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Elementare Logik

31/03/2008 - 19:32 von R. | Report spam
Um die Kausalitàtsverhàltnisse des Zwillingsparadoxon einfach mal
elementar logisch zu verstehen, betrachte man folgende Konfiguration:

Es treffen sich zwei gleichförmig gegeneinander im Minkowskiraum M
bewegte Objekte an einem Ereignispunkt und sie mögen danach weiter
(auf der gleichen geraden Weltlinie) voneinander weg fliegen, dann sind
beide Objekte gemàß Relativitàtsprinzip in M gleichwertig, und es
kann sich z.B. jedes der beiden Objekte mit dem gleichen physikalischen
Recht als ruhend annehmen, und man kann NICHT sagen, welches Objekt
schneller fliegt oder langsamer altert (!) - sondern, erst dann, wenn
IRGEND eines der beiden Objekte durch Änderung der Richtung seines
Vierergeschwindigkeitsvektors (das entspricht einem Winkel in M,
einem Lorentz-Boost) ein Dreieck bildet, das in Richtung der zukünftigen
Weltlinie des anderen Objektes zeigt, ist eine Konfiguration gegeben,
die unterschiedliche lange Weltlinien eines Dreiecks (i.e. Alter
des auf der Weltlinie bewegten Objektes) zur Folge hat.

Da nun aber - logischerweise, aus Symmetriegründen - jedes der beiden
Objekte jederzeit einen solchen Boost zum Wiedereintreffen auslösen kann,
ist die Aussage logisch ZWINGEND, daß diese BESCHLEUNIGUNG, dieser Boost
DIE URSACHE für seine - BEZOGEN auf das andere Objekt - làngere Weltlinie
ist.

(Unterschiedliche) Beschleunigung ist eindeutig die Ursache für
unterschiedlich lange Weltlinien, die sich in zwei Punkten treffen.

Ein Fehler, den einige gern machen, besteht darin, daß eben nicht
"Reisende àlter werden", sondern Reisende in bezug auf KONKRETE
andere "Teilnehmer" bezüglich einer VOLLSTÄNDIGEN Konfiguration.
 

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#1 Gerhard Kemme
01/04/2008 - 20:26 | Warnen spam
On 31 Mrz., 19:32, "R." wrote:

Guten Tag!

Um die Kausalitàtsverhàltnisse des Zwillingsparadoxon einfach mal
elementar logisch zu verstehen, betrachte man folgende Konfiguration:



Wo da dann elementare Logik vorkommen soll, bleibt Geheimnis. Bitte
bei Nutzung des Minkowski-Raumes immer darauf achten, ob es sich um
pure optische Effekte handelt, d.h. es kommt nur dadurch zu
Paradoxien, weil die Signalisierungsgeschwindigkeit nicht als
unendlich gross, sondern als der Lichtgeschwindigkeit entsprechend
angenommen wird. Bei optischen Effekten wird man dann allerdings auch
nicht von unterschiedlichen Altersvorgàngen bei Zwillingen reden
können. Warum einigen wir uns nicht einfach auf die Aussage, dass das
Zwillingsparadoxon völliger Unsinn ist?

MfG Gerhard Kemme

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