Electro Scan startet sein zwölftes US-Projekt innerhalb von 60 Tagen

09/12/2014 - 16:28 von Business Wire

Electro Scan startet sein zwölftes US-Projekt innerhalb von 60 TagenUmsatz bei CIPP-Rehabilitationsprojekten verdreifacht sich gegenüber dem Vorjahr, weil mit Fernsehüberwachung (CCTV) nicht erfasste Defekte erkannt werden.

Electro Scan Inc. meldet den Start seines zwölftes Projekts innerhalb von 60 Tagen und berichtet zudem, dass sich der Umsatz des Unternehmens für das am 31. Dezember 2014 zu Ende gehende Geschäftsjahr verdreifachen wird. Das Umsatzwachstum beim Vertrieb und Service ist der zum Patent angemeldeten Leckerkennungstechnologie für Rohre zuzuschreiben.

Über die letzten Wochen hinweg hat das Unternehmen ein 8.000 Fuß (2,4 km) langes Projekt in British Columbia (Kanada) abgewickelt, bei dem 65 Zulaufleitungen und 21 Hauptkanalisationsleitungen überwacht wurden. In den USA führte das Unternehmen ein 15.000 Fuß (4,6 km) umfassendes Kanalisationsbewertungsprojekt in Pennsylvania durch.

Heute startet Electro Scan ein 18.000 Fuß (5,5 km) umfassendes Projekt in den US-Bundesstaaten North Carolina und South Carolina, nachdem es bereits Projekte in Colorado, Florida, Illinois, Ohio, Oklahoma, Oregon, Tennessee, Texas und Washington abgewickelt hat.

In Japan ist das Unternehmen ab nächste Woche tätig, und zwar mit Installations- und Trainingsleistungen für eines der führenden Abwasserentsorgungsunternehmen des Landes.

In jüngster Vergangenheit wurde außerdem ein Geschäft mit der Wasser- und Abwasserbehörde der Städte Tallahassee und Miami-Dade in Florida abgewickelt. Dieses erfolgte in Zusammenarbeit mit dem neuesten Anbieter aus Orlando, RUTT Inc., der sein eigenes ES-620 von Electro Scan für Projekte und Verkaufsvorführungen kaufte.

„Wir freuen uns über die schnelle Akzeptanz von Electro Scan“, sagte Mark Grabowski, Vice President, Electro Scan. „Während wir große städtische Versorger und deren Abwasserentsorgungsunternehmen als Electro Scan-Kunden begrüßen, freuen wir uns insbesondere über den Umsatz mit den vielen Agenturen, die weniger als 100 Meilen (161 km) an Abwasserleitungen verwalten.“

Ein Quantensprung bei der Erkennung von Grundwasserinfiltration

Electro Scan revolutioniert den Überwachungszustand von Abwasser- und Wasserleitungen. Früher wurden hauptsächlich Überwachungskameras (CCTV) zur Fehlererkennung sowie herkömmliche Instrumente wie akustische Sensoren zum Aufspüren von Defekten eingesetzt.

Dagegen basiert die Electro-Scan-Technologie auf einem zum Patent angemeldeten hochfrequenten Schwachstrom gemäß ASTM F2550-13, um Wassermengen, die durch Risse in Rohrwänden, defekte Verbindungen oder mangelhafte Zulaufleitungen eindringen bzw. austreten können, zu orten und zu messen.

Eine fortschrittliche Cloud-Anwendung macht Daten zur Nachbearbeitung und für die Berichterstattung über Strömungen infolge von Defekten, angezeigt in Gallonen pro Minute (GPM) oder Liter pro Sekunde (LPS), sofort verfügbar.

Das ES-620 von Electro Scan ist als Ergänzungsprodukt für existierende Fernsehüberwachungsfahrzeuge konzipiert und ist im Handel für ungefähr 200.000 US-Dollar (165.000 Euro) erhältlich. Die Produkte ES-38 und ES-225 sind für Rohre mit kleinerem Durchmesser konzipiert und bewegen sich zwischen 24.000 US-Dollar und 45.000 US-Dollar (zwischen 20.000 Euro und 37.000 Euro). Cloud-Lizenzen und fortlaufender Support für Kunden, Vertragsunternehmen und technische Berater werden separat angeboten.

Aufgrund des Erfordernisses, die Ergebnisse von Electro Scan mit den Fernsehüberwachungsergebnissen zu vergleichen, werden von Electro Scan zertifizierte Abwasservertragsunternehmen möglicherweise 3 bis 7 US-Dollar (2 bis 5 Euro) pro Meter für Kanalisationsbewertungen und CIPP-Zertifizierungen berechnen.

Bei vielen Projekten muss die Kanalisation zuerst gescannt werden, damit über Fernsehüberwachung andere physische Schäden im Umfeld des von Electro Scan erfassten Defekts korrekt aufgezeichnet werden können.

Sharon Purnell, Operations Manager, Hamilton Township Municipal Authority (HTMA), einem 70-Meilen-Kanalisationssystem, hat vor kurzem ein ES-620 von Electro Scan zur Neubewertung seiner Hauptabwasserleitungen gekauft.

„Wir freuen uns, den Erfolg, den wir mit Electro Scan haben, mit anderen in Pennsylvania teilen zu dürfen“, erklärt Purnell. „Seit Electro Scan in unserem Fernsehüberwachungsfahrzeug installiert wurde, haben wir über 40 Scans durchgeführt. Außerdem haben wir auf Grundlage unserer lizensierten Critical Sewer®-Cloud-Anwendung die Prioritäten für unsere Sanierungspläne neu geordnet.“

Neben HTMA statten die folgenden Städte und Behörden ihre existierenden Fernsehüberwachungsfahrzeuge mit Electro Scan aus oder profitieren von Vertragsdienstleistungen: die Stadt O'Fallon (Missouri), Twin City Sewer District (Ohio), Tri-Cities North Regional Wastewater Authority (Ohio) und Upper Montgomery Joint Authority (Pennsylvania).

Seit neuestem stellt Electro Scan (UK) Limited auch in England seine Dienstleistungen für die 12 britischen Wasser- und Abwasserunternehmen bereit, die diese als Quantensprung im Bereich der Erkennung von Grundwasserinfiltration bei Kanalisationsleitungen bezeichnen. Darüber hinaus wurde Electro Scan als die einflussreichste Entwicklung seit dem erstmals in den 1980er Jahren herausgegebenen Strategic Rehabilitation Manual (SRM) bezeichnet.

„Die Frage ist nicht mehr, ob ein Versorger Electro Scan kaufen wird, sondern wann“, erklärt Carissa Boudwin, Leiterin Verkauf und Marketing bei Electro Scan Inc.

Nachteile von herkömmlichen Überwachungsinstrumenten

Entscheidungen über Reparaturen, Sanierungen und Erneuerungen basierten bisher auf diversen herkömmlichen Überwachungsinstrumenten, mit denen sich nötige Investitionen in Anlagen nicht angemessen bewerten oder priorisieren ließen.

„Wir stellen fest, dass viele zertifizierte Fernsehüberwachungsbetreiber hochauflösende Kameras einsetzen, jedoch die größten Defekte, die von Electro Scan erfasst werden, häufig nicht erkennen oder inkorrekt aufzeichnen“, kommentiert Chuck Hansen, Vorsitzender, Electro Scan und ein Pionier im Bereich öffentliche Bauarbeiten.

„Selbst wenn Abwasser- oder Zulaufleitungen von Kameras überwacht werden, die zoomen oder sich schwenken und drehen lassen, sind Betreiber nicht in der Lage, ins Innere eines Rohres zu blicken, um Stellen zu erkennen, durch die Wasser eindringen kann, wie etwa Lücken, fehlender Mörtel oder lose Dichtungen. Zumindest nicht mit der Präzision oder Beständigkeit von Electro Scan“, fügt Hansen hinzu.

„Anfang des Jahres scannten wir ein 365 Fuß (111 Meter) langes Steinzeugrohr mit einem Durchmesser von 6 Zoll (150 mm), bei dem die Fernsehüberwachung keine Defekte aufgezeigt hatte“, erklärt Hansen. „Das Rohr befand sich in einer 30 Fuß (9 Meter) hohen Anhebung und war durch mehrere Deiche geschützt, die bei Regenwetter zu Überflutung neigen.“

„Obwohl die Fernsehüberwachung gemäß nationalen Kanalinspektionsstandards durchgeführt wurde, fanden wir 93 Defekte, wobei sich die größten Defekte an nahezu jeder Verbindung befanden und eine Strömung von schätzungsweise 286,1 Gallonen pro Minute (16,9 Litern pro Sekunde) verursachten“, erklärt Hansen.

„Um zwei Uhr nachmittags an einem wolkenlosen Tag war das Rohr fast halb voll mit Wasser und es war offensichtlich, dass etwas nicht in Ordnung war“, sagt Hansen.

„Jeder, der in unserer Branche gearbeitet hat, weiß, dass zwei Betreiber, die vom gleichen Trainer ausgebildet wurden und zur gleichen Zeit das gleiche Video anschauen, trotzdem unterschiedliche Fehlercodes aufzeichnen können“, erklärt Boudwin.

Überflutungen, Abwasserrückstaus und Senklöcher sind oft die Folge von altersschwachen Abwasser- und Regenkanälen, bei denen Wasser durch nicht erkannte Risse und Defekte in das System eindringt. Sobald Wasser in die Kanalisation eindringt, manchmal auch als Infiltration bezeichnet, besteht das Risiko, dass sich ein Rückstau bei Wohn- und Geschäftshäusern bildet.

Voll ausgelastete Kanalisationssysteme haben häufig Leckagen an fehlerhaften Verbindungsstellen, sodass sich die umgebende Erde verflüssigt und sich wiederum als Schlamm im Kanalisationsrohr absetzt. Läuft dieser Prozess täglich über einige Jahre hinweg ab, kann sich ein Hohlraum bilden. Liegt ein Kanalisationsrohr unter einer viel befahrenen Straße oder Kreuzung, kann es vorkommen, dass ein Fahrzeug in ein Senkloch fällt.

„Ich kenne Städte, die zehn oder mehr Kanalisationsreiniger haben, um regelmäßig Schlamm aus den Rohren zu entfernen, damit es nicht zu Rückstaus kommt“, sagt Hansen. „Leider denken genau diese Städte, dass mit ihrer Kanalisation alles in Ordnung ist, weil ihre aktuellen Fernsehüberwachungen keine Risse oder fehlerhaften Verbindungen aufzeigten.“

Neueste von der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde finanzierte Studien und internationale Bewertungen widerlegen Behauptungen, dass Zufluss und Infiltration hauptsächlich von Zulaufleitungen kommen, die in vielen Fällen für Abwasserbehörden nicht zugänglich sind.

Hansen fügt hinzu: „Immer wieder höre ich ,Wir haben sämtliche unserer Kanalisationsleitungen per Fernsehüberwachung überprüft und sie sind alle in Ordnung, weshalb die Zuflüsse und Infiltration von den Zulaufleitungen auf dem Anwesen des Kunden kommen müssen‘. Das Problem ist, dass die richtige Technologie noch nicht verfügbar war, um Versorgern zu zeigen, welche Kanalisationsleitungen repariert werden müssen. Ich denke, dass der Trend weg von der Sanierung von Zulaufleitungen und wieder hin zu Hauptkanalisationsleitungen geht, zumal nun ein kosteneffektives Bewertungsinstrument zur Verfügung steht.“

„Angesichts der hohen Kosten einer möglicherweise unnötigen Verkleidung von Zulaufleitungen raten wir Versorgern, ihren Fokus auf Hauptkanalisationsleitungen zu richten, insbesondere auf frisch ausgekleidete Rohre“, rät Hansen.

„Es ist leicht ersichtlich, warum einige Versorger zum dritten oder vierten Mal ihr gesamtes System überprüfen, was manchmal auch als Sanitary Sewer Evaluation Studies (SSES) bezeichnet wird“, erklärt Grabowksi.

„Anfang des Jahres scannten wir ein Kanalrohr, bei dem die durch Defekte ausgelöste Strömung höher war, nachdem es ausgekleidet wurde“, sagt Boudwin

„In einem anderen Fall scannten wir ein teilweise ausgekleidetes Rohr und stellten fest, dass die Verkleidung gut war, aber dass im restlichen Kanalrohr gleichmäßige Defekte vorlagen, die ebenfalls hätten repariert werden müssen“, fügt Boudwin hinzu.

„Ein CIPP-Testabschnitt mag die Laborprüfung bestehen, jedoch sind die Tage, in denen die Genehmigung kompletter CIPP-Projekte mittels Fernsehüberwachung erfolgt, vorüber. Heutzutage müssen Versorger von ihren Vertragsunternehmen Messungen der Strömungen infolge von Defekten vor und nach einem CIPP-Projekt verlangen, um die Reduktion von Infiltration zu quantifizieren“, erklärt Boudwin.

„Fernsehüberwachung ist ein großartiges Instrument, insbesondere zur Überprüfung von Einbrüchen, Ausrichtungsproblemen, Geröll und Schmiere“, sagt Hansen. „Es ist nur nicht das richtige Instrument zum Aufspüren von Infiltration oder zur Zertifizierung von CIPP-Projekten. Genau darauf ist Electro Scan ausgerichtet.“

Chuck Hansen hat im Laufe der letzten Jahre viele neue Technologien gesehen, zumal er an der Entwicklung der CCTV-Standards beteiligt war, die von über 250 Fernsehüberwachungsfahrzeugen im Zusammenhang mit dem „1990 EPA Region 6 City of Houston Physical Inspection Project“ eingesetzt wurden. Chuck Hansen ist der Gründer von Hansen Information Technologies, das 2007 an Infor Global Berichten zufolge für 100 Millionen US-Dollar verkauft wurde. Seine früheren Kunden hatten über sieben Millionen durch Fernsehüberwachung festgestellte Defekte aus über einer Million CCTV-Berichten angehäuft.

2015 wird in der siebten Ausgabe der Wastewater Collection Maintenance and Operations Manual, Band 1, ein neues Kapitel über Electro Scan erscheinen. Das Handbuch wird oft als der Heilige Gral der Kanalisationsindustrie bezeichnet und die US-amerikanische Umweltschutzbehörde verweist im Zusammenhang mit dem für Verwaltungsverordnungen und Verfügungen zwingenden CMOM- und SSES-Berichtswesen darauf.

Über Electro Scan

Das im Oktober 2011 gegründete Unternehmen entwirft, entwickelt, vermarktet und verkauft fortschrittliche Erkennungsinstrumente, neben mobilen und cloudbasierten Anwendungen, die Strömungen infolge von Defekten bei Abwasser- und Wasserrohren vor und nach deren Sanierung automatisch orten, messen und melden. Das Unternehmen hat seinen Unternehmenssitz in Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien und unterhält Niederlassungen in London, Frankfurt, Toronto und Melbourne, Australia.

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Contacts :

Electro Scan Inc.
Carissa Boudwin, 916-779-0660


Source(s) : Electro Scan Inc.

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