Einsatz fehlerkorrigierender Codes fuer schlechte Verbindungen

23/02/2008 - 20:35 von Opossum | Report spam
Hallo zusammen,

ich hab mir gerade eben Gedanken über fehleranfàllige Verbindungen gemacht,
wie sie z.B. bei WLAN oder Mikrowellen-Richtfunk vorkommen können. Für
viele TCP-Anwendungen ist eine hohe Paketverlustrate zwar làstig, weil die
durchschnittliche Transferrate sinkt, für Realtimeanwendungen wie z.B.
Internettelefonie oder Videostreaming führen stàndige Paketverluste dazu,
dass die Dienstleistung praktisch unbenutzbar wird, da Retransmissions für
solche Anwendungen sinnlos sind.

Hàufig ist es so, dass die zur Verfügung stehende Bandbreite, deutlich
grösser ist als die Bandbreite, die tatsàchlich verwendet wird.

Meine Idee ist nun folgende: Man könnte durch den Einsatz
fehlerkorrigierender Codes dafür sorgen, dass die zur Verfügung stehende
Bandbreite auf einer schlechten Verbindung restlos gebraucht wird. So
können einzelne Pakete verloren gehen, ohne dass eine Retransmission
notwendig wird. Für Realzeitanwendungen, bei denen Retransmissions nicht in
Frage kommen, kann dies ein enormer Vorteil sein.

Da Fehler üblicherweise daraus bestehen, dass ein einzelnes Paket komplett
verloren geht, kann man einen Code verwenden, bei dem beispielsweise der
Erhalt von drei von fünf Paketen genügt, um den Inhalt zu rekonstruieren.

Eine andere, hier bereits diskutierte Variante, Probleme auf Links mit hohen
Paketverlusten (typischerweise WLAN) zu umgehen, ist, vor dem Link mit
hoher Paketverlustrate eine Art TCP-Proxy zu schalten, der Pakete
zwischenspeichert und sie bei Bedarf noch einmal dem Empfànger zuzustellen,
so dass keine Retransmission von einem entfernten Rechner aus notwendig
ist.

Der Vorteil meiner Variante gegenüber der "konventionellen" ist:
- Es gibt Anwendungen, bei denen Retransmissions keine Lösung sind und die
typischerweise auf UDP passieren, welches von sich aus auch gar keine
Retransmissions unterstützt, Videostreaming und Internettelefonie sind zwei
Beispiele. Solche Anwendungen könnten von meinem Vorschlag klar
profitieren.

- WLAN-Netze haben oft viel mehr Bandbreite, als tatsàchlich genutzt wird.
Anstatt diese Bandbreite einfach ungenutzt zu lassen, könnte man sie zur
Verbesserung der Verbindungsqualitàt einsetzen.

Der Nachteil meiner Methode ist:
- Höherer Bandbreitenverbrauch.

- Beim Client müssen die Daten wieder decodiert werden, was zusàtzliche
Soft- oder Hardware notwendig macht.

- Erforderliche Rechenleistung auf den Geràten die Codieren bzw. Decodieren
müssen, ist natürlich höher.

Gruss

Opossum°
Ich bin hier nur das Opossum°.
 

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#1 Anonym
23/02/2008 - 23:18 | Warnen spam
Opossum wrote:
Hallo zusammen,

ich hab mir gerade eben Gedanken über fehleranfàllige Verbindungen gemacht,



Ich weiß zwar nicht, was Du Dir gemacht hast, aber Gedanken werden es
kaum gewesen sein.

wie sie z.B. bei WLAN oder Mikrowellen-Richtfunk vorkommen können. Für



O.k.

Also hast Du _nicht_ gedacht.

Wenn Du ein Elcaro Nosille / Björn Vian / Hottchen / Lulke Gespràchs
sucht, suche dsa mit denen.

Aber wenn Du ernsthaft reden willst, entscheide Dich bitte für WLAN
_ODER_ (ausschließend) Mobilfunk.

Wenn Du den Unterschied nicht siehst, möchtest Du eine
Einführungsvorlesung über Nachrichtentheorie hören.

viele TCP-Anwendungen ist eine hohe Paketverlustrate zwar làstig, weil die
durchschnittliche Transferrate sinkt, für Realtimeanwendungen wie z.B.
Internettelefonie oder Videostreaming führen stàndige Paketverluste dazu,
dass die Dienstleistung praktisch unbenutzbar wird, da Retransmissions für
solche Anwendungen sinnlos sind.



Dein Durcheinandergeschmeiße von Begriffen, die Hottchen, Lulke und die
cŽt erwàhnt haben, ist rührend.

Aber nicht hilfreich.


Hàufig ist es so, dass die zur Verfügung stehende Bandbreite, deutlich
grösser ist als die Bandbreite, die tatsàchlich verwendet wird.



Ich habe es Andreas Lange schon mal erklàrt.

Du möchtest bitte bemerken, daß Bandbreite und Durchsatz verschiedene
Dinge sind.




Meine Idee ist nun folgende: Man könnte durch den Einsatz



Du bist nicht dazu in der Lage, Ideen zu haben.

fehlerkorrigierender Codes dafür sorgen, dass die zur Verfügung stehende
Bandbreite auf einer schlechten Verbindung restlos gebraucht wird. So



Man "könnte" nicht, man _tut_.


können einzelne Pakete verloren gehen, ohne dass eine Retransmission



Du verwechselst mal wieder Durchsatz und Fehler. Punkt.

notwendig wird. Für Realzeitanwendungen, bei denen Retransmissions nicht in
Frage kommen, kann dies ein enormer Vorteil sein.



Sorry, Du weißt nicht mal, wann und wie Fehler auftreten.


Restlichen Volksschülerdummschwatz gelöscht.

Roman, Du lebst doch in der Schweiz. Richtig? Du kennst die Adresse von
Dignitas? Und die von Ludwig Minelli?

Ich wollte das nur mal ganz neutral fragen, ich hege keine konkreten
Hintergedanken.

DB

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