Elektrische Aufladung durch Teilchenstrahlung

22/08/2007 - 23:46 von Richie Kafka | Report spam
Hallo NG,

vor einer Weile habe ich mal über Cherenkov-Teleskope gelesen und über die
Teilchen, die das Cherenkov-Licht auslösen. Da wurde geschrieben, daß hier
hauptsàchlich Atomkerne (Wasserstoff, Helium) knapp unter
Lichtgeschwindigkeit ankommen und daß die Elektronen wahrscheinlich
größtenteils schon im interstellaren Gas hàngenbleiben.

Demnach sollten sich größere elektrische Potentiale aufbauen, und zwar
negative dort, wo die Elektronen abgefangen werden und positive dort, wo
die restlichen Atomkerne einschlagen. Hat schonmal jemand nachgerechnet
oder beobachtet, wie sich solches auswirkt?
Gruß
Richie
 

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#1 Frank Feger
02/09/2007 - 01:31 | Warnen spam
Richie Kafka schrieb:

vor einer Weile habe ich mal über Cherenkov-Teleskope gelesen und über die
Teilchen, die das Cherenkov-Licht auslösen. Da wurde geschrieben, daß hier
hauptsàchlich Atomkerne (Wasserstoff, Helium) knapp unter
Lichtgeschwindigkeit ankommen und daß die Elektronen wahrscheinlich
größtenteils schon im interstellaren Gas hàngenbleiben.



Ich könnte mir vorstellen, daß sich im Mittel die Ladungen hierdurch
und durch das Einfangen von Atomkernen aus anderen Quellen ausgleichen.
Außerdem bedeutet "hàngenbleiben" nicht zwangslàufig, daß Elektronen
für immer festhàngen. Sie könnten entweder langsamer weiterreisen oder
spàter von langsamen Atomkernen "adoptiert" werden.

Generell wàre es aber nötig, einmal nachzurechnen, wieviele Elektronen
pro Volumen in welcher Zeit überhaupt eingefangen werden.

Demnach sollten sich größere elektrische Potentiale aufbauen, und zwar
negative dort, wo die Elektronen abgefangen werden und positive dort, wo
die restlichen Atomkerne einschlagen.



Um allerdings ordentliche Effekte zu erzielen, braucht es Feldstàrke,
und da werden sich die riesigen Entfernungen im All vermutlich sehr
stark bemerkbar machen.


Grüße,

F^2


http://www.frank-feger.de.vu

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