgesamt
wirken, bewirken sie auch eine Verànderung der Persönlichkeit. Dass
man da viel schlafen muss oder auch die anderen Effekte der
Neuroleptika sind teilweise erwünscht teilweise auch nicht.
Ist das eine Verànderung der Struktur des Gehirns? Es kommt drauf an,
was man als dessen Struktur ansieht. Ich finde jedenfalls, dass es
eine gewaltige Verànderung ist. Ich nehme selber seit langem
Neuroleptika, aber man muss sich immer wieder fragen, ob das denn,
auch wenn es funktioniert, überhaupt ein Mittel der Wahl sein kann und
darf.

Viele Grüße
Oknos
Wolf
registriert #6 | Gesendet: 14 Nov 2007 22:31
Antwort Zitat
Ja Onkos,
da hast du recht.
Gruß vom Wolf
wunde
registriert #7 | Gesendet: 15 Nov 2007 18:15
Antwort Zitat
Hallo zusammen,

Vielen Dank an allen die mir die Fragen beantwortet haben, besonders
an Wolf und Oknos die mir ausfuehrliche Details gaben. Ich nahm
Rispolept ein Jahr lang.Seit einem Jahr nehme ich Abilify (maximal
Dosis/Tag) und Zeldox - 0.67 aus der maximalen Dosis/Tag und dazu noch
Effektin 150mg/Tag und Fevarin - 100mg/Tag. Mir scheint es ist ein
bisschen zu viel, habe auch mit meinem Psychiater ueber die Wirkung
der Medikamente besprochen, wo er mir sagte Abilify sei aktivierend
und die Muedigkeit kaemme von der Krankheit und nicht von diesen
Medikamenten die ziemlich neu sind. Was mich beschaeftigt ist dass er
sagte ich habe eine "leichte" Form der Krankheit, und wenn die Form
leicht ist warum muss ich so lange so viele Medikamente nehmen,
deshalb tendiere ich zu glauben dass meine Krankheit nicht so "leicht"
ist. So wie Oknos sagte ich fuehle bei mir eine "Veraenderung der
Persoenlichkeit" wegen der Medikamente; wo ich vorher sicher auf mich
war, sehe ich mich heute sehr langsam und unsicher und ich weiss nicht
welchen Anteil ist dafuer der Krankheit zu "danken" und welcher Anteil
ist den Medikamenten "zu danken". Welche ist eure Meinung?

Vielen Dank im voraus,

PS: was wurde gemeint durch "Mittel der Wahl"? Sorry, ich kenne nicht
diese Redewendung
Heidi
registriert #8 | Gesendet: 15 Nov 2007 18:53
Antwort Zitat
habe auch mit meinem Psychiater ueber die Wirkung der Medikamente
besprochen, wo er mir sagte Abilify sei aktivierend und die Muedigkeit
kaemme von der Krankheit und nicht von diesen Medikamenten

Schade, dass dein Psychiater nicht lesen kann, sonst könnte er den
Beipackzettel lesen.
oknos
registriert #9 | Gesendet: 15 Nov 2007 22:17
Antwort Zitat
Hi wunde,
Du fragst, was ich mit "Mittel der Wahl" gemeint habe.
Ich meinte damit, dass Medikamente aus der Gruppe der Neuroleptika
ausgewàhlt werden, um Psychosen bzw. Schizophrenie zu behandeln. Ich
frage mich immer wieder, ob man da nicht andere Behandlungsmethoden
vorziehen könnte. Was da möglich ist und wann das möglich ist, das
können wir ja hier mal diskutieren. Es ist auch immer wieder ein
Diskussionspunkt. Ich bin bisher, obwohl ich gerade in der Anfangszeit
gewaltige Probleme mit den Neuroleptika hatte, seit Jahren ziemlich
gut mit diesen klargekommen. Doch frage ich mich, ob dies die beste
Lösung ist. Ein Beispiel von mir sei, dass ich seit Jahren als eines
der Frühwarnzeichen für eine Psychose bei mir "heisse Füsse"
betrachtet habe. Und immer, wenn ich solche Frühwarnzeichen an mir
merkte, dann bin ich zum Arzt gegangen und habe ihm gesagt, dass etwas
nicht ok sei. Jetzt nehme ich seit einiger Zeit zusàtzlich ein
Blutdruckmittel Ramipril, also kein Neuroleptikum, und sàmtliche
dieser "Frühwarnzeichen" sind komplett verschwunden. Was ist da
eigentlich los? frage ich mich natürlich. Und als ich mich dann schlau
machte, dann fand ich heraus, dass bestimmte Hormone, die aus der
Niere freigesetzt werden, durch dieses Blutdruckmittel veràndert
werden. Und die haben wieder einen Einfluss auf das Nervensystem.
Vielleicht müsste man ja gar nicht im Gehirn ansetzen, um eine
Schizophrenie medikamentös zu behandeln, sondern auf dieser Ebene. Die
Gehirnforscher arbeiten auf der Ebene von einzelnen Nervenzellen und
ihren Verbindungen. Aber Psychose ist doch ein geistiges Geschehen,
bei dem das ganze Gehirn und der Körper beteiligt sind. Natürlich kann
man einen Làufer auch stoppen, indem man ihm den Fuss bricht. Aber
vielleicht reicht es ja auch, einfach "Stopp" zu sagen. Ich bin da
deshalb mit dem Stand des Wissens über meine Krankheit absolut nicht
einverstanden und finde es skandalös, wie da die Pharmafirmen das Geld
für Medikamente abzocken.

Viele Grüße
Oknos
 

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#1 ECCO ULTRA TERRAIN 1.1
13/12/2010 - 10:06 | Warnen spam
On 12 Dez., 14:30, "ECCO ULTRA TERRAIN 1.1" wrote:
Die Schwerkraft ist m*g in z-Richtung.

Abstand des Fußballs von der Spitze zun Boden ( Durchmesser ) sei a.

Der Rutschweg auf dem Ball ist natürlich ein Kreis : der Parameter
dafür kann die Zeit t sein, oder die Höhe z.

a) Welche Dgl könnte den Weg des Kàfers beschreiben ?

Zwangskraft Z(z) ist a/2 +  .   àhhh  Mist .  ich muß da die
Krümmung des Balles als Einheitsvektor hinschreiben .  und von
m*g abziehen

b) Nach welcher Zeit löst sich der Kàfer vom Ball ab ?

*****
Tja Freunde ...  jetzt rauscht alles in meinem Kopf     die
Atmung setzt aus

Ich moechte wissen ob die Neuroleptika Schaden in Struktur des Gehirns
verursachen. Woher kommt die Schlaefrigkeit und die Muedigkeit, von
den Medikamenten oder von der Krankheit? Kann es sein dass mein
Cholesterol durch NL schlechter wird? Ich habe Analyse gemacht und
mein Cholesterol liegt bei 445 mg/dL, wo normal in meinem Alter unter
200 mg/dL ist.

Vielen Dank fuer die Antwort,
wunde
 Wolf
registriert #2 | Gesendet: 14 Nov 2007 16:16 | Edited by: Wolf
Antwort Zitat
Hallo Wunde,
alslo erst mal das Gute, seit ich Neuroleptika nehme ist mein
Colesterinspiegel wieder unter 200. Ich hatte seltwamerweise vorher
immer erhöten Spiegel, wogegen ich Tabletten nahm. Allerdings leide
ich auch oft unter Apetitmangel.
Das Neuroleptika die Struktur im Gehirn angreifen kann, dafür sind
glaube ich noch keine Fàlle bekannt. Was jedoch deutlich veràndert
wird, sind die Neurochemischen Prozesse. Und was da bei jedem
einzelnen rauskommt, weiß man vorher nicht. Von Spàtdiskinesien bis
Parkinson ist alles möglich. Aber ob man dafür empfànglich ist, kann
heute keiner sagen.

Ach so was mir noch einfàllt: Ich bekam mal eine Zeit Neuroleptika und
zur Blutfettsenkung irgend ein anderes Medikament. Das führte
kurzzeitig dazu, dass ich einen gamma-Wert wie ein schwerer
Alkoholiker hatte. Das ist nach dem Absetzten aber gleich wieder weg
gegangen.

Gruß vom Wolf
 Heidi
registriert #3 | Gesendet: 14 Nov 2007 19:03
Antwort Zitat
Woher kommt die Schlaefrigkeit und die Muedigkeit, von den
Medikamenten oder von der Krankheit?

Von den Medikamenten. Jetzt im Winter auch von der Dunkelheit, ich
jedenfalls schlafe im Winter mehr als im Sommer.

Heidi
 Wolf
registriert #4 | Gesendet: 14 Nov 2007 21:32
Antwort Zitat
Klar Heidi, dass kommt nicht von der Erkrankung. Sondern von den
Medikamenten. Denn ohne sie kann ich nur 2 Stunden am Tag schlafen.
Auch nicht schlimm, wenn inzwischen jemand für das nötige Kleingeld
sorgt. Bloß ich finde keinen, der meine Familie sponern will, außer
Herrn Harz. Und auf den will ich verzichten.
Gruß vom Wolf
 oknos
registriert #5 | Gesendet: 14 Nov 2007 22:06 | Edited by: oknos
Antwort Zitat
Hi,

Um die Frage zu beantworten, ob Neuroleptika die Struktur des Gehirns
beeinflussen oder - je nach Bewertung - auch schàdigen, muss man doch
erst einmal fragen, was denn mit dieser Struktur überhaupt gemeint
ist.

Neuroleptika blockieren je nach Wirkstoff bestimmte Rezeptoren in
unterschiedlicher Weise und in unterschiedlicher Stàrke. Dadurch
verhalten sich die Nervenzellen anders, die Reizübermittlung wird
gehemmt, und das hat auch Auswirkungen auf deren Wachstum und die
Verknüpfungsstellen mit anderen Nervenzellen und damit auch auf die
Verschaltung des Gehirns insgesamt, je nach Neuroleptikum aber
unterschiedlich. Die Reizübermittlung selber ist ja Teil des
"Wahrnehmens, Denkens und Fühlens" und die Neuroleptika wirken daher
auf das Wahrnehmen, das Denken und Fühlen der damit behandelten
Person, können aber auch auf nicht bewusste Körperfunktionen, die
durch Reizübermittlung gesteuert werden, wirken. Da die Neuroleptika
aber so logischerweise auch auf die Verschaltung des Gehirns insgesamt
wirken, bewirken sie auch eine Verànderung der Persönlichkeit. Dass
man da viel schlafen muss oder auch die anderen Effekte der
Neuroleptika sind teilweise erwünscht teilweise auch nicht.
Ist das eine Verànderung der Struktur des Gehirns? Es kommt drauf an,
was man als dessen Struktur ansieht. Ich finde jedenfalls, dass es
eine gewaltige Verànderung ist. Ich nehme selber seit langem
Neuroleptika, aber man muss sich immer wieder fragen, ob das denn,
auch wenn es funktioniert, überhaupt ein Mittel der Wahl sein kann und
darf.

Viele Grüße
Oknos
 Wolf
registriert #6 | Gesendet: 14 Nov 2007 22:31
Antwort Zitat
Ja Onkos,
da hast du recht.
Gruß vom Wolf
 wunde
registriert #7 | Gesendet: 15 Nov 2007 18:15
Antwort Zitat
Hallo zusammen,

Vielen Dank an allen die mir die Fragen beantwortet haben, besonders
an Wolf und Oknos die mir ausfuehrliche Details gaben. Ich nahm
Rispolept ein Jahr lang.Seit einem Jahr nehme ich Abilify (maximal
Dosis/Tag) und Zeldox - 0.67 aus der maximalen Dosis/Tag und dazu noch
Effektin 150mg/Tag und Fevarin - 100mg/Tag. Mir scheint es ist ein
bisschen zu viel, habe auch mit meinem Psychiater ueber die Wirkung
der Medikamente besprochen, wo er mir sagte Abilify sei aktivierend
und die Muedigkeit kaemme von der Krankheit und nicht von diesen
Medikamenten die ziemlich neu sind. Was mich beschaeftigt ist dass er
sagte ich habe eine "leichte" Form der Krankheit, und wenn die Form
leicht ist warum muss ich so lange so viele Medikamente nehmen,
deshalb tendiere ich zu glauben dass meine Krankheit nicht so "leicht"
ist. So wie Oknos sagte ich fuehle bei mir eine "Veraenderung der
Persoenlichkeit" wegen der Medikamente; wo ich vorher sicher auf mich
war, sehe ich mich heute sehr langsam und unsicher und ich weiss nicht
welchen Anteil ist dafuer der Krankheit zu "danken" und welcher Anteil
ist den Medikamenten "zu danken". Welche ist eure Meinung?

Vielen Dank im voraus,

PS: was wurde gemeint durch "Mittel der Wahl"? Sorry, ich kenne nicht
diese Redewendung
 Heidi
registriert #8 | Gesendet: 15 Nov 2007 18:53
Antwort Zitat
habe auch mit meinem Psychiater ueber die Wirkung der Medikamente
besprochen, wo er mir sagte Abilify sei aktivierend und die Muedigkeit
kaemme von der Krankheit und nicht von diesen Medikamenten

Schade, dass dein Psychiater nicht lesen kann, sonst könnte er den
Beipackzettel lesen.
 oknos
registriert #9 | Gesendet: 15 Nov 2007 22:17
Antwort Zitat
Hi wunde,
Du fragst, was ich mit "Mittel der Wahl" gemeint habe.
Ich meinte damit, dass Medikamente aus der Gruppe der Neuroleptika
ausgewàhlt werden, um Psychosen bzw. Schizophrenie zu behandeln. Ich
frage mich immer wieder, ob man da nicht andere Behandlungsmethoden
vorziehen könnte. Was da möglich ist und wann das möglich ist, das
können wir ja hier mal diskutieren. Es ist auch immer wieder ein
Diskussionspunkt. Ich bin bisher, obwohl ich gerade in der Anfangszeit
gewaltige Probleme mit den Neuroleptika hatte, seit Jahren ziemlich
gut mit diesen klargekommen. Doch frage ich mich, ob dies die beste
Lösung ist. Ein Beispiel von mir sei, dass ich seit Jahren als eines
der Frühwarnzeichen für eine Psychose bei mir "heisse Füsse"
betrachtet habe. Und immer, wenn ich solche Frühwarnzeichen an mir
merkte, dann bin ich zum Arzt gegangen und habe ihm gesagt, dass etwas
nicht ok sei. Jetzt nehme ich seit einiger Zeit zusàtzlich ein
Blutdruckmittel Ramipril, also kein Neuroleptikum, und sàmtliche
dieser "Frühwarnzeichen" sind komplett verschwunden. Was ist da
eigentlich los? frage ich mich natürlich. Und als ich mich dann schlau
machte, dann fand ich heraus, dass bestimmte Hormone, die aus der
Niere freigesetzt werden, durch dieses Blutdruckmittel veràndert
werden. Und die haben wieder einen Einfluss auf das Nervensystem.
Vielleicht müsste man ja gar nicht im Gehirn ansetzen, um eine
Schizophrenie medikamentös zu behandeln, sondern auf dieser Ebene. Die
Gehirnforscher arbeiten auf der Ebene von einzelnen Nervenzellen und
ihren Verbindungen. Aber Psychose ist doch ein geistiges Geschehen,
bei dem das ganze Gehirn und der Körper beteiligt sind. Natürlich kann
man einen Làufer auch stoppen, indem man ihm den Fuss bricht. Aber
vielleicht reicht es ja auch, einfach "Stopp" zu sagen. Ich bin da
deshalb mit dem Stand des Wissens über meine Krankheit absolut nicht
einverstanden und finde es skandalös, wie da die Pharmafirmen das Geld
für Medikamente abzocken.

Viele Grüße
Oknos








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