Einige Fragen zu Wireless-Festplatten

18/05/2010 - 18:18 von Uwe Premer | Report spam
Hallo,
ich stecke in der Überlegung, mir ne Netzwerkfestplatte zuzulegen, am
besten gleich Wireless (WLAN).

Ich hab mich mal ein wenig dazu bei eBay umgesehen und insbes. dieses
Angebot ist eines der Preiswertesten:
<http://cgi.ebay.de/CONCEPTRONIC-WIR...ORE-W-LAN-
NAS-500GB-/330433771644?cmd=ViewItem&ptÞ_Elektronik_Computer_Computer_Festplatten>

(Falls der Link umbrochen wurde:
<http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll...771644>).

Meine Fragen allgemeiner Art und auch zu diesem Angebot wàren:
- kann so eine Festplatte auch WPA und wird die Anmeldung zum Netzwerk
dabei via Festplattenknöpfe oder per Anschluß am PC durchgeführt?

- wie ist Eure Erfahrung mit so einer WiFI-Platte bezüglich
Datenübertragungsgeschwindigkeit?

- Speziell diese Platte hat einen integrierten 802.11g-Accesspoint,
funktioniert der auch als Client?

- Welches Dateisystem kann man bei dieser Platte verwenden, wenn man per
Windows (XP und Vista), Linux (Kernel 2.6.x) und Mac OS X 10.4.11 darauf
lesend und schreibend zugreifen will? (Das kompatibelste wàre wohl
FAT32.)

- wie wird der Zugriff bei den oben genannten OSses durchgeführt, per
Browser und spezieller Adresse oder wie?

Wenn, dann möchte ich das Teil rein als Datenspeicher in meinem WLAN
verwenden, also, dass ich Daten mit den genannten BSsen darauf speichern
und löschen kann, von daher würde ja fast der FTP-Zugang reichen...
Lieber wàre mir aber der Zugriff direkt mit einem Dateimanager
(Explorer, Finder, Dolphin, etc.).

Die letzte Frage wàre also: muß dazu noch irgendwelche Software auf den
PCs/Laptops installiert werden, die darauf zugreifen werden?
Und: ist der Zugriff per default gesichert oder kann er gesichert
werden, dass z.B. nur bestimmte Laptops im Netz darauf zugreifen können?

Danke für erhellende Antworten & FUp 2
de.comp.hardware.netzwerke.wireless

(darf gerne auf die andere Gruppe umgebogen werden, ich lese Beide.)

Uwe
Plattform: Lenovo R60 Intel(R) Core(TM)2 CPU T5500 @ 1.66GHz
System: Ubuntu Lucid Lynx 10.04 64-Bit
Desktop: GNOME 2.30.0
Kernel: 2.6.32-21-generic #32 (x86_64)
 

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#1 Călin Rus
18/05/2010 - 18:57 | Warnen spam
On 18.05.2010 18:18, Uwe Premer wrote:

ich stecke in der Überlegung, mir ne Netzwerkfestplatte zuzulegen, am
besten gleich Wireless (WLAN).



Nur so als Hinweis: Genau wie bspw. ein Netzwerkdrucker muss die Platte
nicht selbst "wireless" sein, um wireless darauf zugreifen zu können.
Wenn ein WLAN-Router bereits vorhanden ist und es sich baulich
bewerkstelligen làsst, die Platte per LAN-Kabel mit diesem zu verbinden,
erübrigen sich viele Deiner Fragen. Du kannst auch davon ausgehen, dass
es dann stabiler und schneller geht.

- kann so eine Festplatte auch WPA



Das kommt auf die Platte an.

und wird die Anmeldung zum Netzwerk
dabei via Festplattenknöpfe oder per Anschluß am PC durchgeführt?



I. d. R. wird die Platte per Browser konfiguriert und anschließend in
das Netzwerk eingebunden.

- Speziell diese Platte hat einen integrierten 802.11g-Accesspoint,
funktioniert der auch als Client?



Das kommt auf die Platte an.

- Welches Dateisystem kann man bei dieser Platte verwenden, wenn man per
Windows (XP und Vista), Linux (Kernel 2.6.x) und Mac OS X 10.4.11 darauf
lesend und schreibend zugreifen will? (Das kompatibelste wàre wohl
FAT32.)



Das Dateisystem ist doch relativ egal, das erledigt die Platte (bzw.
korrekt: das NAS) für den Client transparent. Wichtig ist, welche
Protokolle das NAS spricht. Vereinfacht ausgedrückt: Für Windows/Linux
reicht SMB, damit man bequem per Netzlaufwerk darauf zugreifen kann, bei
Mac-Clients ist es Bonjour. Gàngige NAS-Geràte unterstützen das alles
standardmàßig.

- wie wird der Zugriff bei den oben genannten OSses durchgeführt, per
Browser und spezieller Adresse oder wie?



S. o.
Was meinst Du mit "spezieller Adresse"? Die IP-Adresse?

Wenn, dann möchte ich das Teil rein als Datenspeicher in meinem WLAN
verwenden, also, dass ich Daten mit den genannten BSsen darauf speichern
und löschen kann, von daher würde ja fast der FTP-Zugang reichen...



FTP geht bei den meisten auch.

Lieber wàre mir aber der Zugriff direkt mit einem Dateimanager
(Explorer, Finder, Dolphin, etc.).



Also doch Netzlaufwerk, wie oben geschrieben.

Die letzte Frage wàre also: muß dazu noch irgendwelche Software auf den
PCs/Laptops installiert werden, die darauf zugreifen werden?



Vorzugsweise nicht. Bei manchen der ersten NAS-Geràten musste man
tatsàchlich auf allen Clients eine proprietàre Software installieren,
aber das ist natürlich Mist und zum Glück lange her. Wenn das NAS die
richtigen Protokolle unterstützt, können Clients sich mit OS-Bordmitteln
verbinden.

Und: ist der Zugriff per default gesichert oder kann er gesichert
werden, dass z.B. nur bestimmte Laptops im Netz darauf zugreifen können?



Das kommt auch wieder auf das Protokoll an. FTP z. B. ist nicht sicher.
Wenn die Verbindung also nicht anderweitig gesichert ist (z. B. per
WLAN-Verschlüsselung oder VPN), dann ist das schlecht. Wenn Du eine
Zugriffskontrolle per User/Password direkt am NAS meinst, das haben auch
die meisten heute gàngigen Geràte.

Gruß,
Calin

Kampagne gegen pseudo-intellektuelle Verwendung von Fremdwörtern, Teil 1:
"Die Olympioniken haben bei der Olympiade versagt."

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