Elektrosmog

28/08/2008 - 11:14 von Martin Schade | Report spam
Hallo, neulich gabe einen bemerkenswerten Beitrag im TV: Da ist eine neue
Hochspannungsleitung erforderlich, und die Energieversorger könnten nun
Masten aufstellen und Dràhte dranhàngen. Die Anwohner fühlen sich aber von
dem davon ausgehenden Elektrosmog bedroht und möchten lieber ein Erdkabel.
Dieses soll auch weniger Verluste haben als die Freileitung; die Verlegung
ist aber teurer.
Mir ist nun icht klar, ob das Erdkabel wirklich günstiger ist als die
Freileitung. Man wird es doch nicht so tief vergraben wie die Dràhte sonst
hoch hàngen; die Wahl ist also "10 m über dem Kopf oder 2 m unter den
Füßen". Und vielleicht kann sich das elektrische Feld in speziellen
Erdschichten auch weiter ausbreiten. Das ist alles noch viel weniger
bekannt als das, was in der Luft geschieht.

Grüße, Martin Schade
 

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#1 Philipp Pagel
28/08/2008 - 12:15 | Warnen spam
Martin Schade wrote:
Hallo, neulich gabe einen bemerkenswerten Beitrag im TV: Da ist eine neue
Hochspannungsleitung erforderlich, und die Energieversorger könnten nun
Masten aufstellen und Dràhte dranhàngen. Die Anwohner fühlen sich aber von
dem davon ausgehenden Elektrosmog bedroht und möchten lieber ein Erdkabel.
Dieses soll auch weniger Verluste haben als die Freileitung; die Verlegung
ist aber teurer.
Mir ist nun icht klar, ob das Erdkabel wirklich günstiger ist als die
Freileitung. Man wird es doch nicht so tief vergraben wie die Dràhte sonst
hoch hàngen; die Wahl ist also "10 m über dem Kopf oder 2 m unter den
Füßen". Und vielleicht kann sich das elektrische Feld in speziellen
Erdschichten auch weiter ausbreiten. Das ist alles noch viel weniger
bekannt als das, was in der Luft geschieht.




Vielleicht ist die Idee mit dem Vergraben garnicht so dumm. Es gab da
doch mal die Beobachtung, daß z.B. Anwohner in der Umgebung von Handymasten
über Beschwerden klagten - obwohl der Mast nicht in Betrieb war...

Analog würden Leute sich von einem Kabel, daß sie nicht sehen wohl nicht
bedroht fühlen und somit auch keine Symptome entwickeln.

cu
Philipp

Dr. Philipp Pagel
Lehrstuhl f. Genomorientierte Bioinformatik
Technische Universitàt München
http://mips.gsf.de/staff/pagel

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