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Einfacher Festplattentausch von HDD auf SSD ?

06/10/2013 - 22:07 von hans333 | Report spam
Guten Tag,
um meinen Notebook: Medion: Akoya MD 98360 schneller zu machen erwàge ich
meine HDD-Platte auf eine Samsung-SSD 840 EVO 250 GB klonen.
Nun habe ich gelesen, dass bei der SSD die Flash-Zellen nur eine begrenzte
Lebensdauer haben, weshalb ein Controller dafür sorgen muss, dass die
Flash-Zellen geleichmàßig beschrieben werden. Man braucht dazu offenbar ein
besonderes Migrationstool für Windows und darf z.B. spàter die SSD nicht wie
sonst üblich defragmentieren, das würde die Arbeit des Controllers stören.
Folgende Fragen habe ich:
1.)
Kann bei einer SSD ein Imageprogramm wie z.B. True Image von Acronis
problemlos angewandt und dann ein Recovery beliebig oft gemacht werden, wo
ja auch immer dieselben Speicherzellen beschrieben werden, oder sind hier
andere Backup-Methoden erforderlich?
2.)
Können sonst die üblichen Windows-Systemprogramme wie
Systemwiederherstellung oder der Datentràgerbereinigung problemlos benutzt
werden?
3.)
Kann eine solche SSD-Platte wie üblich z.B. mit dem Paragon Partitionmanager
11 partitioniert werden, oder legt man die Partitionen mit dem
Migrationstool an?
4.)
Muss die Partitionsgröße der neuen SSD genau der alten HDD entsprechen, oder
hat man hier Freiheit?
Für Hinweise wàre ich dankbar.
Mit freundlichem Gruß
Hans
 

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#1 Marcel Müller
06/10/2013 - 23:33 | Warnen spam
Hallo,

On 06.10.13 22.07, hans333 wrote:
Nun habe ich gelesen, dass bei der SSD die Flash-Zellen nur eine
begrenzte Lebensdauer haben,



darüber wird viel geredet und wenig gewusst. In der Praxis begrenzen
meistens andere Faktoren die Lebensdauer.

weshalb ein Controller dafür sorgen muss,
dass die Flash-Zellen geleichmàßig beschrieben werden.



Das tut er.

Man braucht dazu
offenbar ein besonderes Migrationstool für Windows



Nein, braucht man nicht.

Aber SSDs sind technisch genauso wie Advanced-Format Festplatten mit 4k
Sektoren zu behandeln, da sie ebenfalls 4k-Sektoren nutzen. Entsprechend
gelten dieselben Anforderungen an das Alignment. Dafür gibt es geeignete
Tools. Bei Win7 ist das unnötig, das kann es selbst.

und darf z.B. spàter
die SSD nicht wie sonst üblich defragmentieren, das würde die Arbeit des
Controllers stören.



Ja, Superfetch muss man deaktivieren und Defragmentieren sollte man
fortan lassen.

Folgende Fragen habe ich:
1.)
Kann bei einer SSD ein Imageprogramm wie z.B. True Image von Acronis
problemlos angewandt und dann ein Recovery beliebig oft gemacht werden,
wo ja auch immer dieselben Speicherzellen beschrieben werden, oder sind
hier andere Backup-Methoden erforderlich?



Das funktioniert. Um die Speicherzellen kümmert sich schon der in der
SSD eingebaute Controller.
Sehr hàufige Recoveries belasten die SSD aber stark.

2.)
Können sonst die üblichen Windows-Systemprogramme wie
Systemwiederherstellung oder der Datentràgerbereinigung problemlos
benutzt werden?



Ja.

3.)
Kann eine solche SSD-Platte wie üblich z.B. mit dem Paragon
Partitionmanager 11 partitioniert werden, oder legt man die Partitionen
mit dem Migrationstool an?



Das Programm kenne ich nicht.

4.)
Muss die Partitionsgröße der neuen SSD genau der alten HDD entsprechen,
oder hat man hier Freiheit?



Die Partitionsgröße kann genauso geàndert werden, wie man es bei
klassischen Drehplatten machen kann.


Marcel

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