Einige Fragen zum Konzept und zur Dimensionierung eines eisenlosen Röhrenverstärkers

11/03/2008 - 01:10 von Christoph Stracke | Report spam
Hallo zusammen,

schon seit làngerer Zeit spiele ich mit dem Gedanken, mir einen
Röhren-Kopfhörerverstàrker mit "eisenloser" Endstufe ("OTL") zu bauen.

Derzeit favorisiere ich ein Kaskode-Gegentaktkonzept und habe einige
Fragen zu folgender Grundschaltung bzw. -schaltungsvarianten:

1)
<http://wp1035915.wp059.webpack.host...er.jpg>
und
2)
<http://www.jogis-roehrenbude.de/Les...mp.gif>

Meine Fragen:
Worin liegt in 1) genau der Vorteil der zweiten (optimierten) Variante,
d.h. warum sind hier die Verzerrungen geringer? Wie bestimme ich
dabei die nötigen Widerstandswerte für die (obere) Röhre in
Gitterbasisschaltung möglichst sinnvoll? Ist es eigentlich egal, ob ich
die Ausgangsspannung an der Kathode der oberen oder an der Anode der
unteren Röhre abgreife?

Zu 2): Kann ich die Kathoden-Widerstànde R7/R8 einfach ein wenig
vergrößern, um die Endröhre zu schonen, oder hat das negative Einflüsse
auf Klang oder Ausgangsleistung? Und wiederum: Warum wird der Ausgang an
der Kathode des oberen Systems abgegriffen und nicht an der Anode der
unteren?

Wàre hier nicht außerdem eine ECC83 als Vorstufe sinnvoller, da diese
Röhre speziell für die NF-Wiedergabe entwickelt wurde? Wie ermittle ich
in dem Fall die ggf. anderen Werte der nötigen Widerstànde in der
Peripherie? Wie sieht es bei der Vorstufe mit der Gefahr des
Kanalübersprechens zwischen den Einzelsystemen einer ECC8x aus?

Der Verstàrker soll, was Verzerrungsarmut und Ausgangsleistung angeht,
für Kopfhörer von ca. 600 Ohm optimiert sein.

Ich hoffe jetzt nur, das waran nicht zuviele Fragen... ;-)

Viele Grüße,

Christoph

Es ist besser das zu wollen was man nicht kriegt,
als das zu haben was man nicht will!
 

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#1 Dieter Wiedmann
11/03/2008 - 05:02 | Warnen spam
Christoph Stracke schrieb:

schon seit làngerer Zeit spiele ich mit dem Gedanken, mir einen
Röhren-Kopfhörerverstàrker mit "eisenloser" Endstufe ("OTL") zu bauen.



Faszinierend, ein Posting aus den 60er Jahren, bis auf 'Röhren'.


Der Verstàrker soll, was Verzerrungsarmut und Ausgangsleistung angeht,
für Kopfhörer von ca. 600 Ohm optimiert sein.



Dafür haben wir damals Transistoren weiter entwickelt.


Ich hoffe jetzt nur, das waran nicht zuviele Fragen... ;-)



Nicht eine.


Gruß Dieter

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