Einfaches HV-Netzteil

06/07/2009 - 15:31 von Kai-Martin Knaak | Report spam
Moin.

Mein nàchste Projekt wird ein HV-Verstàrker zur Ansteuerung von
Piezoelementen. (Hallo Joerg!)

Die Anforderungen:
* Bandbreite 1kHz
* Spannung -15 bis +300V,
* Kapazitàt der Last ist etwa 2µF

Das kam mir erstmal harmlos vor, bis ich die fließenden Ströme und die
daraus resultierende Blindleistung ausgerechnet habe --> 30 W. Da es sich
um Aktuatoren und nicht um Schwinger handelt, brauche ich die Bandbreite
zum Glück nicht im Dauerbetrieb. Mit einer Beschrànkung auf 10 V Hub für
die 1 kHz schnurrt die Blindleistung auf 30 mW zusammen. Da der Piezo
sich in guter Nàherung wie ein Kondensator verhàlt, ist die hohe Spannung
nur DC.

Im Moment denke ich über die Versorgung nach. Jegliche Schaltlösung
scheidet wegen der EMV-Problematik aus. Ich weiß, dass man das
hinbekommen kann, aber das ist jenseits von meinem Horizont. Da das
Leitungsnetz schon eine nette Amplitude Sinus zur Verfügung stellt,
überlege ich, statt eines Trafos eine stromkompensierte Drossel zur
Potentialtrennung zu verwenden (z.B. Radiohom 42H32100).
Das restliche Netzteil wàre ein Brückengleichrichter, gefolgt von einem
HV-tauglichen MOSFET, dessen Gate an eine geeignete Reihenschaltung von
Zenerdioden angesteuert wird. Dahinter kommt zur Glàttung ein möglichst
fetter Becherelko.

Das wàren angenehm wenig Bauteile. Könnte das so funktionieren, oder habe
ich als Netzteil-Anfànger diverse Fallen übersehen?

<(kaimartin)>
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53
 

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#1 Jan Kandziora
06/07/2009 - 16:29 | Warnen spam
Kai-Martin Knaak schrieb:
überlege ich, statt eines Trafos eine stromkompensierte Drossel zur
Potentialtrennung zu verwenden (z.B. Radiohom 42H32100).



Stromkompensierte Drossel, Potentialtrennung: Wie dies?

Mit freundlichem Gruß

Jan

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