Elektronische Kamera-Stabilisierung Teil 2

01/10/2009 - 19:18 von Paul Lenz | Report spam
(Fortsetzung des Threads von Mitte/Ende Juli)
Was bisher geschah:
Ich habe das Projekt in Angriff genommen.

Leider erwies sich die Idee mit der Webcam als völlig untauglich.
Es nützt nichts, dass die Webcam -zig Bilder pro Sekunden an
den Computer liefert, wenn es trotzdem eine oder zwei Sekunden
dauert, bis sich das Bild von der Cam durch USB und sonstige
Treiber hindurch gewuselt hat und auf dem Bildschirm landet.

Ich habe mir dann selbst eine "Cam" gebaut: ein Fotowiderstand
hinter dem Objektiv einer ausgeschlachteten Digi-Knipse. Damit
wird ein Pulsweitenmodulator SG3525A angesteuert, der Rest
ist Standard-Schaltung. Diese "Cam" ist zusammen mit der
Videocamera auf einem Kardangelenk montiert. Wenn die "Cam"
zu hoch zielt (heller Himmel), dreht der Motor die ganze Sache
nach unten, wenn sie zu tief zielt (Erde, Wald, Wasser mit Wellen-
gang), dreht der Motor alles nach oben. So weit die Theorie.

In der Praxis funktioniert diese Sache leider sehr unbefriedigend.
Ich habe zwar alles mögliche durch Potentiometer regelbar
gemacht (vor allem die Stàrke des Einflusses des Fotowiderstandes
auf den Modulator), aber es kommt nichts Brauchbares dabei
heraus. Auf der einen Seite reagiert der Motor nur ruckweise
in gewissen Schritten, auf der anderen Seite neigt die ganze Sache
dazu, in Schwingungen zu geraten. Der optimale Kompromiss
vereinigt eher beide Nachteile, als dass er sie eliminiert.

Ich habe mal ein kurzes Video gemacht. Sowohl das Ruckeln
als auch das Schwingen ist deutlich zu sehen:
http://www.lenz-online.de/divers/camstabi1.wmv (1,7 MB)

Hat jemand eine Idee, durch welche Maßnahmen ich
mein Werk verbessern könnte?


Paul Lenz
 

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#1 Thomas Petersen
01/10/2009 - 19:40 | Warnen spam
"Paul Lenz" schrieb im Newsbeitrag
news:4ac4e464$0$30226$
(Fortsetzung des Threads von Mitte/Ende Juli)
Was bisher geschah:
Ich habe das Projekt in Angriff genommen.

Leider erwies sich die Idee mit der Webcam als völlig untauglich.
Es nützt nichts, dass die Webcam -zig Bilder pro Sekunden an
den Computer liefert, wenn es trotzdem eine oder zwei Sekunden
dauert, bis sich das Bild von der Cam durch USB und sonstige
Treiber hindurch gewuselt hat und auf dem Bildschirm landet.

Ich habe mir dann selbst eine "Cam" gebaut: ein Fotowiderstand
hinter dem Objektiv einer ausgeschlachteten Digi-Knipse. Damit
wird ein Pulsweitenmodulator SG3525A angesteuert, der Rest
ist Standard-Schaltung. Diese "Cam" ist zusammen mit der
Videocamera auf einem Kardangelenk montiert. Wenn die "Cam"
zu hoch zielt (heller Himmel), dreht der Motor die ganze Sache
nach unten, wenn sie zu tief zielt (Erde, Wald, Wasser mit Wellen-
gang), dreht der Motor alles nach oben. So weit die Theorie.

In der Praxis funktioniert diese Sache leider sehr unbefriedigend.
Ich habe zwar alles mögliche durch Potentiometer regelbar
gemacht (vor allem die Stàrke des Einflusses des Fotowiderstandes
auf den Modulator), aber es kommt nichts Brauchbares dabei
heraus. Auf der einen Seite reagiert der Motor nur ruckweise
in gewissen Schritten, auf der anderen Seite neigt die ganze Sache
dazu, in Schwingungen zu geraten. Der optimale Kompromiss
vereinigt eher beide Nachteile, als dass er sie eliminiert.

Ich habe mal ein kurzes Video gemacht. Sowohl das Ruckeln
als auch das Schwingen ist deutlich zu sehen:
http://www.lenz-online.de/divers/camstabi1.wmv (1,7 MB)

Hat jemand eine Idee, durch welche Maßnahmen ich
mein Werk verbessern könnte?



So etwas gibt es im Modellbau, scheinbar eine sehr einfache Schaltung (auch
mit Fotodiode) vielleicht mal da schauen ?
Das Teil ist zur Flugstabilisierung von Flugmodellen.
Gruß
Thomas

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