Elektromagnet basteln?

28/01/2008 - 10:02 von Manuel Reimer | Report spam
Hallo,

ich habe mir gestern zum Einsammeln von einigen Schrauben schnell einen
Elektromagneten improvisiert, was dann auch sehr gut funktioniert hat.

Da man sowas immer mal gebrauchen kann, würde mich interessieren, wie
man sowas richtig berechnet. Welche Faktoren bestimmen die Kraft, die
der resultierende Magnet hat? Die mögliche Stromstàrke wird ja über den
Querschnitt des Drahtes bestimmt, aber wie viele Windungen muss ich
aufbringen um bei bekanntem Querschnitt und bekannter Spannung auch den
gewünschten Strom erreiche und somit maximale Leistung erzielen kann?

Wie wirkt sich der Querschnitt des Kerns auf die mögliche Kraft des
Magneten aus?

Ein großes Problem, das mir aufgefallen ist, scheint zu sein, dass sich
der Eisenkern nach kurzer Zeit magnetisiert. So bleiben dann auch bei
ausgeschaltetem Strom einige Schrauben am Kern kleben. Wie reduziert
oder verhindert man das?

Kann ich den Kern entmagnetisieren, indem ich statt Gleichstrom einen
Wechselstrom an die Spule anlege? Funktioniert der Magnet eventuell
sogar, wenn er generell mit Wechselstrom betrieben wird?

Vielen Dank im Voraus

CU

Manuel

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Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die
eines Experten sein, der versichert, das sei gar nicht möglich.
 

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#1 Helmut Wabnig
28/01/2008 - 11:01 | Warnen spam
On Mon, 28 Jan 2008 10:02:00 +0100, Manuel Reimer
wrote:

Hallo,

ich habe mir gestern zum Einsammeln von einigen Schrauben schnell einen
Elektromagneten improvisiert, was dann auch sehr gut funktioniert hat.

Da man sowas immer mal gebrauchen kann, würde mich interessieren, wie
man sowas richtig berechnet. Welche Faktoren bestimmen die Kraft, die
der resultierende Magnet hat? Die mögliche Stromstàrke wird ja über den
Querschnitt des Drahtes bestimmt, aber wie viele Windungen muss ich
aufbringen um bei bekanntem Querschnitt und bekannter Spannung auch den
gewünschten Strom erreiche und somit maximale Leistung erzielen kann?

Wie wirkt sich der Querschnitt des Kerns auf die mögliche Kraft des
Magneten aus?

Ein großes Problem, das mir aufgefallen ist, scheint zu sein, dass sich
der Eisenkern nach kurzer Zeit magnetisiert. So bleiben dann auch bei
ausgeschaltetem Strom einige Schrauben am Kern kleben. Wie reduziert
oder verhindert man das?

Kann ich den Kern entmagnetisieren, indem ich statt Gleichstrom einen
Wechselstrom an die Spule anlege? Funktioniert der Magnet eventuell
sogar, wenn er generell mit Wechselstrom betrieben wird?



red mal mit einem Elektrotechniker, Elektromaschinenbau etc.
oder such in der Bibliothek deines Vertrauens nach Lehrbüchern
"Einführung in die Elektrotechnik" oder sowas Ähnlichem.
Ich könnt die Formeln vom Küpfmüller-Bosse abtippen,
aber so wie du redest hast du dich noch nie damit beschàftigt,
also was solls.

w.

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