elektrisches Verhalten von Varistoren

02/09/2007 - 21:33 von Florian Roth | Report spam
Hallo,

da ich (wie im Thread weiter oben beschrieben) daran interessiert bin,
meinen Telefonanschluss gegen Überspannungen zu schützen, habe ich mir
einige Informationen und Schaltplàne zum Thema im Internet angeguckt.

Dabei stellt sich mir in diesem Zusammenhang eine Frage zum elektrischen
Verhalten von Varistoren, wenn diese in Reihe geschaltet werden:

Der einfachste billig-Überspannungsschutzstecker für Netzstrom enthàlt
einen Varistor mit einer Ansprechspannung von 250V zwischen L und N
sowie hoffentlich noch eine Sicherung. So weit, so gut.

Die etwas bessere Version wie z. B. die Zwischenstecker von Brennenstuhl
enthalten zwei Varistoren, einen an L und einen an N, die über einen
zweipoligen Gasentladungsableiter an PE angeschlossen sind.

Ein entsprechender Schaltplan hierzu findet sich recht weit unten auf
http://www.brieselang.net/ueberspan...aufbau.php

Hier sind ja die beiden Varistoren zwischen L und N in Serie geschaltet.
Bieten sie denn dann bei Überspannungen zwischen L und N immernoch
denselben Schutz wie die billig-Version mit nur einem Varistor? Nach
meinem (laienhaften) Verstàndnis müsste sich doch durch die
Serienschaltung die Ansprechspannung von 250V auf 500V verdoppeln, wo
dann zwar ein Schutz durch den Gasentladungsableiter besteht, aber
Spannungen unter 500 V könnten immernoch das angeschlossene Geràt schàdigen.
Oder verstehe ich das falsch, und die Ansprechspannung bleibt auch bei
in Serie geschalteten VDRs unveràndert?

Liebe Grüße
Florian
 

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#1 gUnther nanonüm
02/09/2007 - 23:07 | Warnen spam
"Florian Roth" schrieb im Newsbeitrag
news:46db0ffc$0$30386$
..
denselben Schutz wie die billig-Version mit nur einem Varistor? Nach
meinem (laienhaften) Verstàndnis müsste sich doch durch die
Serienschaltung die Ansprechspannung von 250V auf 500V verdoppeln, wo
dann zwar ein Schutz durch den Gasentladungsableiter besteht, aber
Spannungen unter 500 V könnten immernoch das angeschlossene Geràt


schàdigen.
Oder verstehe ich das falsch, und die Ansprechspannung bleibt auch bei
in Serie geschalteten VDRs unveràndert?



Hi,
wirklich 250Volt? Ein bißchen nahe am Realwert, finde ich.
Ansonsten sind das je keine ohmschen Widerstànde, sondern ungleiche
Kapazitàten, der "eine" ist immer stàrker belastet als der andere und
schaltet "zuerst", dann der andere danach. Symetrie muß man machen, weil man
ja nicht weiß, wie rum der Kunde das einsteckt bzw der Elecktricker das
angeschlossen hat. Und oft ist ja sowieso PE und N dasselbe
mfg,
gUnther

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