Eingangswiderstand DVM

18/10/2011 - 18:41 von hifi | Report spam
Hi,

für einen Versuch mit der Vakuum-Fotozelle habe ich verschiedene
Voltmeter probiert.
Aufbau: Cs-Fotozelle, 1 µF parallel, Spannungsmesser.
Nun kommen aus so einer Fotozelle so pur nur sehr wenige
Elektronen, deshalb ist auch eine andere Schaltung mit
Messverstàrker und Gegenspannung nicht unüblich. Aber ich wollte
direkt...
Probiert habe ich verschiedene elektronische Analog- und
Digitalgeràte (Hand-Multimeter). Mit Geràten, die um die 10 MOhm
im 2-V-Bereich haben geht es zwar "irgendwie", jedoch ist der
Eingangswiderstand noch zu klein, d.h. beim Wegnehmen der
Hg-Dampf-Lampe geht die Spannung sofort runter, obwohl sie
natürlich stehen bleiben müsste, weil außer dem Voltmeter
nix da ist, das den C entlàdt.
Mit einem sagen wir mal geliehenen RFT DM2020 dagegen geht es.
Dieses ist jedoch auch nur mit 10 MOhm angegeben. (Das DM 2010
hingegene mit >10 GOhm). Die Spannung bleibt schön stehen,
man muss sie regelrecht entladen, wenn man hinterher mit einer
Na-Lampe dran möchte. Bloß das Ding ist antik, geliehen und ein
Einzelstück...

Ich habe mal nachgemessen, und zwar so, dass ich die Geràte
einfach direkt mit einem DMultimeter mit 20-MOhm-Bereich
verbunden habe. Die DVMs zeigen dann natürlich die Messspannung
des R-Meters an, das R-Meter dagegen den Eingangswiderstand
des DVM.
Und gefunden: Die "normalen" DVMs haben wirklich konstant 10 MOhm.
Das DM2020 hat hingegen anfangs 10 MOhm, die aber dann ansteigen
und in ca. 3 s über 20 MOhm verschwinden, höher kann ich nicht
messen. Ich vermute: Die Eingangsschaltung sind 10 MOhm auf
einen internen Kondensator, die dahinter kommende Messschaltung
jedoch hochohmiger.
Die eigentliche Preisfrage: Wie ist das bei den Tisch-DVMs
aktuelleren Datums und nicht aus der DDR? Also so ein Fluke
oder HP oder sowas, was man für so 50-150 EUR bei Ebay schießen
kann. Lohnt sich das, kann mal einer messen? Oder muss ich
darauf hoffen, dass mal wieder einer in der Bucht so ein
altes RFT-Geràt anbietet?

mfg.
Gernot

<hifi@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Gefàhrlich ist es, wenn Dumme fleißig werden.
 

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#1 Joerg
18/10/2011 - 19:25 | Warnen spam
Gernot Zander wrote:
Hi,

für einen Versuch mit der Vakuum-Fotozelle habe ich verschiedene
Voltmeter probiert.
Aufbau: Cs-Fotozelle, 1 µF parallel, Spannungsmesser.
Nun kommen aus so einer Fotozelle so pur nur sehr wenige
Elektronen, deshalb ist auch eine andere Schaltung mit
Messverstàrker und Gegenspannung nicht unüblich. Aber ich wollte
direkt...
Probiert habe ich verschiedene elektronische Analog- und
Digitalgeràte (Hand-Multimeter). Mit Geràten, die um die 10 MOhm
im 2-V-Bereich haben geht es zwar "irgendwie", jedoch ist der
Eingangswiderstand noch zu klein, d.h. beim Wegnehmen der
Hg-Dampf-Lampe geht die Spannung sofort runter, obwohl sie
natürlich stehen bleiben müsste, weil außer dem Voltmeter
nix da ist, das den C entlàdt.
Mit einem sagen wir mal geliehenen RFT DM2020 dagegen geht es.
Dieses ist jedoch auch nur mit 10 MOhm angegeben. (Das DM 2010
hingegene mit >10 GOhm). Die Spannung bleibt schön stehen,
man muss sie regelrecht entladen, wenn man hinterher mit einer
Na-Lampe dran möchte. Bloß das Ding ist antik, geliehen und ein
Einzelstück...

Ich habe mal nachgemessen, und zwar so, dass ich die Geràte
einfach direkt mit einem DMultimeter mit 20-MOhm-Bereich
verbunden habe. Die DVMs zeigen dann natürlich die Messspannung
des R-Meters an, das R-Meter dagegen den Eingangswiderstand
des DVM.
Und gefunden: Die "normalen" DVMs haben wirklich konstant 10 MOhm.
Das DM2020 hat hingegen anfangs 10 MOhm, die aber dann ansteigen
und in ca. 3 s über 20 MOhm verschwinden, höher kann ich nicht
messen. Ich vermute: Die Eingangsschaltung sind 10 MOhm auf
einen internen Kondensator, die dahinter kommende Messschaltung
jedoch hochohmiger.
Die eigentliche Preisfrage: Wie ist das bei den Tisch-DVMs
aktuelleren Datums und nicht aus der DDR? Also so ein Fluke
oder HP oder sowas, was man für so 50-150 EUR bei Ebay schießen
kann. Lohnt sich das, kann mal einer messen? Oder muss ich
darauf hoffen, dass mal wieder einer in der Bucht so ein
altes RFT-Geràt anbietet?




Suche einfach nach einem passenden "Digital pH-Meter". Kann sein dass es
dafuer einen etwas anderen deutschen Ausdruck gibt. Die sollten aber
nicht so viel Geld kosten.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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