Elektronenspin

21/12/2014 - 22:52 von Carla Schneider | Report spam
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektr..._Elektrons
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Zur Lösung dieses Ràtsels schlugen Samuel Goudsmith und George Uhlenbeck
1925 vor[1][2], dem Elektron einen zusàtzlichen Eigendrehimpuls Spin
zuzuschreiben. Er musste eine halbzahlige Drehimpulsquantenzahl
\,s=\tfrac{1}{2} haben, damit die magnetische Spinquantenzahl auf zwei
mögliche Werte \,m_s=\pm \tfrac{1}{2} beschrànkt blieb und sich somit eine
zweifache oder, zusammen mit einem Bahndrehimpuls \,l \ge 1, eine höhere
geradzahlige Aufspaltung ergab.

Zur Rezeption dieser gewagten Idee ist anzumerken, dass ihre beiden Urheber
sogleich wieder zurückschraken und die schon vorbereitete Veröffentlichung
noch einmal zu verhindern versuchten. Ihr Institutschef Paul Ehrenfest
untersagte es ihnen aber mit der Begründung: ?Sie sind beide jung genug, um
sich eine Dummheit leisten zu können.?[3] Physikalisch gewichtige
Gegenargumente waren damals:

Damit das Elektron diesen Eigendrehimpuls durch eine schnelle Rotation
um seinen Mittelpunkt entstehen lassen könnte, müsste es entweder einen
unmöglich großen Radius haben oder sich am "Äquator" mit einem Vielfachen
der Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Wie haben die sich denn vorgestellt wodurch der Eigendrehimpuls
des Elektrons ensteht ? Normalerweise sagt man eine Rotierende Masse
hat einen Drehimpuls, aber beim Elektron wuerde ich sagen
dass das magnetische Dipolfeld zusammen mit dem Elektrischen Feld
einen Drehimpuls hat. Da bleibt natuerlich die Frage nach der Ursache
des magnetischen Dipolfeldes, aber vielleicht muss man das einfach
als gegeben annehmen, genau wie die Ladung.
Die Frage ist ob man das damals auch so gesehen hat, oder ob meine Vorstellung
davon nicht stimmt.
 

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#1 Guenter Poelz
22/12/2014 - 10:51 | Warnen spam
Am Sun, 21 Dec 2014 22:52:47 +0100 schrieb Carla Schneider:



Damit das Elektron diesen Eigendrehimpuls durch eine schnelle Rotation
um seinen Mittelpunkt entstehen lassen könnte, müsste es entweder einen
unmöglich großen Radius haben oder sich am "Äquator" mit einem Vielfachen
der Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Wie haben die sich denn vorgestellt wodurch der Eigendrehimpuls
des Elektrons ensteht ? Normalerweise sagt man eine Rotierende Masse
hat einen Drehimpuls, aber beim Elektron wuerde ich sagen
dass das magnetische Dipolfeld zusammen mit dem Elektrischen Feld
einen Drehimpuls hat. Da bleibt natuerlich die Frage nach der Ursache
des magnetischen Dipolfeldes, aber vielleicht muss man das einfach
als gegeben annehmen, genau wie die Ladung.
Die Frage ist ob man das damals auch so gesehen hat, oder ob meine Vorstellung
davon nicht stimmt.



Ich behaupte, daß die Elektronenladung im eigenen Synchrotronenfeld
rotiert.

Günter

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